Superman & Batman Generations III #1
Story und Zeichnungen: John Byrne Kolorierung: Alex Sinclair Cover: John Byrne DC Comics 2.95 $
Century 20: Crosstime Crisis: 1925: In die Wohnung der Kents stolpert eine schwer verwundete Saturn Girl, die Clark mit seiner anderen Identität Superboy anredet. Pete Ross, der gemeinsam mit Lana Lang bei Clark lernt, versucht die Entdeckung, die für Lana überraschend ist, zu überspielen. Er deckt Clark, der als Superoby der Sache auf den Grund gehen will. Und während das Militär einem Energie-Impuls nachspürt, entdeckt Superboy Paradämonen, die von einem gewissen Luthor mit einer Kanone versorgt wurden, mit der sie auf Superboy feuern.
Auch in Wayne Manor wird der Energie-Impuls wahrgenommen. Bruce will ihm folgen, und weist seinen Butler (einen Pennyworth) an, alles vorzubereiten.
Lana Lang fühlt sich inzwischen wie das fünfte Rad am Wagen, und will auch der ganzen Sache auf die Spur gehen.
Und während Bruce sich auf den Weg nach Smallville macht, kämpft Superboy gegen die Paradämonen, die aus der Zukunft zu kommen scheinen. Als dann die Armee angreift, bauen die Paradämonen ein Kraftfeld auf, das selbst Superboy ausschließt. Und eine gewisse Lois Lane beobachtet das Ganze, während die Paradämonen eine gewisse Zukunft verhindern wollen. Superboy unterhält sich mit dem kommandierenden Offizier über die Lage, während Saturn Girl den Eltern von Clark alles berichtet. Bruce, der das ganze aus der Luft beobachtet, landet.
Unterdessen entdecken Lois und Lana die Zeitkapsel von Saturn Girl, in die sie beide einsteigen.
Saturn Girl muss Superboy etwas mitteilen, doch dann ist das Militär da und will Saturn Girl mitnehmen.
Unterdessen kämpft Superboy gegen die Paradämonen, während Bruce auch etwas unternehmen will. Die Situation bei Saturn Girl wird immer aussichtsloser, so dass sie zu einer verzweifelten Maßnahme greifen will.
Bruce hilft Superboy, die Paradämonen zu besiegen. Und Saturn Girl löscht Allen das Gedächtnis und stirbt. Die Zeitkapsel kehrt zurück in die Zukunft, und alle erinnern sich an nichts.
Kommentar:
Das Heft hat das Problem, dass die Handlung wie verrückt hin und her springt. Bei keinem Szenario verweilt sie länger als eine Seite, es geht immer weiter und weiter. Und der Leser hechelt immerzu mit.
Dennoch wird eine Unmenge an Handlung in gerade Mal 21 Seiten reingepackt. Jede Menge wird angedeutet, aber nichts konkretisiert.
Aber ich will nicht unnötig meckern. Das Heft hat durchaus seinen Reiz, wie es eigentlich immer der Fall ist, wenn John Byrne die Möglichkeit bekommt, sein eigenes Universum zu entwickeln. Aber das reicht in diesem Fall nicht so ganz; Schlicht und ergreifend deshalb, weil sich die Handlung so ganz und gar nicht flüssig liest. Die Charaktere werden zwar eingeführt und ausgebaut, aber das geht in der Masse an Aktionen unter.
Die Zeichnungen sind typischer Byrne-Standard. Nichts neues, aber auch nichts altes.
Fazit: Eine enttäuschende erste Ausgabe,
Götz 'comicfreak' Piesbergen
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