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Batman: Hush
Die neuen Abenteuer #6



Die neuen Abenteuer #6Autor:
Jeph Loeb

Zeichner:
Jim Lee

Erscheinungsdatum:
Dezember 2003

Preis:
4,00 Euro



Hush.
Elftes Kapitel

Der Kampf zwischen Batman und dem Bandagierten, der sich als Jason Todd zu erkennen gegeben hatte, entbrennt in rasender Wut. Batman, sichtlich irritiert, gehen zu viele Gedanken durch den Kopf und er hat Mühe, sich voll auf den Kampf zu konzentrieren. Dies war wohl auch die Absicht seines Gegenübers – wer immer das auch sein mag.

Der Kampf nimmt an Heftigkeit zu und die Zweifel in Batman über die Möglichkeit, dass es nicht Jason sein könnte, werden mehr: Superman war tot, Green Arrow war tot – nun leben beide wieder.... und hatte nicht erst kürzlich jemand eine Lazarusgrube von Ra’s al Ghul benutzt? Und nun erkennt er, dass vieles der vergangenen Monate kein Zufall war: Bei der Verfolgung von Catwoman wurde das Batseil durchtrennt und er landete in Crime Alley – jener Straße, in der sich Batman und Jason Todd kennenlernten, als der Herumtreiber Jason das linke Vorderrad vom Batmobil geklaut hatte. Und genau dieser Reifen platze erst neulich, als er Killer Croc verfolgte. Zuviel deutet auf Jason hin – aber dennoch erkennt Batman trotz aller Täuschung, dass es nicht Jason sein kann.
Dieser “Jason Todd“ ist ein Schauspieler, der eben doch nicht alles weiß über Jason und seinem Verhältnis zu Bruce Wayne. Ebenso wenig kennt er Batmans Identität als Bruce Wayne – trotz allen Wissens, das der Drahtzieher ihm mitgab, dieses Geheimnis enthüllte er ihm nicht! Enttarnt und mit dieser Erkenntnis konfrontiert gibt sich sein Gegenüber als Clayface zu erkennen und löst sich auf. Auch er ist nur eine Spielfigur in einem immer komplizierter scheinenden Spiel. Der Schauspieler Clayface hier in seiner Rolle als wiedererstandener Jason Todd. Er imitiert perfekt Nightwings Bewegungen und das ist schließlich auch ein Indiz für Batman, dass es nicht Jason sein konnte.

Doch nun ist der Kampf zu Ende. Catwoman hat in der Zwischenzeit die stark blutende Wunde von Robin versorgt und ihm somit das Leben gerettet, was sie wohl auch getan hat, damit es in der Nähe des Dunklen Ritters erträglich bleibt.

Batman eilt zum Clock Tower – dem Turm, von dem aus Orakel ihre Arbeit und die der Helden koordiniert. Sie hat das Computerrelais, das im Batcomputer steckte untersucht (wir erinnern uns: Das Schwert von Ra’s al Ghul steckte genau an dieser Stelle und gab so dem Meisterdetektiven einen hilfreichen Hinweis.)

Aber in dem kleinen, technischen Wunderwerk hat der Erbauer nun seine Visitenkarte hinterlassen und Orakel arrangiert ein Treffen mit dem Schöpfer dieses Chips: Es ist Harold. Die Aussprache und die Schilderung seiner Beweggründe für sein Handeln werden jäh unterbrochen, als er von zwei Kugeln tödlich getroffen zusammenbricht. Der Schütze ist kein anderer als Hush selbst.

