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  Cliffhanger  

Crimson

Out There


USA:
Out There #01
Out There #02
Out There #03


     








Out There #3


Autor:
Brian Augustyn

Zeichner:
Humberto Ramos

Inkerin:
Sandra Hope

Preis:
$ 2.50



Zusammenfassung:
Dass sie doch noch aus dem geheimen Versteck von Lord Draedelus entkommen konnten, verdanken Zach, Jessie und Cassey alleine einer Art Eingebung von Mark, der dann auch gleich dafür von Jessica belohnt wird. Der Sheriff und die Bürgermeisterin, die der "Lord" hinter ihnen her geschickt hatte, haben das Nachsehen.

Kurz darauf im Auto spricht Jessica ein paar ernste Worte zu den drei anderen.
Während der Predigt eines Pfarrers, der wohl eher zu der rabiateren Sorte Kirchenmitglieder zählt, scheint für Casey klar zu werden, dass niemand anderes als Gott, etwas mit "der Sache" zu tun hat.

Nach der "Predigt" stellt sich eine Famile, namens Bridge, vor. Sie sind von San Fransisco nach El Dorado gezogen, weil der Vater, der Gründer einer Firma namens "Lightpoint Software", etwas Ruhe sucht.Es scheint allerdings zwei Personen zu geben, die mit den Neuankömmlingen nicht gerade einverstanden sind, die Bürgermeisterin und der Sheriff.
Jessie stattet derweil der "Resurrection of grace church" einen Besuch ab.

In der Schule bekommt Mark einige Probleme mit Loomis, weil er versucht hatte, Casey auf eines der violetten Monster aufmerksam zu machen, das er gerade oben auf den Schließfächern erblickt hatte.
Die Bürgermeisterin macht den anderen wichtigen Person der Stadt klar, dass sie die Badges so schnell wie möglich wieder aus El Dorado raus haben will.

Einige Tage später müßen sich Jessie und Casey gegen einen Lehrer behaupten, der von einem der "Monster" in Besitz genommen wurde.
Dann haben sie ein Wiedersehen mit Lord Draedelus, allerdings in seiner realen Gestalt...


Kommentar:
Ein sehr gutes Heft! Es geht zügig weiter mit der Story und das Heft liest sich flüßig und gut. Auf den ersten 1 ½ Seiten wird noch einmal das Ende des letzten Heftes beschrieben, was ganz praktisch ist, aber doch ein Stücken Heft wegnimmt. Die "Eingebung" von Mark ist vielleicht etwas zweifelhaft, das tut der Klasse des Heftes jedoch keinen Abbruch. Mehr als über seine "Eingebung" freut sich Mark allerdings über Jessicas "Dankeschön". Sehr gut gefällt es mir auch, dass es nicht so ist wie in vielen anderen Serien/Filmen/Büchern/Comics mit jugendlichen "Helden", wo sich plötzlich Leute die sich vorher nicht gekannt haben und völlig verschieden sind, plötzlich als die besten Freunde bezeichnen. Jessie spricht dies auch aus, sie kennen sich, sie sind aber keine Freunde. Sie ist außerdem der Meinung, dass besser jeder für sich versucht alles, was sie bisher erlebt haben, zu vergessen, auf keinen Fall einfach, bei dem, was die 4 schon alles gesehen haben.

Sehr schön ist auch der Dialog zwischen Mark und seinem Vater auf den Seiten 10-11. Wie schlecht es Mark geht erleben wir auch noch einmal als er versucht Casey während der Pause anzusprechen. Er wird von Loomis mit den Worten "You don't ever even think about talking to Zach's girl!". Zach ist der einzige vor dem der Schlägertyp Loomis Respekt hat, leider hat er eine falsche Vorstellung davon, wie er das zeigen sollte.

Verständlich auch, dass die Bürgermeisterin niemand bekanntes wie die Badges in der Stadt haben will, da dadurch der Stadt weitaus mehr Aufmerksamtkeit zukommen würde, was dem Abkommen der Stadt mit Draedelus überhaupt nicht gut tun würde.
Dass Jessie und Casie nicht wehrlos sind, zeigen sie indem einen Lehrer (!) K.O. schlagen, da dieser von einem der Monster übernommen wurde, eine ziemlich coole Szene, wie ich finde. Und die letzte Seite, auf der wir Lord Draedelus in seiner "wahren" Gestalt sehen, ist einfach nur geil.

Die Zeichnungen von Ramos und Hope erreichen wieder einmal die Klasse die man erwartet, auch die Farbgebung Edgar Delgado ist wieder einmal positiv hervorzuheben.

Weniger positiv, ist das Variant Cover von Bruce Timm, welches ich leider nur noch bekommen konnte. Erstens habe ich sowieso etwas gegen häufige Variant Cover, zweitens passt der Zeichenstil von ihm überhaup nicht zur Serie und drittens ist auf seinem Cover ganz groß der Schatten eines Monsters zu sehen, das mit Out there überhaupt nichts zu tun hat, sondern wohl eher zu Jurassic Park passen würde. Aufgefallen ist an den Zeichnungen noch, dass Casey ab der Szene in der Kirche eine andere Frisur har, sie trägt die Haare nicht mehr nach hinten so wie in den ersten Heften und am Anfang dieses Heftes.

Einen Pluspunkt erhält das Heft auch noch für 2 Seiten mit Leserbriefen, sonst ist in amerikanischen Heften meist nur eine enthalten.


Fazit:
Kaufen, wenn man schon Out there #1 und #2 hat.
Und wenn man die ersten beiden Hefte noch nicht sein eigen nennt, sollte man sich die beiden auf jeden Fall noch zulegen. Ich hoffe außerdem auf eine deutsche Veröffentlichung der Serie und freue mich auf die Ausgabe #4.


Benjamin Hofmann

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