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Batman #23
Autor:Ed Brubaker Zeichner: Scott McDaniel Preis: 4,30 Euro Erscheinungsdatum: 20.03.2003 Inhalt: Us-Batman #594 & 595 Zeiss ist immer noch auf freiem Fuß und lässt sich von einem Spezialisten seine Ausrüstung reparieren. Batman sollte hinter ihm her sein, hat aber zur Zeit andere Sorgen. Bundesagenten wollen mit allen Mitteln das gestrandete Alien, das in der Kirche Asyl gefunden hat. Eine Eskalation steht kurz bevor. Batgirl hält ein Spezialkommando der Regierung auf, während Batman das schwer verwundete Wesen in Sicherheit bringen will. Doch das Alien liegt bereits im Sterben. Als Batman es berührt, kann er in seine Gedanken blicken, und sieht, wie den Agenten im Koma zu helfen ist. Als Bruce Wayne später Lew Moxon besucht, der gerade aus dem Krankenhaus entlassen wird, taucht auch Zeiss wieder auf. Er bittet Moxon um Vergebung für sein Versagen und schneidet sich dazu rituell einen Finger ab. Als Bruce Wayne kann Batman nicht eingreifen. Wie besessen versucht Bruce später herauszufinden, warum Moxon einen uralten Hass auf Thomas Wayne hegte, und was dies mit dessen Tod zu tun hatte. Sasha Bordeaux macht sich bereits Sorgen um Bruce, doch der isoliert sich immer weiter. Batman erfährt von Angelo Beretti, einem gealterten Mafioso, dass Thomas Wayne für Moxon vor langer Zeit eine Operation durchführen sollte. Das Opfer konnte nicht in ein Krankenhaus, da es bei einem Überfall angeschossen worden war. Thomas Wayne rettete ihm das Leben, erklärte Moxon aber gleichzeitig die Feindschaft. Der Tod der Waynes kam Moxon jedoch zuvor. Bruce spricht sich endlich einmal wieder mit Sasha aus.
Zunächst einmal Zeiss. Yeah, man muss den Kerl einfach gern haben! Wie viele neue Schurken gab es schon in den letzten Jahren, die gleichzeitig optisch wie charakterlich cool und innovativ auftraten? Die kleine Yakuza-Nummer am Ende der ersten Story kam zur Gänze unerwartet, und macht Zeiss noch eine ganze Ecke interessanter. Da vergibt man auch mal die völlig unzureichenden Erklärungen dafür, dass Batman als Bruce Wayne angeblich völlig hilflos ist. Hätte er sich nicht wie üblich schnell umziehen, oder Zeiss wenigstens nach der ganzen Szene verfolgen können? Wie auch immer, ich warte mit Spannung auf den längst überfälligen Rückkampf.
Tjo, und was gibt es zur zweiten Story zu sagen...? Mit der Verknüpfung vergangener Geschichten und Bruce Waynes Familien-Historie hat Brubaker storytechnisch ein ordentliches Dynamitfass zusammengemischt. Aus meiner Sicht ging das Streichholz jedoch unterwegs verloren, denn richtig nachzuvollziehen war Batmans Besessenheit an dieser Stelle nicht. Fürchtete er, sein Vater könnte in illegale Geschäfte verwickelt gewesen sein, oder hoffte er auf neue Informationen über den Tod seiner Eltern...?
Fazit: |
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