Hier ein kleiner Exkurs über Harold für all die, denen dieser Charakter nicht so sehr vertraut ist. Seinen ersten Auftritt hatte er in THE QUESTION #33, “Harold“, Dezember 1989, Autor: Denny O’Neil. Ein halbes Jahr später übernehmen die Autoren Marv Wolfman und Alan Grant diese tragische Figur ins Batman-Universum in US-BATMAN #448, “The Penguin Affair“, Juni 1990, dt. bei Hethke im Batman Sonderband 28. In dieser Geschichte wird Harold als technisches Genie eingeführt, der vom Pinguin ausgenutzt wird. Für ihn muss es komplizierte technische Trickgeräte erfinden. Am Ende obsiegt (wie könnte es auch anders sein) Batman über seinen Erzschurken und Batman nimmt den hilfebedürftigen Harold schließlich in US-BATMAN #458 (Jan. 1991) bei sich auf und gibt ihm ein Zuhause. Harold - klein an Statur und mit einen Buckel versehen – kann nicht sprechen, dafür ist er aber in der Lage, scheinbar mit Maschinen “sprechen“ zu können.
Ihm gesellt man in US-BATMAN #462 noch einen Hund an die Seite, mit dem geschichtsträchtigen Namen Ace. Harold hilft bei Bau eines neuen Batmobils (US-DETECTIVE COMICS #655, Jan. 1993) und bringt den Batcomputer auf den neuesten Stand. So wird er für Batman, Robin und die anderen zu einem unverzichtbaren Gehilfen. Am Ende von “NO MAN’S LAND“ verlässt er die Bathöhle (US-THE BATMAN CHRONICLES #16, Frühjahr 1999) und versucht auf seine Weise beim Wiederaufbau von Gotham City zu helfen. Seitdem wart es ruhig um ihn geworden, bis auf ein paar Gastauftritte in US-AZRAEL (#63, #65, #76-77, #80-86, #91 und #92).



US-Batman #618Hush.
Zwölftes Kapitel

Dies ist also die lange geplante finale Konfrontation zwischen Batman und dem, der dieses Spiel inszeniert hat. Alles lief nur hierauf hinaus: Ein völlig desorientierter Batman – durch den gerade erlittenen Schmerz durch den Verlust seines Freundes Harold noch einmal verunsichert – steht einem vorbereiteten Gegner gegenüber, der nur auf diesen Augenblick gewartet hat. Der Verhüllte verfügt über unglaubliche Fähigkeiten im Umgang mit seinen Pistolen. Dieser Mann scheint alles über Batman und seine Origin zu wissen – er weiß, dass der Beginn von Batman zurückgeht zu dem Moment, in dem ein Mann mit Pistole die Leben seiner Eltern auslöschte. Dieser Verhüllte verfügt über solch virtuose Fähigkeiten mit seiner Waffe, dass Batman für einen Augenblick denkt, Deadshot könnte es sein. Jetzt ist auch klar, wer das Batseil durchtrennte, wer den linken Vorderreifen des dahinbrausenden Batmobils traf: Der Bandagierte – Hush!

Und nun schafft er es, Batman zu besiegen! Er möchte Bruce Wayne zerstören und alles, was ihn ausmacht und ihn demütigen: Er möchte ihn nach Arkham schleifen und dort vor versammelter Mannschaft demaskieren. Er will seine Rache – auf die er so lange gewartet hat. Jetzt scheint endlich der sorgsam vorbereitete Plan aufzugehen.

Aber noch immer weiß Batman nicht, wer dieser jemand ist. Aber vieles deutet auf seinen Jugendfreund Dr. Thomas Elliot hin. Er kennt Begebenheiten, die nur Bruce und Thomas kennen, er trägt den Jade-Anhänger seiner Mutter.

Und in dieser dunkelsten Stunde, in der Batman Gefahr läuft, vernichtend geschlagen zu werden, da taucht Jim Gordon auf. Doch nicht nur er taucht unerwartet auf, sondern auch noch ein anderer Gast. Mit seinem Kommen hat selbst Hush nicht gerechnet und so ist er für einen Moment irritiert – lang genug, um zwei Schüsse abzufeuern. Rücklings fällt Hush in den Fluss – Batman hechtet hinterher, kann ihn aber nicht mehr finden. Der Schütze ist Harvey Dent.

Die Motivationen von Dr. Thomas Elliot sind schockierend: Als kleines Kind entwickelt er einen unbeschreiblichen Hass auf seine Eltern und diesen überträgt er später dann auf Bruce Wayne. Der kleine Thomas kann es nicht ertragen, dass Bruce – der seinerseits seine Eltern abgöttisch liebt und nach deren Verlust er sein Leben völlig umkrempelt und zu einer Kreatur der Nacht wird – soviel “Glück“ hat und seine Eltern verliert. Er hingegen muss seine Mutter ertragen, da der geplante Mordversuch mit den manipulierten Bremsen fehlschlägt – fehlschlägt aber nur deshalb, weil der begabte Chirurg Dr. Thomas Wayne ihr (gemeint ist die Mutter) Leben retten kann! Unerträglich für den Jugendfreund von Bruce Wayne. Fortan plant er seine Rache (und um sich immer daran zu erinnern, behält er den Jade-Anhänger der Mutter!) und nun war der Zeitpunkt gekommen, minutiös diesen Plan umzusetzen.

