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Green Lantern Secret Files and Origins #3
Autoren:
Ben Raab, Dan Curtis Johnson
Zeichner:
Jamal Igle, Greg Scott
Preis:
4,95 $
Erscheinungsdatum:
29.05.2002
Hard-loving Heroes:
Green Lantern kämpft gegen einen Riesenroboter, und hat so seine Schwierigkeiten mit ihm. Als er erfährt, wie spät es ist, nimmt er Kontakt mit Jade auf. Er bittet sie, für ihn einige Zeichnungen in der Post aufzugeben, was sie auch macht. Beim durchwühlen der Schublade findet sie den Ring, den Kyle seiner Freundin Alex geben wollte. Sie zeigt diesen Ring später Merayn, der Freundin von John Stewart. Beide reden über die Gründe, weshalb sie ihren jeweiligen Partner nicht heiraten wollen: Beide wollen nicht gegen eine tote Frau antreten.
Jen memoriert nochmal alles, was sie über die Green Lanterns und ihre Beziehungen weiß. Sie wird von Radu aus ihren Erinnerungen zurückgeholt, und sie fragt ihn über Alex aus. Da fällt plötzlich Green Lantern in der Nähe zu Boden. Jade tritt dem Kampf bei, und reagiert auf Kyle recht genervt. Schließlich schafft sie es, den Roboter mit ihren Starheart-Kräften zu besiegen, und fliegt vor Kyle weg. Zuhause konfrontiert sie Kyle mit dem Ring, und sie sagt, dass sie niemals Alex sein könne, was Kyle auch nicht will, wie er ihr sagt. Am Ende kuscheln die beiden miteinander.
Kommentar:
Was mich bei dieser Geschichte gewaltig stört ist die Tatsache, dass ich mir absolut nicht erklären kann, wieso Jen so eifersüchtig reagiert. Sie hat Angst, gegen Alex nicht ankommen zu können? Irgendwie verstehe ich nicht, wieso sie erst jetzt diese Angst hat.
Durch diese fragwürdigen Beweggründe wird die gesamte Geschichte recht ad absurdum geführt. Die Bedrohung durch den Riesenroboter ist lachhaft, und man merkt ihr deutlich an, dass sie eigentlich nur dazu dient, den vermeintlichen Konflikt zwischen Kyle und Jen auszulösen.
Ansonsten sind die Charakterisierungen gut gelungen.
Die Zeichnungen von Jamal Igle sind "naja". Einerseits kann ich verstehen, wieso der Mann eine feste Serie verdient hat, aber andererseits wissen seine Zeichnungen teilweise nicht zu überzeugen. Die Emotionen auf den Gesichtern wirken dann immer vollkommen falsch.
Single Point of Failure
Mitten in der Nacht will ein Mann Informationen über den Ring von Green Lantern kaufen. Es handelt sich hierbei um eine Aktion der D.E.A., die jedoch schiefläuft, als Green Lantern selber sich als der Verkäufer herausstellt (worüber Agentin Chase nicht sehr erfreut ist).
Zurück im Hauptquartier der D.E.A. berichtet sie Mr. Bones und erzählt ihm von der Theorie, dass die Ringe ihre Träger verrückt machen. Mr. Bones zeigt sich davon nicht beeindruckt, und weist seine Agenten an, die Recherchen über den Ring fallen zu lassen und stattdessen den Maulwurf zu finden.
Was Chase und ihr Partner nicht wissen ist, dass Mr. Bones dies nur gemacht hat, um alte Schulden bei Jade und Sentinel zu begleichen.
Kommentar:
Diese Story weiß schon mehr zu begeistern, auch wenn sie recht kurz ist.
Sie ist recht nett zu lesen, und die Vermutung, dass die Ringe ihre Träger wahnsinnig machen, ist amüsant. Der Leser kann sich natürlich an einige Ereignisse erinnern, bei denen der Ring nicht gerade schuldlos war.
Was die Charaktere angeht, so bleiben bis auf Mr. Bones alle ein bißchen farblos und blass, was auch an der arg begrenzten Seitenzahl liegen mag.
Die Zeichnungen von Greg Scott sind perfekt für diese Art von Geschichte. Sie sind düster und realistisch, und an den passenden Stellen detailiert genug.
Fazit:
Ansonsten sind in diesem Heft noch diverse Biographien und ein Comicstrip, der von Kyle Rayner selber stammt. Insgesamt ist die Ausgabe recht bescheiden, was vor allem an der misslungenen Hauptstory liegt. Was den Rest angeht, so tendiert er zwischen nett, und unbrauchbar.
Götz 'comicfreak' Piesbergen
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