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DC Crossover #3: JLA vs. Predator
Autor:
John Ostrander
Zeichner:
Graham Nolan
Inker:
Randy Elliott
Preis: DM 7,95
Erscheinungstermin: 06.09.2001
Inhalt:
Die JLA ist das mächtigste Superheldenteam der Erde und mit ihren zahlreichen Hochkarätern wie Superman, Batman, Green Lantern, Wonder Woman und Flash bis jetzt ungeschlagen - bis jetzt.
Der Martian Manhunter hat gerade Dienst im JLA-Watchtower, als ein Raumschiff mit drei Dominators an Board zu explodieren droht. J'onn reagiert sofort und lässt alle Passagiere in den Wachturm transportieren, ungeachtet der Tatsache, dass die Dominators eine der gefährlichsten Rassen des Universums sind.
Orakel reagiert umgehend und lässt die JLA inklusive dem Reservisten Atom in den Wachturm beamen, was ein Problem darstellt, da J'onn die Kontrollen sperrte, denn die Dominators sind nicht alleine, im Wachturm befindet sich eine viel grössere Gefahr, als sich die Liga je vorstellen könnte: Predatoren!
Kommentar:
Wieder mal bestätigt sich meine Meinung über Crossover: Die Charaktere sind interessant und als Einzelserien funktionieren sie prächtig, doch beim Zusammenfügen hapert es, die Story wirkt schwach und langatmig durch das Erklären der Charaktere, es sollen ja auch Leser angesprochen werden, die gewöhnlich nur eine der Serien lesen.
Auch dass sich das Thema "Predator" langsam abnutzt, scheint den meisten Verlagen nicht klar zu sein, zu oft sind sie schon in diversen Crossovern aufgetaucht, wie zum Beispiel im diesen Monat ausgehenden Crossover "Overkill - Witchblade, Aliens, Darkness, Predator", welches zumindestens die DC-Variante zeichnerisch um Längen schlägt. Somit wären wir beim nächsten Kritikpunkt: Die Zeichnungen sind grob und farblos, keine kräftigen Farben wie bei "Superman" oder detaillierte Zeichnungen wie bei der "JLA".
Allerdings: Die deutsche Umsetzung ist genial, zwar gibt es immer noch nur eine Leserbriefseite, dafür aber ein interessantes Intro zum Thema "Predatoren im DC-Universum". Auch die Übersetzung ist gut gelungen.
Fazit:Gute deutsche Umsetzung mit gelungener Übersetzung und Leserservice, die allerdings nicht über eine schwächelnde Story hinwegtäuschen kann.
Manuel Münster
Hier findet ihr die Rezension der US-Ausgabe
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