Nun wird klar, dass die Ereignisse nie zufällig passierten – angefangen bei der Entführung des Jungen (der den Namen EDWARD hat), die Fluchtroute über die Dächer von Gotham City, über die Absturzstelle “Crime Alley“ mit der darauffolgenden Operation an Bruce‘ Schädel, bis hin zur entscheidenden Konfrontation auf der Brücke zwischen Batman und Hush. Alles war so gut geplant und das Spiel hatte nun ein Ende. Lange genug hatte er sich wohl an dem Katz-und-Maus-Spiel ergötzt und Batman/Bruce Wayne leiden gesehen (Mit seinen Fähigkeiten hätte er schon viele Male zuvor Gelegenheit gehabt, Bruce Wayne zu töten: Statt des Seiles hätte er ja auch gleich Batman treffen können, auf dem Operationstisch wäre auch die Möglichkeit dazu gewesen).

Nicht dagegen geplant war, dass Two-Face diese verschworene Gemeinschaft verraten würde. Aber nach der Operation durch Dr. Thomas Elliot an Two-Face gab es ihn nicht mehr – das hatte Elliot übersehen – nun gab es nur noch den Anwalt Harvey Dent, einen guten Freund von Batman. Two-Face spielt – wie immer – ein doppeltes Spiel. So lässt Loeb seinen Lieblingscharakter in neuem Licht erscheinen und gibt Raum frei für ganz neue Geschichten.

Two-Face gibt sich auch als “Mörder“ von Dr. Thomas Elliot zu erkennen – auch sein Tod war geplant und auch hier hat Clayface mitgespielt. Es gab also keinen Toten – Clayface ließ sich erschießen und beerdigen. Harvey Dent spielte mit, weil Dr. Thomas Elliot ihn operierte und er so von Two-Face geheilt wurde. Dent bestätigt die Identität von Hush. Dr. Thomas Elliot ist auch der Arzt, der Harold operierte, und ihm so das Sprechen ermöglichte.

In der Bathöhle trifft sich Batman mit Superman. Er bittet ihn, ihn zu röntgen und mit Mikroskopblick zu scannen. Und tatsächlich findet er etwas, was ein Peilsender sein könnte – eingepflanzt bei der Operation nach dem Absturz über der Crime Alley. So ist nun auch erklärbar, wieso Hush immer wusste, wo sich Batman/Bruce Wayne befand. Superman – ein Freund in der Not – schmelzt das Teil mit Hitzeblick zusammen.
Ach übrigens: Auch er konnte die Leiche von Elliot im Fluss nicht finden.

Es wird auch erklärt, welche Funktion Harolds kleines Relais hatte – es erzeugte subliminale Bilder, immer dann, wenn Batman auf seinen Batcomputer schaute, blitze für Sekundenbruchteile das Bild von Thomas Elliot auf und setzte sich in sein Unterbewusstsein fest. Dass dies auch funktioniert wissen wir spätestens seit dem Zeitpunkt, an dem solche Form von Werbung verboten wurde. Und in dem Koma ließen diese Bilder dann eben Batman den Namen Thomas Elliot morsen. Teuflischer Plan.

Aber noch sind nicht alle Rätsel gelöst. Ein Besuch in Philadelphia und ein Blick in die Patientenakten von Dr. Thomas Elliot lassen Batman aber das fehlende Puzzleteil finden: Ein Patient heißt Arthur Wynne – der Erfinder des Kreuzworträtsels. Schnell ist ihm klar, dass es nur der Riddler sein kann. Auch er war also Patient bei ihm. Im Arkahm Asylum stellt er ihn zur Rede und erfährt, wie alle Puzzleteile zueinander passen und welche Rollen die einzelnen Charaktere gespielt haben und warum sie mitgespielt haben.

Dr. Elliot hatte Killer Croc mit einem Virus infiziert und Croc spielte mit, weil er mit dem Geld seine “Operation“ bezahlen wollte, die zwar nicht nötig gewesen wäre, aber bei dieser Gelegenheit hätte man ihm ein Gegenmittel verabreicht.

