DC-Fanpage vol. 2

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Sonntag, April 29, 2007

100 % DC #6: Batman Geheimnisse


The Killing Joke II

100% DC Nr. 6: Batman - Geheimnisse

Enthält:

“Batman: Secrets“, #1 bis #5; Mai. bis September 2006

Text und Zeichnungen: Sam Kieth

Farbe: Alex Sinclair

aus dem Amerikanischen von Steve Kups;

Buch im Softcover; 148 Seiten; farbig; € 16,95;

Panini/DC Comics;

Cover von Sam Kieth

Ganz unverholen nimmt Sam Kieth in seinem Fünfteiler Bezug auf das Meisterwerk von Alan Moore The Killing Joke und es gelingt ihm, dass dies überhaupt nicht anmaßend oder geklaut aussieht. Ganz im Gegenteil. Er vermag mit diesem Aufhänger sogar eine stimmige Brücke in der Continuity zu schlagen und man weiß, was Kieth wichtig ist.

Wieder einmal sind Batman und Joker also die Hauptakteure. Und es geht um ihr Verhältnis zueinander und diesmal auch um ihre Außenwirkung in den Medien und um ihr Bild in der Öffentlichkeit.

Der Joker hat es geschafft, die Vorsitzende der Bewährungskommission Deborah Parisi davon zu überzeugen, dass er geheilt und geläutert ist. Und so wird er entlassen.

Es stellt sich heraus, dass ihre Stellvertreterin Terry Ammons an dieser Entlassung mitgewirkt hat und dies nicht ganz uneigennützig: Sie hat sich unsterblich in Joker verliebt und ist ihm hörig. Das kann nicht gut gehen, denn es kommt, wie es kommen muss: Der Joker ist weiterhin der rücksichtslose Mörder, dem alles(!) egal ist. Batman muss ihn stoppen, aber erschwerend kommt noch hinzu, dass durch zweideutige Photos der Eindruck in der Öffentlichkeit entsteht, dass Batman der Böse und Joker das Opfer ist.

Der Joker erpresst Mooley Williams, der bei einem Kabelkanal für die Sendungen verantwortlich ist. Dadurch werden die Bilder von Batman und dem Joker gezeigt. Dem Joker gefällt, was nun passiert: Die öffentliche Meinung ist verunsichert und sein Plan sieht nun vor, durch gezielte Manipulation noch mehr gegen Batmans guten Ruf zu unternehmen.

In den Rückblicken erfahren wir aus Bruce' Vergangenheit etwas scheinbar Furchtbares: Er und sein Freund Mooley spielen draußen in der Natur, dann eine Explosion, viel Blut und ein völlig verstörter kleiner Bruce. Was es genau damit auf sich hat, wird bei jedem Rückblick deutlicher und am Ende erfahren es auch die Leser.

Die Auflösung ist überraschend und Sam Kieth gelingt dadurch eine Charakterisierung von Bruce Wayne/Batman die sehr tief geht. Nicht der harte und rücksichtslose Dunkle Ritter, sondern der sensible und moralisch geprägte Mensch wird herausgebildet. Erstaunlich. Bruce Wayne/Batman lügt nie und tötet nie – und wird es auch niemals.

Und so stellt sich heraus, dass wohl jeder seine kleinen Geheimnisse hat und diese ihn erpressbar machen. Lügen lohnt sich nie. Lügen schwächen einen – wer ehrlich ist, bleibt unantastbar.

Nun kennen wir auch Batmans letztes Geheimnis.

Graphisch erinnert Kieth' Joker sehr stark an den Joker von Dave McKean im Arkham Asylum. Auch sonst glaubt man an einigen Stellen, dass sie einem bekannt vorkommen. Wie zum Beispiel die Szene mit dem Flashback zur Ermordung von Thomas und Martha Wayne – sie erinnert sehr stark im Aufbau und Optik an Miller DKR. Auch die Rolle der Medien in der heutigen Zeit erinnert etwas an Millers Sichtweise. Mooley Williams sieht so aus, als ob er aus einem Spirit-Comic von Eisner stammen könnte. Aber all dies ist nicht störend, sondern weiß zu gefallen.

Sam Kieth ist vor allem bekannt durch seine Figur THE MAXX aus dem Hause Image. Ferner dürften seine Arbeiten für Marvel (u.a. WOLVERINE/HULK) und Matt Wagners MAGE bekannt sein. Für Neil Gaiman inkte er 1989 die ersten fünf Ausgaben von THE SANDMAN.

Vielleicht haben wir ja noch Glück und Panini veröffentlicht das ebenfalls von Sam Kieth stammende Werk SCRATCH. Hier trifft Batman auf einen Werwolf….

Wer Lust hat, kann ja mal auf Kieth' Homepage vorbeischauen: http://www.samkieth.com .

by Norbert Elbers

Donnerstag, April 12, 2007

Superman Sonderband 9

Autoren:
Greg Rucka, Geoff Johns & Jeremy Johns, Gail Simone


Zeichner:
Karl Kerschl, Jim Fern, John Byrne


Preis: 12,95 Euro


Erscheinungsdatum: 09.02.2006

Der Weg zum Ruin : Finale (AoS 640)

Man sieht Zeitungsartikel und verschiedene Bilder, dabei erzählt Lois Lane von ihrem Ehemann Clark Kent alias Superman.

