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Batman Allies Secret Files and Origins 2005

Preis:
4,50 $
A Friend in Need:
Autor:
Russel Lissau
Zeichner
Brad Walker
Tusche:
Jimmy Palmiotti
Batman verfolgt einen Kriminellen und gerät in eine Schießerei. Und während er die anderen Ganoven erledigt erinnert er sich daran, wie er nach und nach seine Alliierten verloren hatte, weil sie alle Gotham verließen, aus diversen Gründen. Nachdem die Gauner lahmgelegt sind, knöpft sich Batman den Gauner vor, den er bis eben verfolgt hatte. Er verhört ihn, doch ehe der Gauner auspacken kann, wird er von einem anderen Gangster erschossen. Der kann auch noch Batman anschießen und dadurch entkommen. Und so bleibt Batman nichts anderes übrig, als die Kugel aus dem toten Körper zu entfernen und auf die Polizei zu warten. Die sind alles andere als gut auf ihn anzusprechen und beginnen auf ihn zu feuern, als er sich davon macht. Erst Montoya kann die Polizisten stoppen, was Batman natürlich merkt.
Zurück im Batcave untersucht er die Kugel, während Alfred ihn medizinisch versorgt. Schließlich findet Batman die nötige Spur, steht jedoch vor dem Problem, wie er die Polizei auf den Killer aufmerksam machen kann.
Und so sucht er Detective Montoya auf, die gerade nach Hause fahren will. Er versorgt sie mit den nötigen Beweisen und nach einigem Zögern nimmt sie diese an. Batman hat also wieder einen Allierten in Gotham.
Kommentar:
Irgendwie kann mich diese Geschichte nicht so ganz berauschen. Irgendwie fehlt der Geschichte noch etwas.
Klar ist, das seit den Wargames Batman wieder fast alleine zu Recht kommen muss. Seine engsten Freunde und Allierten sind fort, und er ist auf sich alleine gestellt. Aber irgendwo kommt die neue Situation nicht so dringlich rüber, wie sie wahrscheinlich sollte.
Eigentlich ist eher das Gegenteil der Fall. Ich verspüre Langeweile beim Lesen der Geschichte. Die ganze Situation kommt uninspiriert rüber, so als ob der Schreiber keine Lust hatte. Die Figuren leben nicht, sondern wirken wie Ausschneidefiguren.
Dazu trägt auch der Zeichner bei. Brad Walker ist jemand, den ich nicht kenne. Und wenn ich mir seine Zeichnungen so angucke, will ich ihn auch kennenlernen. In seinen besten Momenten erinnert er an Brandon Badeux aus Wonder Woman #175. Und was will schon was heißen.
Street Crime:
Autor
Will Pfeiffer
Zeichner:
Ron Randall
Ein Polizist wird zu einem Tatort gerufen. Ein Wagen steckt in der zweiten Etage eines Hochhauses fest, und der Cop rätselt, wer es getan hat. Er erinnert sich diverse Gauner und Helden von Gotham, bis sich herausstellt, das Killer Crok hinter allem steckt. Die Polizei kümmert sich um ihn.
Kommentar:
Die Geschichte ist ganz nett zu lesen, wenn auch nicht ganz klar wird, was der Sinn, die Aussage des ganzen ist. Es gibt einige Szenen, die irgendwie miteinander verknöpft werden. Und das wars auch schon. Irgendwie enttäuschend.
Dafür sind die Zeichnungen von Ron Randall gelungen. Immerhin etwas.
Taking Sides:
Autor
Andersen Gabrych
Zeichner:
Tom Derenick
Tusche:
Ray Snyder
Batgirl und Robin sparren miteinander, wobei Batgirl sich als die überlegenere erweist. Dabei kommt die Rede auf Stephanie, ein Thema das Robin am liebsten vermeiden würde. Trotzdem reden die beiden über sie und Robin macht klar, dass er niemals so sein will wie Batman.
Plötzlich wird ein Alarm ausgelöst, der die beiden zum Naturkundemuseum von Blüdhaven lockt. Die angreifenden Gauner sind für Batgirl kein Problem. Sie erledigt sie im nu, vergisst jedoch einen von ihnen bei Bewusstsein zu lassen. So kann Robin die Gunst der Stunde nutzen um ausnahmsweise Batgirl etwas beizubringen. Im Nu hat er die Beweise analysiert und eine Spur zum Pinguin gefunden. Im Fernsehen wird über den Raub im Museum berichtet und dann fängt eine Talkshow an. Und im Verlauf der Talkshow erzählt ein Gast davon, wie Batman Kinder für seinen Feldzug rekrutiert. Kinder wie Stephanie Brown.
Kommentar:
Bumm! Da hat Andersen Gabrych echt eine Bombe gezündet am Ende der Geschichte. Die Enthüllung dürfte für einiges an Trubel im Bat-Universum sorgen.
Aber auch sonst ist die Geschichte sehr gut gelungen. Andersen Gabrych gelingt es ohne Probleme Batgirl und Robin zu charakterisieren und die letzten Geschehnisse um Spoiler mit einzubinden. Ich weiß nicht, wie es im restlichen Bat Universum aussieht, aber es tut gut, die beiden Jugendlichen über Spoiler trauern zu sehen.
Besonders gut sind Gabrych die Unterschiede zwischen Batgirl und Robin gelungen. Ihre unterschiedlichen Art und Weisen. Robin ist mehr der Denker, Batgirl mehr die Kämpferin.
Tom Derenicks Zeichnungen sind gut gelungen, wenn auch nicht überragend. So stört etwas, das er die Gesichter von Batgirl etwas übertrieben zeichnet. Aber durch dieses Übertreiben bringt er auch gleichzeitig die Emotionen perfekt rüber.
Fazit:
Durchwachsen. Von den Stories her kann mich nur die dritte wirklich überzeugen.
Götz 'comicfreak' Piesbergen
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