Poison Ivy ging es auch nur ums Geld und sie hegt einen Groll gegen Catwoman. Ivy manipulierte Catwoman auch dahingehend, das Lösegeld zu stehlen und ihr es zu bringen. Superman wurde durch Kryptonit in Iys’s Lippenstift und ihre becircenden Fähigkeiten zum Mitmachen gezwungen. Das Kryptonit könnte von Lex Luthor gewesen sein. Wie es aber Poison Ivy geschafft hat, Superman zu küssen, das bleibt der Phantasie des Lesers überlassen.

Clayface machte auch nur mit, weil er geldgierig war.

Joker machte mit, weil ihm der “Robin-Jason Todd-Gag“ zu gut gefiel – und Harley Quinn aus Liebe zu ihm.

Scarecrow reizte, dass seine Fähigkeiten als Psychologie-Professor gebraucht wurden.

Der Riddler hatte Krebs und so ist er wohl mit Dr. Thomas Elliot zusammen gekommen. Aber scheinbar war die Diagnose “Unheilbar“ - und irgendwie hat der Riddler es geschafft, das Rätsel um die Verstecke der Lazarusgruben zu lösen: Er stieg hinein und war geheilt. Und irgendwie hat er dann auch das größte Rätsel um Batmans Geheimidentität gelöst - die Grube verleiht wohl auch unerklärliche Klarheit. Nun weiß er es auch, aber dieses Wissen wird er wohl für sich behalten. Zum einen, weil ein Rätsel, dessen Lösung alle kennen, furchtbar uninteressant ist, und zum anderen, weil Batman gedroht hat, Ra’s al Ghul zu erzählen, wer die Grube entweiht hat. Diese Rache wäre sicherlich fürchterlich.

Huntress wurde in diesem Spiel auch benötigt. Sie hielt sich nicht zufällig in der Crime Alley auf – sie wurde wohl von Elliot (unter was für Gründen auch immer) dorthin bestellt. Das wohl, um eine rasche “Bergung“ des Verunglückten zu gewährleisten. Und Huntress hat er halt ausgesucht, weil er es wohl so wollte. Vielleicht war das am einfachsten. Und erreicht hat er das, da sie auf ihn eingegangen ist, weil er sich ihr gegenüber als eine Art Sponsor dargestellt hat: Als besorgter Bürger investiere er gerne sein Geld in Helden, die Verbrecher bekämpfen. Huntress hat ihn geprüft, konnte aber keine Unstimmigkeiten finden, und es gab keinen Grund, sein Geld abzulehnen.

Nun bleibt noch die Romanze mit Catwoman – was wird daraus? Catwoman hat sich jedenfalls als ehrliche und wichtige Helferin erwiesen, die loyal zu Batman und Bruce Wayne steht. An ihr liegt es nicht, dass der Dunkle Meisterdetektiv kein Interesse hat an einer Weiterführung dieser Beziehung. Sie war zu jedem Zeitpunkt aufrecht und vertrauenswürdig. Aber der Mann mit der Fledermausmaske traut sich selbst nicht zu, seine Gefühle zuzulassen. Hinter allem vermutet er doppeltes Spiel. Auch hat er scheinbar Angst, dass sein Verstand nicht ganz frei sein könnte und seine Gedanken zu sehr um Selina kreisen könnten. Er möchte nicht – wie Scarecrow festgestellt hatte – dass sein Geist zu sehr beeinflusst wird.



Mir gefällt die etwas “freiere“ Sicht von Loeb auf die diversen Charaktere und seine Veränderungen, die sicherlich für lange Zeit von Bestand sein werden:

· Lois Lane scheint auch das "dunkle Geheimnis“ von Bruce Wayne zu kennen.
· Die Fähigkeiten von Clayface werden sehr neu interpretiert.
· Viele Charaktere haben sich grundlegend verändert: Two-Face hat aufgehört zu existieren – nun gibt es nur noch Harvey Dent.
· Der in Vergessenheit geratene Riddler wird wieder in die erste Liga katapultiert – sein Bad in der Lazarus-Grube hat ihn verändert und einen genialen, ja irren Plan entwerfen lassen – auch er weiß nun, dass Batman in Wirklichkeit Bruce Wayne ist.
· Huntress hat sich nicht nur optisch verändert – auch ihre Fähigkeiten werden nun bewundernd von Batman anerkannt.
· Catwoman kennt nun die wahre Identität von Batman und ihre Liaison hat(te ?) eine neue Tiefe erreicht.
· Am Rande wird noch erwähnt, dass sich Shondra Kinsolving auf dem Wege der Besserung befindet und
· Harold tritt für immer von der Bühne ab.
· Das Batmobil, der Batwing und das Batboat haben auch eine optische Veränderung erfahren.