Nebenbei läuft noch ein Plot, in dem Clark seine Schulfreundin Lana Lang besucht. Er versucht Näheres über ihre Scheidung mit ihren Mann Pete Ross zu erfahren. Seine ehemalige Freundin erweist sich aber nicht gerade kooperativ.

Als man dann sieht, wie John Henry Irons von Ruin angegriffen wird, fährt Lois mit ihrer Ausführung über ihren Mann fort.

Bei dem Plot, der dort nebenbei läuft, sieht man wie Clark seinen Freund Pete Ross unterrichtet, wie sein Besuch bei Lana gelaufen ist.

Lois ist derweil bei ihrer Erzählung bei der Notwendigkeit von Geheimidentitäten gekommen und dabei sieht man, dass Natasha Irons, in ihrer Identität als neuer Steel, ihrem Onkel zu Hilfe gekommen ist.

Dabei läuft wieder eine Nebenhandlung, in der Clark seinen Kumpel Jimmy Olsen im Krankenhaus besucht. Dort kann er aber nicht lange bleiben, da ihm der Angriff von Ruin auf die Irons nicht verborgen bleibt.

Superman ist schnell an Ort und Stelle und während dieses Kampfes, gibt Lois wieder ein paar Zeilen zum besten.

Klar das auch hierzu eine anderer Plot dazu läuft. Lois hat sich von ihrer Schussverletzung ganz gut erholt und versucht nun herauszufinden, wer für den Schuss auf sie verantwortlich war. Dafür bleibt jetzt aber keine Zeit, denn Perry White berichtet hastig vom Kampf Ruins gegen Superman. Lois macht sich schnell auf den Weg und trifft dort den vom Krankenhaus entlassenen Jimmy Olsen und Geraldine Frank.

Zusammen werden sie Zeuge wie Superman seinen Gegner endlich demaskieren kann.

Selbstmord – Auftrag (Superman Secret Files & Origins 2004)

Siehe hier die entsprechende Besprechung .

Seltsame Anziehungskräfte ( AC 827 & 828)

In Star City wird Linsay Wah alias Aura, ein ehemaliges Mitglied der Ravers, auf der Strasse von einer verhüllten Frau angesprochen. Schon bald zeigt sich aber, dass Repulse, wie sich die Frau nennt, keine freundlichen Absichten hat.

An einem ganz anderen Ort der Erde kriegt ein Eingeborenenstamm einen unliebsamen Besuch von Männern, die einen Tribut verlangen, damit dem Dorf nichts passiert. Sie ahnen aber nicht, dass der Stamm der Obhut von Superman sicher sein kann, der mit den bösen Eindringlingen auch gleich kurzen Prozess macht und sie in die Flucht schlägt.

Nach diesem kleinen Ausflug in den Afrikanischen Ländern fliegt der Stählerne zu seiner noch schlummernden Frau nach Hause. Aber für das geplante Frühstück ist leider keine Zeit, denn Lois muss zu einer Pressekonferenz von einem Abgeordneten.

Beim Daily Planet bekommt Jimmy Olsen mal wieder die schlechte Laune von Perry White ab, als plötzlich ein Auto in die Redaktion kracht. Repulse hat sich nämlich ein neues Opfer herausgesucht : Dr. Polaris. Die gute Dame geht nicht gerade zimperlich mit dem Meister des Magnetismus um, darum ist es gut, dass Superman schnell zur Stelle ist.

Aber der Stählerne muss schnell feststellen, dass Dr. Polaris anscheinend an einer gespaltenen Persönlichkeit leidet.

Jimmy Olsen hat von Perry White den betagten Reporter Schuman zur Seite gestellt bekommen, um vom neuesten Kampf Supermans zu berichten. Und der Stählerne hat zur Zeit wahrlich nichts zu lachen, Dr. Polaris führt einen Kampf mit seiner zweiten Persönlichkeit (Repulse) und sorgt dabei für enormen Ärger in Metropolis.

Lois kriegt davon nichts mit, denn sie ist wieder voll in ihrem Element und stellt dem Abgeordneten Shepard bei seiner Pressekonferenz ziemlich unangenehme Fragen.

In der Zwischenzeit sind Jimmy und sein neuer Partner Zeugen des bizarren Kampfes zwischen Superman und Dr. Polaris (oder besser Repulse) geworden. Der Stählerne muss immer mehr feststellen, wieso sein Gegner als Meister des Magnetismus gilt.

Inzwischen ist die Pressekonferenz vom Abgeordneten Shepard beendet und so kann er sich der frechen Reporterin widmen, die ihn öffentlich so bloßgestellt hat. Seine demonstrierte Stärke kann Lois Lane aber überhaupt nicht beeindrucken.

Superman hat es mittlerweile geschafft seinen Gegner etwas zu beruhigen. So erfährt man endlich, weshalb Repulse von Dr. Polaris geschaffen wurde. Mit diesem Wissen kann er endlich gegen seine zweite Persönlichkeit angehen.

Anschließend tauchen Black Adam und Zoom auf und beanspruchen Dr. Polaris für sich. Superman ist zwar nicht damit einverstanden, kann aber nichts dagegen unternehmen.

Später macht der Stählerne mit seiner Frau einen kleinen „Ausflug“ zur Chinesischen Mauer. Dort erzählen sie sich was sie den Tag über erlebt haben und genießen den Sonnenaufgang.

