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Batman #16


Batman #16 Autoren:
Brian K. Vaughan, Devin Grayson

Zeichner:
Scott McDaniel, Roger Robinson

Preis: 4,10 Euro
Erscheinungsdatum: 22.08.2002




Inhalt:
Us-Batman #590
Batman ist immer noch auf der Jagd nach Scarface, um sein Versprechen einzulösen, den Mörder von Matches Malone zu töten. Dabei legt er immer härtere Methoden an den Tag, um Scarfaces Beschäftigten Informationen über seinen Aufenthaltsort zu entlocken. Nightwing macht sich ernste Sorgen und spricht mit Oracle darüber, nachdem Batman ihn weggeschickt hat. Bruce Wayne scheint immer größere Schwierigkeiten zu bekommen, seine Identitäten zu trennen. Zuerst will er Scarface-Schläger mit Wayne-Geld bestechen, dann macht er sich doch als Matches Malone auf die Jagd.
Einer von Scarfaces Schlägern ruft seinen Boss entsetzt an, da er Matches ja für tot hielt. So findet Batman sein Versteck, das alte Monarch-Kino, in dem Bruce vor vielen Jahren zum letzten Mal mit seinen Eltern aus war. Er greift den Bauchredner an, doch da Batman nicht tötet, steht er plötzlich als stinkwütender Malone vor Scarface. Er greift zur Maschinenpistole, doch die Beschriftung in Matches' Streichholzheft "Bedenke wer du bist" bringt ihn wieder zur Besinnung. Matches vernichtet nur die Puppe Scarface, und lässt den Bauchrednern leben. Danach gesteht Batman Nightwing ein, wie nah er diesmal an der Grenze war.

Gotham Knights #14
Nightwing verfolgt die Artisten-Schwestern Double Dare, die Wertpapiere von einer Waisengala gestohlen haben. Das ganze geschieht er spielerisch, bis plötzlich Azrael und viele Schergen des Pinguins auftauchen, die das Feuer auf Nightwing und Double Dare eröffnen. Während Azrael sich mit ihnen schlägt, findet Nightwing heraus, dass die Schwestern dem Pinguin Juwelen gestohlen haben. Nach dem Kampf, und einigen Verwicklungen, hauen die beiden wieder ab, um die Wertpapiere nicht zurückgeben zu müssen. Nightwing und Azrael nehmen die Verfolgung auf und es entwickelt sich ein Gespräch über ihre Spannungen untereinander, und ihre Beziehung zu Batman. Inzwischen sind Double Dare beim Pinguin, um ihm seine Juwelen zurückzugeben, doch überleben sie nur mit Hilfe der Gothamer Helden dessen Wutausbruch. Nightwing bekommt die gestohlenen Gegenstände zurück und begräbt langsam seinen Groll auf Azrael.


Kommentar:
Brian Vaughan ist ein begnadeter Autor. Trotz einiger Holprigkeiten in der letzten Ausgabe schließt er seinen Dreiteiler routiniert ab, und übertrifft dabei die ersten Teile bei Weitem.
Batmans Jagd nach Scarface wird zur Besessenheit, da er sich einmal mehr zu sehr in einer Tarnidentität verliert. Das geht soweit, dass er zum Schluss kurz davor steht, als Matches zu handeln und zu denken, der auch vor tödlicher Gewalt nicht zurückschrecken würde. Natürlich war das Ende absehbar, aber darum ging es überhaupt nicht. Spiel mit dem Feuer war eine Geschichte über Batmans immer kleiner werdende Distanz zu Wahnsinn und Besessenheit. Das schönst dabei ist, dass Vaughan diese Entwicklung selbst aus verschiedenen Perspektiven (Barbara und Dick) wunderbar beschreiben und charakterisieren lässt, ohne dabei die Spannung aus seiner eigentlichen Handlung zu nehmen.

Eine der besten Szenen ist das Treffen zwischen Bruce und Dick im Gebäude der Wayne Corporation, als Bruce seine Identitäten heillos durcheinander bringt, ohne es richtig zu merken. Zum Schluss hat er zwar noch die Kurve bekommen, doch wenn Batman Nightwing Fehler eingesteht, muss es knapp gewesen sein. Ebenfalls unüblich für einen Gastautor: Eine Geschichte zu erzählen, die nebenbei ins größere Gefüge der gesamten Serie passt. Das alles ist für Batman noch lange nicht ausgestanden.

Gotham Knights 14Devin Grayson. Man kann sie lieben oder hassen, doch nach so vielen Unterbrechungen (erst Officer Down, dann Vaughans Dreiteiler) tat eine Gotham Knights-Episode wieder richtig gut. Sollte jemand die Geschichte noch nicht gelesen haben, er lasse sich nicht von der obenstehenden Zusammenfassung beirren. Die Handlung, wie sie im Script steht, ist eigentlich völlig unerheblich. Ja, "Wir-belassen-es-bei-Dialogen"-Ausgaben sind eine zweischneidige Sache, man kann es mit Interaktion etc. leicht übertreiben. Doch hier stimmt die Mischung perfekt.

Geschwisterrivalität ist eigentlich ein recht interessanter Weihnachtsbrief, den Dick an Bruce schreibt. Doch ohne dass er es beabsichtigt, ist Nightwing plötzlich gezwungen, sich mit seiner Einstellung gegenüber Azrael auseinander zu setzen. Die Dialoge sind einfach wundervoll natürlich und locker geschrieben, ohne dabei oberflächlich zu werden. Bis zum Epilog in der Bathöhle liest sich die ganze Ausgabe wie eine Comedy-Geschichte, und das im positivsten Sinne.
Die Unterhaltungen auf französisch sind einfach klasse, auch wenn man -wie ich- arge Probleme mit dem Verständnis hat (trotzdem ein dank an den Übersetzer, das so zu belassen -es hätte einfach anders nicht halb so gut gewirkt). Und da die komischen Aspekte im Vordergrund stehen, stört es auch nicht, dass die Action-Szenen absurd unmöglich sind.
So wie Nightwing die Verfolgung der Schwestern ohne Verbissenheit und mit Spaß an der Sache angeht, so mühelos gleiten auch die Dialoge über die Action-Unterlage hinweg.

Zeichner Roger Robinson ist einfach göttlich und steigt langsam aber sicher in die Gilde meiner Lieblingskünstler auf. Wunderbare Schatten und Kontraste, neben dynamischen Actiondarstellungen in den herrlichsten Perspektiven! Nur in Sachen Gebäude-Zeichnungen bleibt er hinter vielen anderen zurück, doch das kann er zum Glück ganz gut kaschieren. Warum man bei DCD das völlig unpassende Dell'Otto-Cover gewählt hat, ist mir zwar schleierhaft, dass es die beiden "echten" Titelbilder bei Weitem zurücklässt, steht jedoch außer Frage (na gut, das Gotham Knights-Cover hat einige Vorzüge zu bieten).

Fazit:
"Alles, was der Batman-Fan braucht." Zurück zum Ernst, ein rundum gelungenes Heft, das eine gesunde Mischung aus Dramatik, Action, und Komik bietet. Eine drückend-düstere Alptraumfahrt in Batmans Psyche, neben einer leichten Comedy-Erzählung mit Tiefgang (ja, das gibt es), was will man mehr!


Lukas 'Ruppoman' Wilde


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