Who is Who Kolumnen Specials Besprechungen Batman Superman JLA DCU Home News Forum Besprechungen












Startseite ->DC Universe -> Batman -> The Man Who Laughs




  Batman  

Dark Tomorrow
Dark Victory
US Detective
Birds of Prey
Nightwing
Officer Down
Bob Kane
Inferno
Vorschau: Murderer/
Fugitive


DC Deutschland:
Batman Begins
Batman #01
Batman #02
Batman #03
Batman #04
Batman #05
Batman #06
Batman #07
Batman #08
Batman #09
Batman #10
Batman #11
Batman #12
Batman #15
Batman #16
Batman #17
Batman #18
Batman #19
Batman #20
Batman #21
Batman #22
Batman #23
Batman #24
Batman #25
Birds of Prey Sonderband #1
Birds of Prey Sonderband #3 und #4
Batman: Schwarz & Weiß #3
Gotham Central #1
Superman/Batman #01
Superman/Batman #02
Superman/Batman #03
Superman/Batman #04
Superman/Batman #05
Superman/Batman #06
Superman/Batman #07
Superman/Batman #08
Superman/Batman #09
Neuen Abenteuer #1
Neuen Abenteuer #2
Neuen Abenteuer #3
Neuen Abenteuer #4
Neuen Abenteuer #5
Neuen Abenteuer #6
Neue Abenteuer: Hush #1
Neue Abenteuer: Hush #2

Kriegsspiele:
Batman #06
Sonderheft #1
Batman #07
Sonderheft #2
Batman #08
Sonderheft #3

Batman #14

Bruce Wayne: Mörder? #1&2
Detective Comics #4
DC Präsentiert #1
DC Präsentiert #3
DC Präsentiert #13
Bat-Manga #1
Bat-Manga #2
Batman/Aliens II #1-2
Batman/Aliens II #3
Monster Edition #1
Monster Edition #3
Sonderband 5
Dreigestirn
Batman: Imperfekt
Waffenwahn
Catwoman: Das dunkle Ende der Strasse
Catwoman: Böse kleine Stadt
Catwoman: Damals in Rom
Schwarz Weiß #2
Robin Das erste Jahr #1
Robin Das erste Jahr #2
Robin Das erste Jahr #3
Robin Das erste Jahr #4
Neal Adams Kollektion
Bat-Archiv #03
Bat-Archiv #04
Bat-Archiv #05
Dark Victory #0
Dark Victory #01
Dark Victory #02
Dark Victory #03
Dark Victory #04
Dark Victory #05
Dark Victory #06
Dark Victory #07
Detective #01
Detective #02-04

US:
Batman Allies Secret Files 2005
Batman Villians Secret Files 2005
All Star Batman & Robin #1
All Star Batman & Robin #2
Switch
Room full of Strangers
Poison Ivy: Cast Shadows
Death and the Maidens
The Man who Laughs
Harley & Ivy 2004
DK II #1
DK II #2
Batman / Deathblow
Batman / Planetary
DK II #3
Turning Points
Generations II
Generations III #1
Generations III #2
Generations III #3
Generations III #4
Generations III #5
Generations III #6
Generations III #7-8
Generations III #9
Generations III #10
Generations III #11
Generations III #12
Huntress: Cry for Blood
Batgirl: Secret Files #1
BoP: Secret Files 2003
Catwoman #1-4
Catwoman: Secret Files #1
Batman Family #1
Batman Family #2
Batman Family #3
Batman Family #4
Batman Family #6
Batman Family #7
Batman Family #8
Batman Family Gesamt
Batman OWAW
Harley Quinn OWAW
Nightwing OWAW
Superman/ Batman: Secret Files#1

Generations I

DC Premium #01
DC Premium #04
DC Premium #13
DC Premium #13
DC Premium #16
DC Legends #01
DC Legends #04
DC Showcase #05
Museums Edition #01
Museums Edition #02
Museums Edition #05
Mordsspässe
Neun Leben


     









Batman
The Man Who Laughs


Batman: The Man who Laughs Text:
Ed Brubaker

Zeichnungen:
Doug Mahnke

Erschienen:
9. Februar 2005

Prestige $ 6,95
farbig
64 Seiten


Über Alan Moores Batman-Meisterwerk der 80er The Killling Joke wurde schon viel geschrieben und viel philosophiert. Eine der brillanten Aspekte von Killing Joke, der weniger mit der Handlung selbst, als mit dem größeren Blickwinkel auf Batmans Welt zu tun hatte, war ganz zweifellos die Darstellung des Jokers. Moore war einer der ganz wenigen, der spezifisch von einem Leben des Batmangegners Nummer 1 vor seiner Zeit als Joker erzählt hat. Trotzdem weiß außer uns Lesern niemand etwas davon. Für Bewohner des DC Universums, und selbst für den allwissenden Batman, bleibt diese Nemesis nach wie vor ein Mysterium ohne Namen und Vergangenheit. Killing Joke hat den Joker im selben Atemzug menschlich, tragisch gemacht, und ihn trotzdem von allen „Origin“-Gegnern abgegrenzt. Eine erzähltechnische Meisterleistung, die nach ihm keiner mehr richtig wiederholen konnte oder auch wollte.
Wann immer ein Autor den Joker nun „personeller“ und „realer“ schreiben will, blicken viele Leser dem mit gemischten Gefühlen entgegen (wie im vergangenen Jahr, als Gotham Knights-Schreiber Lieberman „Jokers Ex-Frau“ aufgrief). Ähnliche Bedenken lagen auch bei Ed Brubakers The Man Who Laughs Name, augenscheinlich eine Year One-Story des Jokers, die ihn leicht „entmystifizieren“ könnte. Auf der anderen Seite – Wann hätte Brubaker schon mal richtig ins Klo gegriffen?