Kommentar :

Die Würfel sind also gefallen. Das Gesicht, dass sich hinter Ruin versteckte ist, endlich gelüftet. Die Auflösung, die man nach dem vorletzten Band erwarten konnte, ist eingetreten. Oder etwa doch nicht ?

Ich stelle einfach mal die gewagte Behauptung auf und sage nein, ist sie nicht ! Dafür war nämlich die bisherige Storyline von Rucka viel zu durchdacht. Echte erzählerische Patzer sind ihm nicht passiert und so einfach darf die Auflösung nicht sein. Darum darf wohl weiter gerätselt werden , wer hinter Ruin steckt.

Interessant ist aber, wie die hier gezeigte Auflösung zustande kommen konnte. Die nächsten Bände können also kommen.

Gut, dass von den letzten kreativen Teams Greg Rucka als einziger bleiben durfte. Seine Geschichten waren sowieso die besten und unterhaltsamsten. Er erhielt mit Karl Kerschl einen soliden Zeichner, dessen Stil zwar etwas einfach erscheint aber in dieser Ausgabe durchaus gefallen konnte. Für ein entgültiges Urteil muss man hier aber die kommenden Bände abwarten.

Die nächste Geschichte wurde hier auf der Dcfanpage schon von meinem Kollegen Götz `comicfreak` Piesbergen besprochen. Darum gibt es hier von meiner Seite nicht mehr viel zu sagen. Ich finde es aber sehr erfreulich, dass Panini die Story mit in die Deutsche Serie gepackt hat. So wirkt die Sache mit dem vermeintlichen Ruin doch um einiges runder.

Die letzten beiden Storys in diesem Band gehören dem neuen Kreativteam von der US – Serie Action Comics : Gail Simone und Altmeister John Byrne. Aber um mal ganz ehrlich zu sein, so ganz überzeugend ist der erste Zweiteiler von der Ex Birds of Prey Autorin noch nicht. Vielmehr wirkt die Story wie ein Relikt aus den frühen Achtzigern.

Sehr einfach im Erzählstil und ohne spannende Momente. Auch die Dialoge wirken phasenweise etwas hölzern.

Man braucht nur die Unterhaltungen zwischen Superman und seiner Frau Lois mit denen aus den Rucka Heften vergleichen. Bei Simone wirken sie oberflächlich und man kann als Leser nicht wirklich teilhaben. Bei Rucka wirken sie lebensecht und um einiges glaubwürdiger.

Die zweite Persönlichkeit von Dr. Polaris ( Repulse ) glänzt eigentlich auch nur mit aufgesetzten und nervigen Dialogen. Das ist noch nicht überzeugend und wirkt insgesamt nicht mehr zeitgemäß. Aber da Gail Simone mit ihrer Birds of Prey Serie eigentlich ganz gut überzeugen konnte, sollte man ihr noch eine Chance geben.

Ihr Zeichner John Byrne tut natürlich mit seinem altbekannten Zeichenstil auch nicht gerade viel dafür, dass die Geschichten besonders modern ausschauen, obwohl er mit dem Tuschezeichner Nelson einen durchaus fähigen Mann zur Seite gestellt bekam. Irgendwie ist aber bei John Byrne zuviel Routine in seine Zeichnungen reingekommen. Er zeichnet nur noch, ohne seinen Figuren Leben einzuhauchen. Dynamik sucht man mittlerweile auch vergebens. Dazu kommt, dass er noch heute sehr am Hintergrund spart. Somit sind seine Zeichnungen zwar nicht schlecht, aber leider auch vollkommen uninteressant.

Man kann also leider nach diesen Band sagen, dass zumindest in graphischer Hinsicht der Kreativteamwechsel eher ein Rückschritt war.

Fazit :

Ein wenig spektakulärer, aber keineswegs enttäuschender Sonderband. Rucka wird uns sicherlich mit seiner Ruin Saga noch weiter in Atem halten und bei Simones Geschichten ist noch sehr viel Luft nach oben. Man darf sich also auch auf die nächsten Bände freuen.

Schade allerdings, dass die neuen Zeichner nicht an Matthew Clark und Ivan Reis heranreichen können.

By Stefan Segle

Superman Sonderband 8


Autoren:

Greg Rucka, Judd Winick


Zeichner:
Matthew Clark, Ian Churchill


Preis: 12,95 Euro


Erscheinungsdatum: 12.01.2006

Der Weg zum Ruin Teil 3 (AoS 638)

Clark ist von dem Vorschlag seiner Frau, Kinder zu bekommen, ziemlich verdutzt und meldet gleichzeitig seine Bedenken an. Lois wäre aber nicht Lois, wenn sie ihren Standpunkt nicht glaubwürdig vertreten könnte. So entsteht ein schöner Dialog zwischen den beiden, der aber von einem Babygeschrei unterbrochen wird.

Mr. Mxyzptlk stattet seinem Lieblingsehepaar mal wieder einen Besuch ab und hat passend zur noch eben gelaufenen Diskussion, ein Baby dabei.

Aber noch ehe das verblüffte Reporterehepaar auf „ihre“ neue Tochter (Lara) reagieren können, schnippt der kleine Kobold sie alle in ein von ihm erschaffenes Kino.

Dort zeigt er in kleinen witzigen Episoden wie die Tochter von Lois und Clark aufwächst.