Und ein völlig neuer Gegenspieler – weit gefährlicher als (alle??) seine bisherigen, betritt die Bühne. Allein von seiner Origin her hätte er das Zeug dazu. Hush (Dr. Thomas Elliot) entpuppt sich als Stratege und Meisterplaner von allererster Güte. Für alles, was er erreichen möchte, hat er einen Plan. Er ist ein versessener Spieler und hat sich auf seine Rolle bestens vorbereitet – genauso, wie Bruce Wayne sich vorbereitet hat, um Batman zu werden nach dem Tod seiner Eltern. So hat sich auch Thomas Elliot – nach dem “Nicht-Tod“ seiner Eltern – vorbereitet auf seine neue Rolle. Starke Parallelen.

Und wie dieser neue Gegner eingeführt wird, ist schon sehr spektakulär: Sein bis in letzte Detail durchdachter Plan scheint auch am Ende aufzugehen – ja, wenn nicht Harvey Dent da gewesen wäre.

Offene Punkte sind noch:

· Wie lernten Dr. Thomas Elliot und Edward Enigma sich kennen?
· Wie fand der Riddler die Lazarusgrube?
· Wie löste der Riddler das große Rätsel um Batmans Geheimidentität?
· Wo ist Jason Todds Leiche?
· Woher wusste Elliot und/oder Riddler, wo Jason beerdigt ist?
· Wie kann selbst ein geheilter Harvey Dent wieder so schnell Staatsanwalt werden?
· Wie wurde der Kontakt zwischen Dr. Thomas Elliot und Harold hergestellt?
· Wieso zeigt sich Hush nur mit verbundenem Gesicht? Warum zeigt er nie sein Gesicht?

Aber das sind andere Geschichten...

Ein erstes Wiedersehen mit Hush wird es in US-BATMAN: GOTHAM KNIGHTS #50 (April 2004) geben. Dieses Heft könnte – wenn alles klappt(!) – bei uns ca. im September erscheinen, in der neuen monatlichen Batman-Serie.

Jim Lee beschert wie immer Bilder von überragender Qualität: Seine Dynamik im Kampf Batman/Jason Todd, seine erzeugte Stimmung im Höhepunkt der Geschichte – die Konfrontation Batman/Hush auf der Gotham City Brigde – sind von enormer Dichte (für das findige Auge hat Lee wieder einige Ostereier versteckt – auf einem der Grabsteine kann man den Namen Gwen Stacy “erkennen“). Nicht umsonst wurde US-BATMAN #619 zum meistverkauften Comic Book in 2003.

Dieser 12-teilige Zyklus von Loeb/Lee wird sicherlich in die Comic-Annalen eingehen, als der Beginn einer neuen Epoche. Bleibt zu hoffen, dass es von Hush auch eine Gesamtausgabe hier in Deutschland geben wird. In Amerika ist Hush noch einmal in zwei Hardcovern erschienen. Band #1 enthält #608 - #612; Band #2 enthält #613 – #619 und die Zusatzseiten aus dem WIZARD ZERO. Darüber hinaus enthält #1 noch ein paar Seiten, die auch nicht in den monatlichen Heften veröffentlicht worden waren. All dies zusammen in einem Band – abgerundet mit Sketchen, den diversen Covers, Interviews und Biographien zu den Künstlern – wäre sicherlich eine Überlegung wert. Vielleicht als Sonderedition zu Erlangen?? Über ein Wiedersehen hier in Deutschland zu diesem Anlass mit Jim Lee würden sich sicherlich ebenfalls viele Fans freuen.


Norbert Elbers


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© 2003 DC Fan-Page, siehe Impressum


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