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Startseite -> DC Universe -> Green Lantern -> Besprechung: GL #003 |
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Green Lantern #3Enthält: US-Green Lantern #133 & 134 Preis : €4,55 E.V.T. : 24.01.02 Autor : Judd Winick Zeichner : Mark Bright (#133) & Darryl Banks (#134) Tuscher : Rick Farber (#133) & Jordi Ensign (#134) Farben : Rob Schwager (#133) & Moose Baumann (#134) Übersetzer: Christian Heiss Zu dieser Ausgabe gibt es zwei verschiedene Rezensionen - die andere findet man dort. Inhalt: Nach einem Besuch zusammen mit Meryan an John Stewarts Krankenbett, beschließen Kyle und Jade zusammen essen zu gehen. Und wie das halt so ist, gehen sie kurz danach ins Kino, einige Tage später zusammen auf eine Weihnachtsfeier, dann nochmal fein Essen und schließlich landen sie bei Kyle im Bett, mal wieder. Alan Scott hat Probleme. Das Größte ist wohl, dass diese zahlreich, gelb, böse und aus Energie bestehend sind. Er mag in seiner Identität als Sentinel zwar stark sein, aber alleine mit unzähligen Energiewesen, die nicht von ihm stammen, auf einer Brücke? Zum Glück erfährt Kyle, der gerade mit einem etwas gekränkten Terry im Cafe sitzt rechtzeitig davon und kann eingreifen. Als Kyle, nun in seinem Green Lantern Kostüme den anscheinend verletzten Alan von der Brücke schaffen will, tritt ihm der Erschaffer der gelben Wesen entgegen. Es ist Alex Nero, ausgestattet mit einem gelben Kraftring. Nero stellt sich prompt als ein "Beschützer dieser Spähre" vor, der gegen "das verborgene Böse" kämpft. Dann redet er noch etwas davon, dass er schon am Beginn der Schöpfung exzistierte und stürzt sich auf Kyle als dieser endgültig mit Alan davon fliegen will. Verrückt halt. Kyle versucht in erster Linie die gelben Wesen von sich fernzuhalten um Alan weg zu bringen, was ihm allerdings erst nach einigen Attacken gegen Nero gelingen kann. Als Alan dann zuhause von Jade versorgt wird, macht Kyle sich auf den Weg zu Guy Gardner und John Stewart um sich einen Rat zu holen. Noch während sie darüber sprechen kommt allerdings auch schon ein Nachrichtenbericht aus dem Kyle erfährt mit wem er es zu tun hatte. Als er sich in der Psychatrie aus der Nero "entlaufen" ist nach seiner Geschichte erkundigt, erfährt er das Alex schon als junge psychische Probleme hatte, die allerdings gut behandelt werden konnten. Als er fünfzehn war erschoß sein Vater erst die Mutter und dann sich selbst, es wurde jedoch nicht ganz ausgeschloßen, dass Alex der Mörder ist und denn Selbstmord nur inszeniert hat. Nach dem tragischen Unglück war Alex drei Jahre in einer Anstalt wurd jedoch wieder entlassen. Erst vor kurzer Zeit wurde nach einer Gewalttat wieder eingewiesen. Als der Direktor der Psychatrie auch noch vorliest, dass Alex mehrmals die Qward erwähnt hätte und das was er sagt auch so meint, wird Kyle klar woher der Ring kommt und dass er schnell handeln muß. Am Besten nicht alleine und so erklärt Kyle der gesamten JLA und Guy Gardner, dass sie Alex Nero schlimmstenfalls töten müßen. Meinung: Ein gelungenes Heft mit einem guten Mix aus Superheldenaction und Privatleben. Der Kampf gegen Nero mag sich zwar von der Seitenzahl gesehen recht lange hin ziehen, aber kommt trotzdem in keinster Weise künstlich oder langweilig vor. Gerade bei dieser Szene hat der Autor ganze Arbeit geleistet. Und Nero ist ein Gegner der sich hinter solchen "Klassikern" wie z.B. Sinestro in keinster Weise verstecken muß. Er hätte es wohl geschafft Alan Scott zu töten, wenn Kyle nicht rechtzeitig eingegriffen hätte und das Einschalten der JLA zeigt, dass auch Kyle weiß, dass sie es mit einem größeren Kaliber zu tun haben, als vielleicht den Manhuntern. Das Schurken von vornherein als verrückt dargestellt werden, damit man als Autor bestimmte Vorgehensweisen dieser nicht immer "rechtfertigen" muß, mag zwar überhaupt nicht neu sein, aber bei Nero kommen die geistigen Probleme sehr wirklich und ernsthaft rüber und keineswegs wie bei irgendwelchen 08/15 Schurken. Dies darzustellen ist eine Leistung sowohl von Autor als auch von den beiden Zeichnern. Wie lange die Tatsache dass Kyle und Jade wieder zusammen sind anhalten mag, kann man zwar nicht sagen, aber es scheint nicht so als ob in absehbarer Zeit ein Partnerwechsel geplant ist. Terry scheint nicht sehr glücklich damit zu sein, dass Kyle jetzt wieder mehr Zeit mit Jenny verbringt, verbirgt aber noch warum. Auch die Dialoge sind super geschrieben und auch bei den Szenen in denen Kyle auch wirklich als Kyle zu sehen ist, wirkt das ganze Geschehen sehr wirklichkeitsgetreu. Gespannt sein darf man wohl auch auf die im nächstem Heft zu erwartenden Dialoge zwischen den JLAlern und Kyle, der ihnen auf den letzten Seiten des Heftes versucht hat zu erklären, dass sie Nero wohlmöglich töten müßen, was bei Batman und Superman ja bekanntermaßen eher negative Reaktionen hervorrufen sollte. Was bei der Story jedoch am meisten auffällt, ist der qualitative Unterschied zu der Manhunter Storyline. Man bekommt richtig das Gefühl, dass dem neuen Autor nach den ersten drei Heften nochmal richtigen in den Hinter getreten worden ist, damit die nächsten Hefte auch ja besser werden. Und es hat sichtlich funktioniert, sollte es sich denn wirklich so zugetragen haben. ;-) Die Zeichnungen sind auch bei diesem Heft sehr gut gelungen. Der erste Teil ist von Mark Bright gezeichnet worden, der sich scheinbar an Darryl Banks orientiert hat, was keineswegs ein Nachteil ist, da ihm dies auch gelungen ist. Der zweite Teil, soverän gezeichnet von Darryl Banks, sticht hingegen durch eine extrem gelungene Kolorierung hervor, die gerade beim Kampf zwischen Nero und Kyle einiges bewirkt. Die Übersetzung ist nicht zu bemängeln, was gerade bei den Sprüchen Neros auch irgendwie schade gewesen wäre. Auf der redaktionellen Seite wird dann noch ein bisschen etwas über die Vergangenheit von Green Lantern, dem Corps und co. erzählt und es werden zwei kurze Leserbriefe kurze Leserbriefe beantwortet. Eine weitere Seite für Leserbriefe und ähnliches wäre dringend notwenidg, das fällt auch diesmal wieder auf. Alles in allem kann ich Green Lantern #3 nur sehr empfehlen, auch wenn man die Hefte davor nicht gelesen hat. Benjamin Hofmann |
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