Zunächst einmal kommt eine Geschichte im Sin City Stil, in der Superman seinen Superhelden Kollegen seine neugeborene Tochter präsentiert. Anschließend kommt eine Cartoon Geschichte im Stile von Calvin and Hobbes. Lara ist dort mittlerweile schon ein kleines Mädchen und beweist schon gewisse Fähigkeiten, um ihren Wünsche selbst zu erfüllen. In den nächsten Episode ist die Tochter von Lois und Clark schon sechzehn und ist in einem Animated ähnlichen Stil gehalten. In dieser Story erhält Lara an ihrem Geburtstag ihr Kostüm und hat anschließend auch gleich ihren ersten Kampf mit einem sehr modernisierten Lex Luthor.

Danach sind die kleinen netten Episoden auch schon wieder vorbei und auch das von Mr. Mxyzptlk erschaffene Baby gehört der Vergangenheit an. In theatralischer Art und Weise ermahnt er die beiden nun, an sich zu glauben und sich gegen die drohenden schweren Zeiten zu wappnen.

Blitzgewitter Teil 1-3 (AC 826, AoS 639 und Superman 216)

In einem verborgenen Tempel am anderen Ende der Welt sieht man wie Bruce Gordon einen Schatzräuber aufspürt. Begleitet wird man dabei von einem Gespräch zwischen Captain Marvel und dem Zauberer Shazam.

Nachdem die beiden dann auch in natura zu sehen waren und ihr Gespräch beendet ist, wird man Zeuge wie sich verschiedene Menschen vor Zorn das Leben nehmen.

Der letzte von den Selbstmördern ruft aber Superman auf den Plan. Denn Malcolm Diamond hat sich einen sehr spektakulären Abgang ausgedacht. Er wirft sich mit einigem Dynamit vor eine Hochbahn und die darauffolgende Katastrophe kann nur mit kryptonischen Superkräften eingedämmt werden.

Die anschließende Bestandsaufnahme von Commissioner Henderson und Superman wirft Fragen auf , da der Selbstmörder nicht gerade das typische Profil eines solchen aufweist. Als Zeugin des Szenario tritt dann Dr. Jeanine Tracey von den S.T.A.R. Labors auf den Plan, aber in ihr scheint noch etwas anderes zu hausen. Dies bleibt dem Stählernen und dem Commissioner aber verborgen.

Später beim Daily Planet versucht Clark herauszufinden, ob es noch mehr von solchen Zwischenfällen gab. Seine Recherche wird von einem kurzen Gespräch mit seiner Frau unterbrochen, die ihm von ihrem nächsten Exklusivinterview erzählt.

Am Abend zeigt es sich dann, dass bei Dr. Jeanine Tracey wirklich etwas nicht stimmt. Sie klaut aus den S.T.A.R. Labors eine Lexcorp - Kampfrüstung und greift damit Superman an. Bei dem folgenden Kampf sieht man wer wirklich für das merkwürdige Verhalten von Dr. Tracey verantwortlich ist : Eclipso !

Das Ziel von Eclipso ist leicht zu erraten. Er versucht mit diesem Angriff den Stählernen zornig zu machen um von ihm Besitz zu ergreifen. Superman durchschaut aber den Plan und kann Eclipso auf Distanz halten ohne in Zorn zu verfallen.

Zwar fordert der Gegner vom Stählernen durch das Bedrohen Unschuldiger einen Zornesausbruch heraus, aber der Kryptonier hat auch auf diesen Trick eine Antwort. Nach dieser letzten Attacke von Eclipso ist zwar Dr. Tracey wieder befreit, aber der Bösewicht scheint verschwunden zu sein.

Später beim Daily Planet nimmt dann Clark Kent Verbindung mit Bruce Gordon auf, der früher auch schon ein Wirt von Eclipso war. Leider hat dieser keine hilfreichen Informationen für den Reporter.

Frustriert macht sich Clark auf den Weg nach Hause, wo Lois schon da ist und ihren Bericht über den Kampf von Superman und Eclipso verfasst. Die gute Miss Lane kann ihren Mann aber auch nicht trösten. Ganz im Gegenteil sie spricht sogar davon, dass Superman eine Gefahr für die Allgemeinheit ist und schreibt dies auch in ihren Bericht.

Clark ist darüber natürlich wenig erfreut und eine hitzige Diskussion entsteht. Dies ist der Moment auf den Eclipso gewartet hat, denn Lois war sein neuer Wirt. So konnte er an Superman rankommen und ihn so zornig zu machen um von ihm Besitz zu ergreifen.

Eclipso jubiliert, er hat sein Ziel erreicht und konnte den Körper vom Stählernen übernehmen. Aber lange kann er sich nicht freuen, denn Captain Marvel steht schon bereit, um ihn aufzuhalten.

Man sieht eine kurze Zusammenfassung von Eclipsos Herkunftsgeschichte bis hin zu seiner neuen Gestalt. Superman ist sein neuer Körper und mit dem muss er sich nun einen harten Kampf mit Captain Marvel liefern. Der Kampf geht über die Mauern von Metropolis bis zum Meer hinaus. Eclipso hat dabei aber nur eine Sache ihm Sinn. Er will den Körper von Captain Marvel für sich gewinnen, weil dessen Körper aus Magie besteht. Und wie schon bei Superman, versucht er auch hier das Leben unschuldiger Menschen zu gefährden, um seinen Kontrahenten zornig zu machen. Klar, dass auch bei Captain Marvel dieser plumpe Versuch fehlschlägt.

