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Startseite -> DC Universe -> Batman -> Besprechung: Harley Quinn OWAW |
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Harley Quinn: OWAW![]() Autoren: Karl Kesel Art: Aron Wiesenfeld, Paul Grist, Paul Chadwick, Steve Lieber Zeichner: Amanda Connor Inks: Jimmy Palmiotti Erscheinungsdatum: August 2001 Inhalt: Jimmy Olsen versucht bei einer Explosion in dem Raumschiff, in dem er sich aufhält, zu fliehen. Dabei setzt er sich einen Helm auf, der ihn irgendwie verändert. Mit einer Rettungskapsel erreicht er die Erde und macht eine Bruchlandung in Gotham City, wo er für ein Alien gehalten und gejagt wird. Er stolpert über ein paar Polizisten, die aber in Wirklichkeit Aliens sind. Jimmy flieht und wird von Harley Quinn gerettet. Sie beschließt, sicher zu gehen, dass er gut nach Metropolis kommt. Sie führt ihn zu einer Garage, wo sie auf einen fahrbaren Untersatz stoßen - und auf eine Gang von verschiedenen Gangstern, die für verschieden Superschurken gearbeitet haben. Es gelingt ihnen zu fliehen. Auf dem Weg nach Metropolis müssen sie tanken. Dabei stoßen sie auf einen Alienkrieger mit dem Harley sich gleich anlegt. Jimmy wird von einem Sheriff gerettet, der ihm erzählt, dass dieses Alien hinter einer Apparatur her ist, die der Sheriff hat. Jimmy klaut ihm dieses Gerät und übergibt es dem Alien, doch der Sheriff vernichtet es. Jimmy und Harley fahren los, während sich der Sheriff und das Alien gegenseitig umbringen. Als sie in Metropolis sind werden sie von den Female Furies angegriffen. Zwar kennt Harley diese Gottheiten, doch das nützt nicht gerade viel. Mad Harriet stürzt sich auf Harley und beide zusammen stürzen in eine Spielzeugfabrik. Stompa und Bernadeth werden hinterher geschickt, während Lashina sich um Jimmy kümmert. Harley und Mad Harriet haben den Spass ihres Lebens, als sie von Bernadeth und Stompa gefunden werden. Harley gelingt es, sich loszureißen und die Göttinnen zu manipulieren. Später findet sich Jimmy am Leben wieder und in der Gegenwart von Harley. Daraufhin vertreibt Harley Jimmy und General Zod wartet auf ihn. Kommentar: Das Heft ist für mich der persönliche Tiefpunkt des Crossovers. Karl Kesel versucht verzweifelt, eine witzige Geschichte zu schreiben, was ihm aber nicht gelingt. Das Grundprinzip dieser Ausgabe, dass Jimmy sich total der Verrücktheit Harleys ausliefert, ist schon gut gelungen, aber das ist auch das Einzige. Es wird zu keinem Zeitpunkt klar, was jetzt genau mit Jimmy los ist, weshalb er andauernd diese Anfälle hat. Dies ist schon ein dicker Minuspunkt. Ein anderer Minuspunkt sind die verschiedenen Künstler. Das Problem ist, sie sind zu verschieden. Es gibt den total realistischen Stil von Paul Chadwick, den zeichentrickhaften Stil von Amanda Connor und Jimmy Palmiotti, den funnystile von Paul Grist, und die etwas mehr realistischen Stile von Aron Wiesenfeld und Steve Lieber. Und es gelingt Karl Kesel fast nie, diesen verschiedene Stilen gerecht zu werden. Am Extremsten fällt da die von Paul Chadwick gezeichnete Sequenz auf. Sie ist etwas düsterer geraten, was auch durch das Ende auffällt. Ich fand den Tod für dieses Heft zu düster, zu realistisch. Außerdem hatte ich stellenweise den Eindruck, dass Paul Chadwick vor allem bei Harley Probleme mit der Proportionen hatte. Die einzige Sequenz, wo so etwas wie Humor und gute Zeichnungen zusammen auftauchen, ist die von Amanda Connor gezeichnete Stelle. Diese Episode überzeugt durch Story, Dialoge und Zeichnungen. Man hat die ganze Zeit das Gefühl, als ob man einen Zeichentrickfilm ansieht. Gut gemacht. Insgesamt also eine unterdurchschnittliche Ausgabe. Es gab einiges an Potential, was aber von Karl Kesel und den verschiedenen Zeichner mit vollem Erfolg ignoriert wurde. Götz "comicfreak" Piesbergen |
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