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Dark VictoryGesamt-Kommentar
Die erste DCD-Miniserie ist vorüber. Und man muss Panini wirklich danken, dass sie Dark Victory auf deutsch rausgebracht haben. Doch dazu später mehr. Wenn man Dark Victory mit dem Vorgänger Long Halloween vergleicht, stößt man sofort auf einen gewaltigen Unterschied: Während bei Long Halloween eher die Frage im Vordergrund stand, wer der Killer war, dreht sich Dark Victory mehr um die Beziehungen der verschiedenen Personen untereinander. Dass ein neuer Serienkiller in der Stadt unterwegs ist, wird eigentlich zur Nebensache. Klar, die Frage, wer oder was Hang-man ist, war auch spannend, nur -meiner Meinung nach- eben nicht so fesselnd, wie die vielen Fragen um Janice Porter, Mario Falcone und vor Allem Two-face. Besonders der letztere war der eigentliche Star dieser Miniserie. Man wunderte sich immer wieder, was er vorhatte. Wieso hatte er in der Nummer #3 (deutsch) die verschiedenen Schurken versammelt, und wie sah seine Beziehung zu Janice Porter aus? Diese Fragen wurden ja alle im Laufe der Miniserie beantwortet, und dabei zeigte sich einmal mehr, wie unberechenbar Two-Face ist. Unberechenbar und gerissen. Und das macht seinen Charm aus.
Und auch, wenn er die ersten Ausgaben nicht anwesend war, so wirkte sich seine Herkunft, das Fehlen seines zweiten Ichs Harvey Dent, auf die Beziehung zwischen Batman und Gordon aus.
Die deutsche Umsetzung war auch gut. Der Preis lag bei 12.95 DM für einen Prestigeband mit zwei US-Heften Inhalt zwar an der oberen Schmerzgrenze, ist aber sicherlich gerechtfertigt. Und die Übersetzungen von Steven Kups waren bis auf einige kleine Ausnahmen gut gelungen. Hier wurde ein hoher Standard für die anderen Serien von DCD gesetzt.
Insgesamt war es eine geniale Miniserie. In jederlei Hinsicht!
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