Der Superheld verlagert nämlich ganz einfach den Kampf in die Arktis. Dort kann niemand gefährdet werden. Hier greift er Eclipso nun mit Blitzangriffen an, in dem er sich immer wieder in Billy Batson und in Captain Marvel verwandelt.

Damit schafft er es aber nicht seinen Gegner aus Supermans Körper zu vertreiben. Im Gegenteil, nach einiger Weile kann Eclipso sich sogar befreien und Billy Batson daran hindern das magische Wort zu sagen. Aber Hilfe naht. Der Zauberer Shazam ist seinem Schützling zu Hilfe geeilt und kann Eclipso in Schach halten. Aber um Superman aus dem Würgegriff seines Peinigers zu befreien braucht auch er Hilfe. Er hat den alten Feind von Eclipso herbeigeholt : den Spectre. Er kann nun endlich den Stählernen befreien.

Aber Eclipso konnte wieder entkommen und hat im Arkham Asylum einen neuen Wirt gefunden, der voller Zorn ist.

Kommentar :

Nach dem letzten, doch recht ereignisreichen Superman Sonderband geht’s dieser etwas gemütlicher an. Auch wenn in diesen Band eine weitere Episode in der Geschichte der Superman versus Captain Marvel Kämpfe geschrieben wurde. Aber dazu etwas später.

Die erste Geschichte kommt im Grunde ohne Kämpfe aus. Was sicherlich auch in der Person von Mister Mxyzptlk begründet ist. An dieser kleinen Nervensäge hat Greg Rucka anscheinend einen Narren gefressen. Zum dritten Mal schon, lässt er Mxyzptlk in seinem Superman Run auftreten.

Dieses Mal gefiel mir sein Auftritt allerdings besonders gut. Es ist zwar etwas enttäuschend, dass Rucka auf Kosten dieser „Lois will Kind“ Story, seine hervorragende „Wer ist Ruin ?“ Geschichte unterbricht. Aber die originellen Witze und die Anspielungen an andere Comics machen soviel Spass, dass man darüber hinwegsehen kann. Dennoch hoffe ich, dass es das jetzt erstmal gewesen ist mit Mister Mxyzptlk. Positiv an dieser Story war aber wieder die Beziehung zwischen Lois und Clark. Greg Rucka versteht es eben wie wohl noch kein Autor zuvor, diese Beziehung glaubwürdig und lebensecht rüber zu bringen. Dafür kann man den Autoren nicht genug loben.

Das gleiche gilt aber auch für den Zeichner, Matthew Clark. Er hat zwar im Vergleich zu seinen ersten Heften etwas abgebaut und hatte wohl Mühe die eine oder andere Deadline einzuhalten. (wie sonst sind die zahllosen Gastzeichner zu erklären). Wie er hier aber beispielsweise einen Frank Miller kopierte war allererste Klasse.

Danach darf dann Judd Winick endlich seinen Dreiteiler mit Eclipso, Captain Marvel und Superman erzählen. Sein Assistent am Bleistift ist Ian Churchill, der schon ein paar Mal an dem einen oder anderen Superman Heft beteiligt war. Hier liefert er aber mit Abstand seine beste Arbeit ab. Sicherlich auch, weil der Colorist, Beth Sotelo einen wirklich exquisiten Job macht.

Die Bilder sind also schön, und die Story ? Nun, die ist auch ganz okay, auch wenn man so etwas irgendwann schon mal gesehen hat. In den vier Superman Annual Heften aus dem Jahre 1992 gab es nämlich eine ähnliche Story. Auch dort nahm Eclipso den Körper von Superman in Besitz und traf dabei auf Captain Marvel. Hat sich Winick davon inspirieren lassen oder ist alles nur Zufall ? Nun, dass lass ich jetzt einfach mal so stehen und wende mich einen ungeschrieben Gesetz zu : „Superman und Captain Marvel in einem Comic = Kampf zwischen den beiden“

Irgendwie finden die Autoren eben immer einen Weg, die beiden stärksten Helden im DCU gegeneinander antreten zu lassen. Das Merkwürdige ist aber, es scheint bis auf wenige Ausnahmen fast immer zu funktionieren. Der bisher beste Kampf zwischen den beiden war sicherlich in Alex Ross Meisterwerk „Kingdom Come“. Darum ist die Anspielung im letzten Teil der Story als eine Art Wertschätzung dieses Klassikers zu verstehen.

Nett gemacht, auch wenn der ganze Dreiteiler, insgesamt betrachtet, etwas aufgebläht wirkt. Besonders viel passiert dort nämlich eigentlich nicht und das was passiert, hätte man locker in einem Zweiteiler auch reinpacken können.

Positiv ist aber, dass es trotzdem nie langweilig wird, weil Winick seinen Zeichner mit großen Panels glänzen lässt und selbst nur selten viele Wörter verliert.

Richtig interessant wird’s aber gegen Ende der Story. Sie führt nämlich direkt in die mehr als gelungene Mini Serie „Day of Vengeance“ (hierzulande im ersten Infinite Crisis Monster Band ), die ein weiterer Baustein in Richtung Infinite Crisis darstellt.

Fazit :

Ein Band der unterhalten kann. Die erste Geschichte glänzt mit Humor, die zweite mit spektakulären Zeichnungen und einer kurzweiligen Geschichte. Wer nicht vollkommen unvorbereitet in die „Day of Vengeance“ - Storyline gehen will, sollte hier zugreifen. Ist aber für das Verständnis der Story keine Pflicht.

