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Startseite -> DC Universe -> Green Lantern -> Besprechung: GL #132-136




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While Rome Burned

Das Event "While Rome Burned", in dem Kyle es mit einem neuem Gegner namens Alex Nero zu tun hat, erstreckte sich ursprünglich über die US-Green Lantern-Ausgaben #132 bis 136 und wird in den Panini-GL-Ausgaben #2 bis 4 reprintet.


Green Lantern #132:

Zusammenfassung:
Als Fatality, deren Planet nicht zuletzt aufgrund der Selbstüberschätzung der damaligen Green Lantern John Stewart zerstört wurde, mit Hilfe eines gelben Kraftrings in New York City Verwüstung anrichtet, ruft das natürlich sofort Kyle auf den Plan. Während des Kampfes, in dessen Verlauf Fatality ihm arg zusetzt, vermutet Kyle, dass es sich bei ihrem Kraftring möglicherweise um den alten Ring Sinestros handeln könnte. Nachdem Kyle eine von Fatality beschädigte Brücke vor dem Einstürzen bewahrt hat, ist sie verschwunden.

Kyle erkennt, dass sie ihn nur ein wenig beschäftigen wollte, damit sie Zeit hat, den verhassten John Stewart heimzusuchen. Kyle macht sich sofort auf den Weg zu John, doch Fatality ist schon dort. Johns Freundin Merayn liegt verletzt am Boden, und Fatality hält John fest im Griff. Kyle kann Fatality gerade noch rechzeitig aus dem Haus befördern, bevor sie John verletzen kann. Als sie aufgegeben hat und Kyle ihren Kraftring geben will, explodiert dieser und zerstört ihre Armprothese. Kyle bringt die schwer verletzte Fatality zu den S.T.A.R. Labs, wo man sich um sie kümmern will.

Am Ende bieten zwei Außerirdische, die anscheinend auch für Fatalitys Ring verantwortlich waren, dem künstlerisch sehr begabten, aber dennoch geistesgestörten Alex Nero einen Ring an.

Kommentar zu Green Lantern #132:
Ein schönes Heft aus der Feder von Judd Winick, der ja noch relativ neu als Green Lantern-Autor ist. Die Zeichnugen sind zwar auch alle recht gut geraten, erinnern aber meiner Meinung nach zu sehr an die Animated-Titel, da sie sehr hell gehalten sind. Ich denke, Alex Nero wird in den nächsten Heften ein schwieriger Gegner für Kyle sein, da er erstens geistesgestört, also nahezu unberechenbar ist, und zweitens, da er ein sehr großes künstlerisches Talent besitzt und damit die Voraussetzung, erfüllt um mit einem Kraftring möglichst viel Schaden anzurichten.


Green Lantern #133:

Zusammenfassung:
Alex Nero hat das Angebot der Außerirdischen angenommen und ist nun Träger eines gelben Kraftrings. Ünglücklicherweise gehört er nicht zu den Leuten, die mit einem solchen Ring versuchen, die Welt vor Unheil zu beschützen. Statt dessen hetzt er diverse gelbe Fantasiegeschöpfe auf eine Brücke und auf Sentinel, der sich ihm in den Weg stellt. Nero selbst sieht sich in seinem Wahn als "Erlöser der Welt".

Kyle läßt verständlicherweise auch nicht lange auf sich warten und hilft Sentinel gegen eine Übermacht von gelben Ringkreationen. Privat ist Kyle anscheinend wieder wohlauf. Er kommt langsam wieder mit Jade zusammen, das einzige Problem dabei ist offenbar sein Assistent Terry, der sich nicht damit abfinden will, dass Kyle immer weniger Zeit für ihn hat.

Kommentar zu Green Lantern #133:
Eine recht gelungene Ausgabe. Action bietet der Kampf gegen Alex Nero, und auch Kyles Privatleben kommt nicht zu kurz. Ich frage mich, wie lange es wohl noch dauert, bis Kyle Terry erzählt, dass er Green Lantern ist. Terry wirkt immer sehr verärgert und traurig, wenn Kyle fort muss, was ja in letzter Zeit recht häufig der Fall ist.

Die Farben sind nicht mehr ganz so hell und Anime-artig wie im letzten Heft. Was mir auch sehr gut gefallen hat, sind die Wesen, die Nero mit seinem Ring erschafft. Bei "Green Lantern" ist zwar von vorneherein eine gewisse Freiheit für den Zeichner vorhanden, der sich oft die komischsten Energiegeschöpfe ausdenken darf, aber die gelben "Monster" von Alex Nero sind besonders gelungen, Lob daher an Mark Bright für die Zeichnungen.


