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Green Lantern Rebirth #5
Story:
Geoff Johns
Zeichnungen & Inks:
Ethan Van Sciver
Erscheinungsdatum:
Coverdatum April 2005
Inhalt:Rings
Der soeben von den Toten auferstandene Hal Jordan prügelt sich mit Sinestro durch das halbe Universum, ihr Dialog ist weder bedeutend informativ, noch wirklich wichtig. Sinestro wiederholt noch einmal, dass er Hal zum Mörder gemacht hat, und dass er vorhat, erst Hal und dann Kyle Rayner zu töten. Warum er ausgerechnet Kyle töten will (und warum er das nicht schon längst getan hat, immerhin war er anscheinend ja doch nicht tot), wird nicht erklärt.
Unterbrochen wird das ganze etwas planlos durch eine kurze, weitestgehend unnötige Rückblende, die zeigt, wie Hal das erste Mal Sinestro begegnet, damals, als beide noch Green Lanterns waren. Die Handlung hat von dieser Unterbrechung keinen Nutzen, die Charakterisierung der beiden wird auch nicht dramatisch verändert.
Der Kampf selbst ist eher unspektakulär: Sowohl Hals grüne, als auch Sinestros gelbe Energie wird nur zum Fliegen und für kleinere Geschosse benutzt. Hal und Sinestro sind einander ebenbürtig. Wie Hal Sinestro dann besiegt? Indem Kyle aus dem Nichts auftaucht und Sinestro von hinten symbolisch mit grünen Pfeilen angreift. Daraufhin fliegt Hal auf Sinestro zu, beide strecken einander ihre Fäuste entgegen - und die Ringe treffen sich. Sinestros Ring zerbricht, er selbst verschwindet mit einem "Willkommen zurück" im Anti-Materie-Universum. Kyle zweifelt wieder einmal kurz, ob er denn auch würdig ist, Green Lantern zu sein, Hal nimmt ihm jegliche Zweifel, und die beiden düsen zurück zur Erde. Klingt jetzt sehr abrupt, ist im Heft aber nicht anders.
Auf der Erde hat Parallax immer noch Ganthet unter seiner Kontrolle, was er aber noch nicht genutzt hat. Tatsächlich scheint überhaupt nichts passiert zu sein, alles starrt ihn nur untätig an, Kilowog meint, jetzt könne man nichts mehr machen. Ganthet deutet auf Batman und sagt, dass er die Anwesenheit eines Jüngers fühlt, die Anwesenheit von jemandem, der die Furcht anbetet. Und schon sind Hal und Kyle wieder da, um den anderen Ringträgern zu sagen, wie man Parallax besiegt: Man muss bloß Furcht haben, Furcht spüren, dann funktionieren auch die Ringe wieder. Doch noch bevor das neue Green Lantern Corps etwas gegen die Bedrohung durch Ganthet unternehmen kann, werden sie durch Batman aufgehalten - die Konfrontation zwischen ihm und Hal scheint wohl erst einmal wichtiger zu sein.
Kommentar:
Nach #1-4 schwer zu glauben, aber Heft fünf ist das schwächste Heft bisher. Selbst Van Scivers Zeichnungen sind zwar nach wie vor hübsch, aber nicht wirklich spektakulär genug, um zu übertünchen, dass inhaltlich 22 Seiten lang überhaupt nichts passiert. Was mich daran am meisten stört, ist die Tatsache, dass Rebirth ursprünglich als fünfteilige Miniserie angekündigt wurde, und erst im Nachhinein um ein Heft erweitert wurde. So etwas ist manchmal nötig, in diesem speziellen Fall ist allerdings nicht zu erkennen, warum. Vor allem wenn man bedenkt, dass bereits die ersten vier Hefte teilweise sehr langgezogen wirkten. Ich bleibe dabei - Johns kann es besser. Und wenn er mir im nächsten Heft tatsächlich weismachen will, dass Batman Hal Jordan all die Jahre nicht vertraut hat, bloß weil sein Ich bin der Schrecken, der die Nacht durchflattert-Modus Operandi irgendeine obskure Verbindung zu Parallax, der physischen Manifestation und Ursprung aller Furcht hat, dann gute Nacht.
Fazit:
Wenig Lärm um aber überhaupt gar nichts. Wenn DC dieses Heft im Paperback auslassen würde, es würde vermutlich nicht einmal allen Lesern auffallen.
Michael Heide
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