Green Lantern Sonderband #1


Autoren:

Geoff Johns, Darwyn Cooke


Zeichner:
Ivan van Sciver, Carlos Pacheco, Darwyn Cooke


Preis: 12,95 Euro


Erscheinungsdatum: 08.06.2006

Steigflug ( Green Lantern 1 : Vol. 3)

Man sieht in einem kurzen Rückblick, wie Hal Jordan vor Jahren zu seinem Ring kam.


Zeitsprung ins Heute. Jordan testet mit seinem alten Freund Shane zwei Flugzeuge. Anschließend verköstigen sich die beiden Piloten in der Kantine. Dabei sprechen sie über ihr Leben und Hal erzählt, dass er wieder einen Job als Pilot haben will. Nachdem sich die Piloten verabschiedet haben meldet sich John Stewart bei Jordan. Er hat ein verlassenes Raumschiff entdeckt und bietet Hal an, ihm bei der Untersuchung zu helfen.

Beim Schiff angekommen, müssen die beiden Lanterns feststellen, dass es vollkommen gelb ist. Da diese alte Schwäche der Ringe aber mittlerweile überwindet werden kann, stellt dies für die beiden Helden kein Problem mehr dar. Im Schiff angekommen stellen sie fest, dass der Tank leer ist und der Pilot wohl nicht mehr vor hat, wieder abzureisen.

Das bedeutet wohl gewaltigen Ärger, denn als nächstes sieht man ihn dann in Kalifornien in Aktion. Für zwei Menschen endet dies aber tödlich.

Hal Jordan ist inzwischen nach Coast City zurückgeflogen. Die Stadt befindet sich noch in Aufbau und ist ziemlich verlassen. Zuhause angekommen trifft er auf seinen Bruder Jim. Gemeinsam sprechen sie über ihre Familie. Die Unterhaltung wird aber abrupt beendet. Ein Jet droht mitten in der Stadt abzustürzen. Nachdem Hal Jordan seinen Ring aufgeladen hat, macht er sich gleich auf den Weg, um das Schlimmste zu verhindern. Dies gelingt ihm natürlich ohne wirkliche Mühe. Der Pilot entpuppt sich als blonde Schönheit und der Antrieb des abgestürzten Jets ist anscheinend außerirdischen Ursprungs.

Derweil erwacht etwas auf einem Militärtransporter wieder zum Leben.

Ohne Furcht ( Green Lantern 2 : Vol. 3)

Während anderorts der kürzlich gelandete Pilot des Raumschiffes weiter mordet, untersucht Green Lantern noch immer den Jet mit dem fremdartigen Antrieb. Mehr kann er aber nicht rausfinden, denn der eintreffende General Stone erweist sich als wenig kooperativ. Mit diesem General hat Hal Jordan vor Jahren auch schon mal zu tun gehabt. Leider war das wenig erfreulich.

John Stewart untersucht derweil das Treiben des mordenden und zerstörerischen Piloten und teilt anschließend seine Ermittlungen seinem Freund Hal Jordan mit. Der macht sich gerade wieder auf den Nachhauseweg um das Gespräch mit seinem Bruder zu beenden.

Später auf der Militärbasis trifft Jordan wieder auf seinen Freund Shane. Der unterbreitet ihm eine Möglichkeit, wieder als Pilot arbeiten zu können. Hal muss mit General Stone Frieden schließen.

Inzwischen ist der Militärtransporter auch auf dem Stützpunkt eingetroffen. Hier sieht man dann, was auf seiner Ladefläche wieder zum Leben erweckt ist : Ein alter, ziemlich mitgenommener, Manhunter Roboter.

Kleines Zwischenspiel zu Hal’s Bruder Jim. Er hat entschlossen, Coast City den Rücken zuzukehren.

Zurück zur Action und zur Militärbasis. Jordan hat sich mittlerweile in „Schale“ geworfen und kümmert sich um den Manhunter. Der Kampf wogt hin und her und führt die beiden in ein geheimes Lager, in dem Green Lantern eine erschreckende Entdeckung macht. Das Militär konnte offenbar Abin Surs Schiff nachbauen.

Dieser Schock wird aber ihm Keim erstickt. Der mysteriöse Pilot tritt jetzt nämlich in Erscheinung und entpuppt sich als neueres Manhunter Modell.

Verspäteter Start ( Green Lantern 3 : Vol. 3)

Der neue Manhunter greift sein älteres Modell an und macht auch vor Green Lantern nicht Halt. Dies macht er aber auf eine sehr hinterlistige Weise. In seinem Kopf ist nämlich eine Energiebatterie versteckt ,die jetzt Green Lanterns Ring nach und nach entleert. Als die Energiereserve des Ringes fast komplett aufgesaugt wurde, lässt der Manhunter seinen Gegner zurück und widmet sich jetzt wieder seinem Vorgängermodell.

Somit bleibt eine fast kraftlose Green Lantern zurück, die nicht mehr genug Energie hat, um nach Hause zu fliegen und seinen Ring aufzuladen. Ein Jet könnte da Abhilfe schaffen, aber der eintreffende General Stone lässt sich nur durch Shanes Eingreifen breitschlagen, dem Helden einen Flieger zu geben.

