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DC Premium 18Batman - Der heilige Gral Autor:Chuck Dixon
Zeichner:
Erschienen:
Preis:
Wir befinden uns im Mittelalter. Ein Ritter kämpft sich durch die Wachen einer Burg, und findet am Ende in einer Kammer einen Kelch. Seit Jahren ist es die Aufgabe seiner Familie, diesen Kelch zu beschützen. Auf seiner Brust trägt er ein Zeichen, was dem von Batman nicht gerade unähnlich ist.
In der Gegenwart raubt Two Face mal wieder einen Club aus, wie üblich wird er von Batman gestoppt. Immerhin gelingt es ihm aber, dem Dunklen Ritter ins Knie zu schießen. Nach seinem Sieg ist Batman nicht gerade glücklich. Er ist sogar ziemlich niedergeschlagen, da ihm bewusst ist, dass Two Face erneut ausbrechen wird und der ganze Kampf nie enden wird. Auch Alfred schafft es nicht ihn aufzumuntern; Ebenso wenig gelingt es ihm, die Kugel zu entfernen. Am nächsten Tag bekommt Bruce ein geheimnisvolles Päckchen -geheimnisvoll deshalb, weil es noch an seinen Vater adressiert ist (der ja bekanntlich tot ist). Der Inhalt trägt nicht gerade zur Klärung bei, er enthält nämlich eine alte Schrift. Diese führt Bruce Wayne (diesmal ohne Fledermauskostüm) zur Kathedrale von Lord Winsleygate. Der Gute befindet sich allerdings nicht mehr in einer guten Verfassung, dennoch kann er Bruce von dessen Vorfahren berichten. In der Bathöhle sind Batman und Alfred natürlich skeptisch, ob der Gral wirklich echt ist. Um dies herauszufinden gießt Batman sich Wasser aus dem Krug über sein kaputtes Knie, was daraufhin heilt. Und während er und Alfred noch sichtlich über das Wunder erstaunt sind, erfahren Ra’s Al Ghul, der Pinguin, Catwoman und die Bruderschaft, dass sich der Gral in Bruce Waynes besitzt befindet... Kommentar: Batman und der heilige Gral, eine Kombination, die sicherlich nicht nur mir etwas seltsam erscheint. Doch ich muss zugeben, dass Chuck Dixon mit dieser Kombination eine wirklich unterhaltsame Geschichte abgeliefert hat.
Ein wenig komisch wirkt es allerdings schon, dass Batman sofort, nachdem sein Knie verheilt ist, von einem "Wunder" redet. Auch die Frage an Orakel „du glaubst nicht an Gott?" wirkt aus seinen Mund doch etwas befremdlich. Sehr schade fand ich es auch, dass auf die Szene, in der er zu ihr mitteilte, es könnte sie interessieren, dass der Gral Heilkräfte habe, nicht weiter drauf eingegangen wurde. Sicherlich wäre es doch für Batman naheliegend gewesen, etwas von dem Wasser über Barbaras Beine (beziehuingsweise ihr Rückgrat) zu gießen.
Wie bei Graphic Novels üblich, werden die Zeichnungen nicht jedermanns Geschmack treffen, da sie doch wieder recht abstrakt sind. Mir hingegen haben John Van Fleet Arbeiten aber richtig gut gefallen, da sie zu der ungewöhnlichen Story recht gut passen. |
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