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Startseite -> DC Universe -> Batman -> Besprechung: Dark Victory #0 |
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Batman: Dark Victory #0Text & Zeichnungen: Jeph Loeb & Tim Sale Farben: Gregory Wright Übersetzung: Steve Kups Preis: DM 12,95 "Dark Victory" ist die direkte Fortsetzung von "Das lange Halloween", auf Deutsch erschienen bei Ehapa. Inhalt: Das Heft beginnt mit einem Rückblick auf das Ende von "The long Halloween". Batman schlägt Alberto Falcone zusammen, und verkrüppelt ihn. Gegenwart: Die neue Staatsanwältin Janice Porter befragt Alberto Falcone im Gefängnis. Als sie ihn verläßt, sagt er, daß das was er getan habe, ihm leidtäte. Der Kalendermann, der der Zellennachbar von Falcone ist, sagt, das es ihm ebenfalls leidtäte. Das Büro von James Gordon. Eine durchnäßte Janice Porter erzählt ihm, das sie im Gefängnis war, und sie eine Neuaufnahme von Alberto Falcones Fall erwägt, sehr zum Mißfallen von Gordon. Als sie weg ist, spricht Gordon mit Batman. Gordon sagt, das er Dent vermisse, was Batman verneint. Dies treibt Gordon zur Rage, doch Batman ist schon weg, und zurück bleibt ein niedergeschlagener Gordon. Meinung: Diese Ausgabe macht keine Hehl daraus, das sie nur eine dem Comicmagazin "Wizard" beigelegene Nullnummer war. Die Geschichte selber ist nicht allzulang. Aber Loeb und Sale machen aus der Not eine Tugend, und erzählen in diesem begrenzten Raum eine wunderbare Geschichte, mit einem emotionalen Ende. Diese Ausgabe ist sowohl ein Epilog für "The long Halloween", als auch ein Prolog für "Dark Victory". Es fängt mit dem Ende von Halloween an, und endet mit einer Szene, die auf das Verhältnis zwischen Gordon und Batman in "Dark Victory" hindeutet. Apropos Hindeutung: Was hat eigentlich der Kalender Mann gemeint, das es ihm ebenfalls leidtäte? Er war doch während "The long Halloween" die ganze Zeit in Arkham, oder etwa nicht? Ist er etwa auch Holiday gewesen? Naja, auf jeden Fall ist die Geschichte trotz der Kürze gut geschrieben. Es ist halt eine richtige Geschichte, keine bloßen Seiten, die mit nichtssagenden Dialogen und Zeichnungen gefüllt werden. Kompliment an Jeph Loeb! Die Übersetzung ist gut gelungen. Sie liest sich gut und flüssig, eigentlich wie immer. Zeichnerich gesehen gibt es auch nichts zu meckern. Tim Sale spielt richtiggehend mit Licht und Schatten, und auf den Anfangsseiten sieht sein Batman richtig dämonisch aus. Kein Mensch mehr, sondern ein grausamer Dämon. Einfach genial! Der interessantere Teil dieser Ausgabe ist jedoch die zweite Hälfte. Das Interview kann man getrost überlesen. Man erfährt nichts weltbewegendes. Wesentlich interessanter sind die Skizzen von Tim Sale, die eigentlich eher wie fertige Zeichnungen wirken. Sie sehen gut aus. Am interessantesten sind jedoch die darauffolgenden Artikel, beide von "ihrer Majestät" Kups. Der Artikel über seine Probleme mit der richtigen Übersetzung der wichtigen Rätsel ist interessant ("groggurgelnder Piraten"), und wirft ein interessantes Licht auf die Arbeitsweise vom König. Und das er nicht unffehlbar ist, beweist er dann noch mit "Errata in den Dark Victory Heften", in denen er den Leser noch mal auf die Übersetzungsfehler in "Dark Victory" hinweist. Das regt einen nochmal mehr an, sich noch mal Dark Victory vorzuknüpfen. Abschließend kommt noch mal eine Covergallerie, die nicht wirklich interessant ist. Aber ich vermute, das man Seiten füllen mußte. Also, insgesamt eine Sonderausgabe von hohem Niveau. Und das nicht nur allein wegen der Geschichte. Götz "comicfreak" Piesbergen |
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