Es ist fast wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten: Batman steht noch am Beginn seiner Karriere, Gordon ist noch ein unerfahrener Captain, und Charaktere wie Commissioner Loeb aus Frank Millers Year One werden erwähnt. Alle paar Jahre spielt irgend ein Special aus dem Hause DC wieder in dieser Epoche (zuletzt Turning Points, wenn ich mich nicht irre), und man geht immer wieder gerne dorthin zurück. In der Gegenwart wird Batman leider all zu oft unfehlbar und unnahbar dargestellt; Noch dazu nehmen die Hefte etwas überhand, in denen der dunkle Ritter seine Mitstreiter wie Dreck behandeln muss und nicht wirklich sympathisch wirkt.
Nicht so hier, Batman und Gordon sind beide gleichermaßen schockiert und irritiert vom Auftauchen eines „Freaks“, der ein neuartiges Giftgas an unschuldigen Obdachlosen testet und sie mit grausam entstellten Gesichtszügen ins Jenseits befördert. Nur wenig später taucht der Schuldige live im Fernsehen auf (Tim Burton’s Batman lässt Grüßen) und kündigt Morde an Prominenten an.

Gordon wird von seinem Vorgesetzten als Sündenbock benutzt und steckt gewaltig in der Klemme, denn trotz größter Bemühungen der Polizei gelingt es dem Joker, wie die Presse ihn kurzerhand nennt, immer wieder seine Ziele zu erreichen. Bis schließlich Bruce Wayne selbst auf der Abschussliste steht. Batman versucht indessen verzweifelt, dieser neuen Bedrohung einen Schritt voraus zu sein und gleichzeitig hinter die Absichten des Wahnsinnigen zu kommen. Doch damit scheint er völlig überfordert, denn im Gegensatz zu den Kriminellen, mit denen er es sonst zu tun hat, scheint dieser „Freak“ keine nachvollziehbare Agenda zu verfolgen. Oder doch?

Wenn Brubaker im Spiel ist, muss man nämlich nie die einfache Erklärung fürchten „ja, der Joker ist halt verrückt“, die Geschichte ist sehr schlüssig aufgebaut und arbeitet wie ein klassisches Kriminaldrama auf einen Höhepunkt und eine „Auflösung“ hin. Auch sonst kann sich The Man Who Laughs mit den besten Batman-Klassikern messen, ohne aber weit darüber hinaus zu gehen oder Experimente zu wagen. Der Joker schlägt zu, Batman und Gordon sind ihm auf den Fersen, zum Schluss ein Showdown und die Einlieferung des Überltäters nach Arkham – Fin.
Neue Schlüsselerkenntnisse über die Darsteller, wie sie Moore liefern konnte, darf man nicht erwarten, und auch die Handlung schlägt keine großen Haken. Im Grunde hat man alles schon mal irgendwo vorher gelesen, der Story-Stil erinnert nicht zuletzt an die gute alte Batman Animated-Serie.

Nichtsdestotrotz: Die Krimi-Elemente sind handwerklich sauber zusammen gefügt, Dialoge und Caption-Boxen stimmig und rund, und ein, zwei Action-Szenen warten sogar mit halbwegs neuen Ideen auf (namentlich Bruce Waynes Selbst-Injektion des Joker-Giftes in schwacher Dosis). Ebenfalls nett sind einige DCU-„Premieren“, wie das erwähnte Joker-Gas, die Einweihung des Arkham Asylums, oder die Errichtung des Bat-Signals. Nebensächlich, natürlich, aber hübsche Details zweifellos.

Schön auch, dass DC den Zeichner Doug Mahnke an Bord bringen konnte. Seit seinen Arbeiten für die Superman-Serie Man of Steel vor etwa fünf Jahren hat er sich doch sehr stark verbessert. Hätte ich seine Zeichnungen damals (vielleicht auch noch während seinen JLA-Jahren) bloß als hübsch kontrastreich oder minimalistisch stilisiert beschrieben, hat er an seinem Stil noch gewaltig gefeilt und zählt nun ohne Zweifel zur Liga der Zeichner, die ein Projekt einzigartig machen können. In The Man Who Laughs präsentiert er Werke, die so viel düsterer und dreckiger wirken, dass sie der ganzen Story ein fast schon „pulpiges“ Aussehen verleihen. Kontraste und Dynamik gehörten immer schon zu seinen Stärken, doch hier trumpft er auch in Sachen Mimik, Perspektiven und vor Allem Atmosphäre richtig auf. Kurz gesagt: Man hätte sich kaum jemand besseren wünschen können.


Fazit:
Eine sehr schöne Geschichte, bei der kaum etwas falsch gemacht wurde, aber auch kaum Risiken eingegangen wurden. Weder wird etwas an Jokers Definition oder seinem Status verändert (aufatmen?), noch gehen Handlung oder Charakterisierung sonderliche Wagnisse ein. Wer The Man Who Laughs nicht liest, hat im Grunde nichts verpasst. Das ist eigentlich schade und eine verpatzte Chance, vielleicht hatte Brubaker selbst zu viel Respekt vor Alan Moore.


Lukas "Ruppoman" Wilde


Black Dog Comics

Specials
JLA/Avengers Special

DC FAQ

Episode Guides

Batman: Hush - Die neuen Abenteuer

Our Worlds At War

Just Imagine: Crisis









© 2003 DC Fan-Page, siehe Impressum


ZurückNach oben