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Green Lantern #2Autor:Judd Winick Zeichner: Darryl Banks Inhalt: Während die Manhunter weiter Kyle gefangen halten, planen die Qward in der Anti-Materie-Galaxie eine Übergabe des gelben Kraftringes, der einst die Hand von Sinestro zierte, an einen "geeigneten" Kandidaten. Die Manhunter bekommen derweil ein ganz anderes Problem. Kyles Ring erzeugt leider nicht die gewünscht mächtigen Energiegebilde, sondern nur eine mächtige Menge an Einsen und Zweien was, wie Kyle richtig deutet, von der Tatsache verursacht wird, dass die Manhunter Maschinen sind, der Ring aber für lebendige Träger entwickelt worden ist. Also: Ohne Gefühle und Wille auch kein Kraftring. Als die Manhunter Kyle verkabelten und fesselten, dachten sie wohl nicht daran, dass sie ihm so die Möglichkeit geben könnten, seinen Ring auch aus einiger Entfernung zu steuern, ein fataler Fehler, wie sich herausstellt. Als Kyle sich befreit und den Ring wieder vollständig unter seiner Kontrolle hat, macht er durch einige sehr brutale "Enerigetricks" kurzen Prozess mit den Manhunters. Am Ende zerstört er die komplette Raumbasis auf der er gefangen gehalten wurde. Zurück in New York führt Kyle ein mal mehr und mal weniger ernsthaftes Gespräch mit Guy und John. Danach hat er einen Auftritt in einer Talkshow bei der er sich seines Erachtens nach ziemlich blamiert hat. Ein Gespräch darüber mit Terry wird durch einen Anruf von Jade unterbrochen, die ihm berichtet, dass niemand geringeres als Fatality zurückgekehrt ist und mit ihr der gelbe Kraftring der Qward. Dass sie nicht unbedingt zum Kaffee gekommen ist, macht sie erst mal dadurch deutlich, dass sie wild drauflos ein paar zerstörerische Energiegebilde durch die Gegend schickt, aber was sie eigentlich will, steht von Anfang an fest: Green Lantern. Der lässt dann auch nicht lange auf sich warten und liefert sich einen harten Kampf mit Fatality, bis er diese für kurze Zeit aus den Augen lässt, damit er eine Brücke vor dem Einstürzen bewahren kann. Ein Fehler, denn in dieser kurzen Zeit macht sich Fatality auf zu John Stewart und auf den ist sie ja erst recht nicht besonders gut zu sprechen. Nachdem sie John ein bisschen gequält hat taucht Kyle auf und schleudert sie mit einem Trick aus dem Haus von John. Ein weiterer Kampf zwischen Fatality und Kyle endet darin, dass sie ihm den Ring geben will dieser jedoch explodiert als sie ihn abnehemen will. Bei der Explosion verliert Fatality einen ihrer Arme. Kyle bringt sie darauf hin in die StarLabs wo man sich um sie kümmert. Derweil machen sich die Qward auf die Suche nach einem neuen Träger für ihren Ring, den sie in dem verrückten Künstler Alex Nero finden. Kommentar: Der erste Teil des Heftes ist eigentlich nicht wirklich gut gelungen. Es ist einfach ein blöde Idee, dass die Manhunter alles über den Ring in Erfahrung gebracht haben und sogar Technik entwickelt haben um ihn benutzen zu können, aber leider, leider übersehen, dass sie ja gar keine wirklichen Lebewesen sind, was ja eine Vorraussetzung ist um den Ring zu tragen. Und das es Kyle möglich ist, denn Ring zu steuern, nur weil die Manhunter ihn mit ihm verkabelt haben, erscheint mir auch etwas unlogisch. Da die Manhunter ja "nur" Maschinen sind, geht Kyle mit ihnen auch wesentlich weniger brutaler um, als mit anderen Gegnern, teilweise sogar extrem brutal. Auf den letzten Seiten des ersten Teils hat Winick anscheinend aus irgendeinem Grund versucht möglichst viele lustige Dialoge zu machen, was ihm gründlich misslungen ist. Der zweite Teil des Heftes ist dann schon wesentlich besser. Fatality inklusive Kraftring ist als Gegner auf keinen Fall zu verachten und macht Kyle schon ein paar Probleme. Auch der Besuch bei John sorgt für Spannung und die Szene als Fatality am Boden liegt und Kyle den Ring geben will ist sehr gut gemacht. Wichtig an dem zweiten Teil ist aber auch das wir einen neuen Gegner kennen lernen, Alex Nero. Er ist ein brutaler verrückter, der sicher mit den Fähigkeiten des Ringes umzugehen weiß. Der Zeichner Darryl Banks liefert eine an den meisten Stellen gelungene grafische Umsetzung des Scriptes von Judd Winick ab. An manchen Stellen wirken die Zeichnungen allerdings ein bisschen so, als ob er einfach nur schnell fertig werden wollte. Ein Fehlkauf ist Green Lantern #2 nicht, aber auch keine Pflichtlektüre, das Geld sollte man lieber in die nächsten Hefte der Serie investieren, denn die werden mehr als nur perfekt, kann ich schon mal verraten. Benjamin Hofmann |
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