Green Lantern #134:

Zusammenfassung:
Nachdem Alex Nero Sentinel besiegt hat, muß er gegen Kyle antreten, der sich aber gleichzeitig noch um den bewustlosen Alan kümmern muß. Nero hält sich für einen Beschützer der Welt, der gegen die verborgenen Teufel derselben kämpfen muß. Das Problem ist, dass er Sentinel für einen dieser "Teufel" hält. Als Kyle Alan dann noch als "Freund" bezeichnet, dreht Nero endgültig durch. Kyle und Nero liefern sich einen langen, erbitterten Kampf, in den kurzzeitig sogar der langsam wieder zu Bewußtsein kommende Alan eingreifen muß. Kyle entkommt Nero und bringt Sentinel zu dessen Tochter Jade. Kyle informiert sich in Neros Klinik über dessen Hintergrund und erfährt, dass Neros Vater seine Frau und dann sich selbst erschossen hat. Der Klinkleiter erzählt ihm außerdem, dass Nero in letzter Zeit davon geredet habe, dass die "Qward" ihm große Macht verliehen hätten.

Kyle sieht nur noch eine Chance, Alex Nero zu besiegen: Er muß die JLA als Verstärkung rufen.

Kommentar zu Green Lantern #134:
Ein geniales Heft. Darryl Banks ist einer meiner Lieblings-Green-Lantern-Zeichner, ich mag seine kraftvollen Zeichnungen. Auch die Story von Judd Winick, der die Serie ja erst seit kurzem betreut, ist hervorragend gelungen.

Es kommt mir allerdings so vor, als ob die Werbeseiten mit jedem Heft zunehmen. Gegen ein wenig Werbung ist ja nichts einzuwenden, sie muß sogar sein, aber wenn man andauernd aus der Story geworfen wird, nervt das schon.

Mit den letzten Heften hat Judd Winick mal wieder bewiesen, dass Green Lantern zu den besten Serien gehört, die derzeit auf dem US-Markt zu finden sind, weshalb ich mich auch über eine Veröffentlichung ausgesuchter neuerer Storys hierzulande sehr freuen würde.


Green Lantern #135:

Zusammenfassung:
Kyle will Nero so schnell wie möglich loswerden, da dieser offensichtlich immer mehr Schaden anrichtet. Er erzählt seinen JLA-Teamkameraden sogar, dass dieser mit seinem Ring Atome spalten könne und dass sie sich auf das Schlimmste vorbereiten müßten. Nero richtet derweil mit Hilfe seines gelben Kraftringes, den er von den Qwardianern erhalten hatte, die vor Jahren auch einen ähnlichen Ring für Sinestro erschaffen hatten, allerlei Verwüstung in der Stadt an.

Kyle und seine JLA-Teamkameraden sowie Warrior sind derweil damit beschäftigt, die gelben Monster, die der Fantaise Neros entsprungen sind, aufzuhalten.
Plötzlich startet Nero einen Frontalangriff auf den Times Square.

Kommentar zu Green Lantern #135:
Ein sehr schönes Heft.
Richtig viel passiert zwar nicht, aber es macht Spaß mit anzusehen, wie die verschiedenen Helden versuchen, mit Neros gelben Wesen fertig zu werden. Jeder hat seine eigene Art zu kämpfen, was in diesem Heft wieder mal sehr deutlich gezeigt wird. Wir sehen, wozu Nero fähig ist und dass er als einzelne Person der JLA tatsächlich Probleme bereiten kann.

Auch die Zeichnungen von Darryl Banks sind wieder gut gelungen.


Green Lantern #136:

Zusammenfassung:
Die JLA evakuiert den Times Square, nachdem Alex Nero seine gelben Ringkreationen dorthin geschickt hat. Man erfährt mehr über Neros Kindheit: Nachdem sein Vater sich und die Mutter getötet hatte, kam Nero in ein Heim und dort in Kontakt mit Drogen, zudem war schon immer hyperaktiv.

Es kommt zum entscheidenden Kampf zwischen Nero und Kyle, und letzterer merkt, dass die Kräfte seines Wiedersachers mindestens genauso stark sind wie seine eigenen.

Mit Hilfe seines JLA-Kollegen Flash gelingt es Kyle, Neros Eltern mit seinem Ring nachzubilden. Schließlich braucht Kyle gar nicht mehr die Kräfte seines Ringes für die "Eltern" zu benutzen, da Nero aufgrund der Verzweifelung seiner Eltern solche Schuldgefühle bekommt, dass er diese selbst mit seinem Ring erschafft. In einer großen gelben Explosion verschwindet Nero mit den Worten "I am Liiiight". Zurück bleibt nur ein großer Krater in der Straße.

Nach diesem Vorfall hat Kyle einen Beschluß gefasst. Er fragt Jade, ob sie mit dem Ring, den Batman einige Zeit aufbewahrt hatte, wieder für das Gute kämpfen will und, viel wichtiger, ob sie seine Frau werden will.

Kommentar zu Green Lantern #136:
Ein gutes Heft mit einem krachenden Abschied von Nero, was ich auch ein wenig traurig finde, da ich mich über weitere Stories mit diesem geistesgestörtem Irren gefreut hätte.

Ja, und wenn gerade gelbe Ringe verteilt werden, wen könnte man den noch mit einem solchen erfreuen? Natürlich Guy Gardner, genug Erfahrung hat er jedenfalls mit derartigen Ringen schon. Ich denke, dass Jade das Angebot annehmen wird, den Ring zu tragen, was das andere Angebot angeht, bin ich mir nicht ganz so sicher.

Die Zeichnungen, diesmal von Dale Eaglesham, sind auch wieder in Ordnung.


Benjamin Hofmann


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