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Batman #7
Autoren:Larry Hama, Devin Grayson Zeichner: Scott McDaniel, Paul Ryan Preis: 7,95 DM Erscheinungsdatum: 22.11.2001 Inhalt: Us-Batman 581 Orca bekämpft den schwer bewaffneten Sicherheitsdienst auf Camille Baden-Smythes Jacht, und schlägt sich bis zu der Millionärin vor. Batman rettet Orca dabei unzählige Male vor dem Sperrfeuer der Wachmannschaft, schafft es aber nicht sie zur Vernunft zu bringen. Da Baden-Smythe nicht bereit ist, Orca den Preis für die Flamme von Persien zu bezahlen und sie stattdessen anschießt, schnappt sich das Fischwesen die Millionärin und flüchtet mit ihr ins Meer. Batman kann den beiden mit Hilfe eines Peilsenders folgen, und holt mit seinem Unterwasserfahrzeug rasch auf. Alfred informiert ihn derweil über Funk darüber, was er bei seinen Recherchen herausgefunden hat. Die Flamme von Persien ist nicht Baden-Smythes Eigentum, sie hat sie von ihrem Ex-Mann gestohlen, die Versicherung hat zudem eine hohe Widerbeschaffungsprämie ausgesetzt. Dr. Grace Balin sollte fernerhin des öffentlichen Aquariums verwiesen werden, da sie illegale Gen-Experimente an Menschen durchführte. In der Zwischenzeit gibt Orca die Flucht auf, da sie sich durch die Schusswunden starke Verletzungen zugezogen hat. Batman kann beide im letzten Moment an die Wasseroberfläche bringen, bevor ihnen die Luft ausgeht. Es stellt sich heraus, dass Orca tatsächlich Dr. Balin ist, allerdings liegt sie nun im Sterben. Nur die volle Dosis des Wal-Serums, das früher ihr Rückenmark durch Orca-Gene ersetzt hatte, kann ihr Leben noch retten. Batman verweigert ihr dies nicht, durch die hohe Dosis wird Dr. Balin noch wal-ähnlicher. Sie ist nun für immer Orca und verschwindet im Meer. Batman/Bruce Wayne lässt in den nächsten Tagen systematisch Baden-Smythes schmutzige Geschäfte auffliegen, mit der Versicherungsprämie für das gestohlene Juwel entstehen gemeinnützige Einrichtungen in der Hafengegend. Als schließlich Salaman Jared in einer schlichten Grube am Stadtrand beigesetzt wird, ist Batman der einzige, der sein Grab aufsucht. Gotham Knights 7 Devin Grayson erzählt diese Geschichte in verschiedenen Ebenen, der Grundplot handelt von einem Anschlag in der Innenstadt. Batman erfährt von einem Schläger, dass der Disco-Besitzer Mallory Villane seinen Club niederbrennen will. Damit es nicht nach Brandstiftung aussieht, sollen unzählige Menschen dabei sterben. Trotz der medizinischen Pflege von Alfred und Dr. Leslie Thomkins ist Batman von zahllosen Kämpfe schwer mitgenommen. Die beiden können ihn trotzdem nicht davon abhalten, zurück auf die Straßen zu gehen, um die Verbrecher aufzuhalten. Nach einem kurzen Gefecht kann Batman Mallory stoppen und der Polizei überlassen. Gleichzeitig erzählt die Autorin verschiedene Episoden aus der Vergangenheit, die sich um das Verhältnis zwischen Alfred und Dr. Thomkins drehen. Von ihrer ersten Begegnung bei Bruces Vater, über die Ermordung seiner Eltern und seinen ersten Batman-Einsätzen, bis zu Knightfall und dem Niemandsland, verbindet die beiden mehr als nur Freundschaft.
Auch Devin Grayson hat starke und schwache Seiten. Sie kann sich hervorragend in Charaktere hineindenken und ist Meisterin in Sachen Atmosphäre und Stimmung, verliert aber leider ab und zu die Perspektive auf ihre Storys. Diese Geschichte, Verpflichtung, leidet unter einer kaum vorhandenen Handlung und fehlender Spannung. Batman lässt ein Attentat auffliegen, was kaum eine große Herausforderung für darstellt. Selbstverständlich dient dieser Plot natürlich nur als Aufhänger für eine viel interessantere Geschichte um Alfred und Dr. Thomkins, und dagegen wäre auch nichts einzuwenden. Doch so charmant und gefühlvoll die kurzen Episoden auch sind, wenigstens eine der Erzählebenen hätte etwas spannender sein müssen. Im Grunde ist aber überhaupt nichts geschehen, auch auf die, für Grayson typischen, personenbezogene Konflikte wartet man vergeblich. Stattdessen dürfen wir wieder den weißen Worten des Beobachters lauschen, dessen Trunkenheitsgrad von Ausgabe zu Ausgabe anzusteigen scheint. Eine Konfrontation Batmans mit einer Person, die schlichtweg alles über ihn weiß, verspricht zweifelsohne interessant zu werden, keine Frage. Aber das war auch schon in der zweiten Ausgabe klar, und viel haben die unzähligen Textboxen voller pseudo-intellektuellen Analysen dem seither auch nicht hinzugefügt.
Fazit: |
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