Später in der Luft lässt sich Green Lantern vom General dann unterrichten, wie das Militär zu dem alten Manhunter Droiden kam. Der wird aber derzeit von seinem Nachfolgemodell gehörig in die Mangel genommen. Gerettet wird er aber vom Eintreffen unseres Helden. Nur hat sein Ring nun vollends keine Energie mehr und zurück bleibt der einfache Fliegerpilot Hal Jordan. Sein Jet wird aber vom angreifenden Manhunter schwer beschädigt und droht nun abzustürzen. Aber Glück im Unglück : ein abfallendes Flugzeugteil trifft den Manhunter genau am Kopf und legt damit die Energiebatterie frei. Nun kann der helllichte Tag beginnen und der angreifende Roboter hat keine Chance mehr.

Das ältere Manhunter Modell ist stark mitgenommen und läuft in Gefahr, zu explodieren. Green Lantern hat nur eine Chance: Er bringt ihn ins All, damit er dort gefahrlos seinen Frieden findet. Aber bevor das Unvermeidliche eintrifft, überrascht der Roboter mit einem Gefühl.

Später hat Hal Jordan ein Treffen mit General Stone und nach dieser Unterredung hat er wieder einen Job als Pilot. Auf den Planeten Biot, braut sich aber schon wieder neues Ungemach zusammen.

Flug ( Green Lantern, Secret Files & Origins 2005)

Hal Jordan, war schon als kleines Kind vom Fliegen begeistert. Deswegen war es für ihn das größte, als eines Nachts sein Vater zu ihm ans Bett kam und ihn mit auf den Flugplatz nahm, um mit ihm in einem wirklichen Flugzeug zu fliegen.

Dies hatte einen so bleibenden Einfluss auf Hal, dass er dies auch Jahre später mit Carol Danvers machte. Im Heute wurde jetzt Kyle Rayner die Ehre zu Teil, um an dieser Tradition teilzuhaben.

Kommentar :

Es waren doch damals wirklich schöne kontroverse Diskussionen die „Rebirth“ ausgelöst hat. Die in Deutschland, im DC Premium 39, veröffentlichte Geschichte spaltete die Fangemeinde in mehrere Lager. Auf der einen Seite, die Fraktion die froh war, wieder Hal Jordan als Ringträger zu sehen. Die andere Seite war enttäuscht das „Rebirth“ fasst alles für null und nichtig erklärte, was bei „Emerald Twillight – Der Fall von Hal Jordan“ (Dinos erstes JLA Spezial ) geschah.

Dann gab es sicher noch den einen oder anderen, der enttäuscht war, dass Kyle Rayner nun wohl nicht mehr als unangefochtene Green Lantern fungieren wird.

Grob betrachtet hatte bei diesen Diskussionen wohl jeder ein bisschen recht und jeder lag irgendwie auch daneben. Fakt ist, DC hat sich dazu entschlossen, Hal Jordan als Green Lantern zurückkehren zu lassen. Man hat sich wohl davon bessere Verkäufe versprochen. Nun, in Amerika wurden die ersten Ausgaben dieser Serie ja durchaus ansprechend verkauft (nach heutigen Maßstäben). Kurz- und vielleicht sogar mittelfristig dürfte DC’s Vorhaben also aufgehen. Langfristig gedacht muss man halt abwarten.

Daher ist der Wechsel von Kyle Rayner zurück zu Hal Jordan sicherlich nicht für jeden nachvollziehbar. Denn wer sagt denn, dass jetzt hier in zwei bis drei Jahren nicht auch wieder die Luft draußen sein wird.

Die war allerdings, zugegebenermaßen, bei Kyle Rayner schon lange draußen. Den Autoren fiel nicht mehr viel ein um interessante Green Lantern Geschichten mit ihm zu kreieren. Sie schickten ihn ins All, ließen ihn von Jade oder John Stewart vertreten, oder sie gaben ihm neue gewaltige Kräfte, um sie ihm wenig später wieder zu nehmen. Es gab keine echte Konstante mehr und aus dem einstmals sympathischen Charakter blieb nicht mehr viel übrig.

Man sieht, man kann es hin und her drehen, jede Fraktion kann gute Argumente bringen die für ihren Favoriten sprechen könnte.

Ich persönlich werde Kyle Rayner als Green Lantern dennoch vermissen, freue mich aber doch etwas darüber, dass die Green Lantern aus meiner Jugend wieder zurück ist.

Hal Jordan hat aber erst mal mit einem sehr mäßigen ersten Sonderband zu kämpfen. Zwar können die Kämpfe mit dem Manhunter durchaus gefallen, ansonsten ist es hier aber so öde wie derzeit in Coast City. Tote Hose und es passiert nichts wirklich Entscheidendes. Dazu trifft man hier nur auf blasse Charaktere. Sogar der Titelheld kann nicht wirklich überzeugen. Der Band muss „Wasser auf den Mühlen der Hal Jordan – Gegner“ sein.

Wenn in den Credits nicht der Name Geoff Johns stehen würde, ich könnte nicht glauben dass dieses Geschreibsel wirklich von ihm kommt. Was für tolle Storys hat er uns bei Flash und der JSA beschert (leider sind beide Serien vom deutschen Fanboy eher verschmäht ) ? Hier ist bisher nichts davon zu merken !

Man muss also die kommenden Bände abwarten und hoffen, dass es besser wird.

Der Silberstreif am Horizont sind aber die Zeichnungen von Carlos Pacheco. Nach seinen eher mäßigen Leistungen in der Batman / Superman Serie, zeigt er sich hier stark verbessert. Seine Figuren sind zwar sehr klassisch gezeichnet, schauen aber alle unterschiedlich aus. Dadurch ist jede Figur nicht nur wegen der Klamotten und der Colorierung zu unterscheiden, sondern auch anhand der Gesichter.


Die letzte Geschichte in diesem Band hat nichts mit dem neuen Plot um Hal Jordan als Green Lantern zu tun. Sie steht vielmehr für sich und kann vielleicht deswegen so stark überzeugen. Sie strahlt eine überaus sympathische Herzlichkeit aus. Die klare Handschrift von Darwyn Cooke ist hier zu erkennen. Und nicht nur wegen den Zeichnungen in den Rückblicken fühlt man sich an die hervorragende Geschichte „neue Horizonte“ erinnert ( DC Premium 40 und 41).

Damit stimmt zumindest die Kurzgeschichte am Schluss des ersten Green Lantern Bandes versöhnlich. Das ändert aber nichts daran, dass dieser Band für eine Nummer eins einfach zu wenig bietet.

Fazit :

Ein schwacher Start für Hal Jordan als neue und alte Green Lantern. Zwar passen die Zeichnungen und die Kurzgeschichte am Schluss, aber als Fan hätte man Besseres verdient gehabt.

Im nächsten Band muss einiges mehr passieren. Sonst wird auch diese Green Lantern Serie sehr bald vom deutschen Markt verschwinden. Also geben wir dem Ringschwinger noch eine Chance .

Mittwoch, April 04, 2007

Dringend!

Hi.
Wir von der DCFP suchen dringend neue Leute die uns unterstützen.
Ihr seid Comicfans, die vor allem DC Comics lesen? Ihr seid halbwegs begabt in Wort und Schrift? Dann meldet euch bei uns. Wir suchen Rezensenten für die verschiedensten DC Serien, sowohl deutsch als auch US. Wir suchen Newsschreiber, die jeden Tag das Internet oder sonstige Quellen nach DC-relevanten News durchforsten und auf der Seite posten.
Und vor allem suchen wir jemanden, der uns beim Managen der Seite unterstützt.
Was ihr dafür kriegt? Ruhm und Ehre. Die DCFP ist schließlich eine der ältesten deutschen Comicseiten im Netz, und sie soll noch älter werden. Es gibt jede Menge Pläne, die aber aktuell aus Zeit und Personalmangel auf Eis liegen.
Daher schickt eine E-Mail mit eurer Bewerbung an dcfanpage@gmx.de.
Ich hoffe, ihr meldet euch zahlreich.
Götz "Comicfreak" Piesbergen

DC Premium 47: Batman: Das 100. Jahr


Enthält: “Batman: Year 100“ #1 bis #4; Feb. 2006 bis Mai 2006;
Text und Zeichnungen: Paul Pope;
Farben: Jose Villarrubia;
aus dem Amerikanischen von Christian Heiß;
Buch im Hardcover oder Softcover;
204 Seiten; farbig;
€ 30,00 HC/19,95,00 SC;
Panini/DC Comics;
Cover von Paul Pope

Um es gleich am Anfang zu sagen: Ganz einfach ist der Zugang zu Popes Werk nicht. Pope wir mitunter als der “Dark Prince of Comics“ betitelt und hier wird er seinem Namen mal wieder gerecht.

Pope selbst sagt über seinen Batman, dass dieser (obwohl er in einer weit entfernten Zukunft spielt!) “... nicht reine Science Fiction ist; er ist körperlich, er blutet, er schwitzt und er isst. Er muss sich in einem Polizeistaat behaupten und ist eine Mischung aus David Beckham (körperlich), Tesla (geistig). Er hat den Reichtum von Howard Hughes... ist aber in Wirklichkeit Nosferatu“ (sinngemäß).

(Exkurs: Nikola Tesla (1856 - 1943) war ein genialer Erfinder und Elektro-Ingenieur; nach ihm ist die physikalische Einheit der magnetische Flussdichte benannt; er wird auch des Öfteren mit diversen Verschwörungstheorien und Ufologie in Verbindung gebracht.). Raffinierte technische und elektrische Gimmicks spielen demnach – nicht unerwartet - im Comic auch eine große Rolle.

Pope siedelt also seine Story an im Jahr 2039, einhundert Jahre nach dem Debüt von Batman in DETECTIVE COMICS #27 von 1939. Batman ist vergessen, aber ein Ereignis bedingt, dass er sich wieder zeigt: Ein Agent wurde ermordet (erschossen) und so wie es scheint, ist der Mörder ein Mann mit Verkleidung, Cape und Maske. Die sofort eingeleitete Verfolgung aber ist erfolglos, denn der Fremde ist sehr schnell und sportlich trainiert. Selbst genetisch verbesserte Bluthunde mit eingebauten Kameras in den Augen können ihn nicht fangen. Aber auf der Flucht wurde dieser Mann sehr schwer verwundet und er sucht Zuflucht bei einer Bekannten: Kris Goss und ihrer Tochter Tora. Goss ist Ärztin und in der Lage, ihn wieder zusammen zu flicken.

Furioser Auftakt und so kann man durchaus hier die Rückkehr des einen Dunklen Ritters erkennen. Natürlich sind auch Assoziation mit "Blade Runner" unweigerlich, aber dennoch sollte (und kann) man sich diesem Werk immanent nähern. Macht vielleicht sogar mehr Spaß, als den ganzen Ballast im Hinterkopf zu ordnen.

Die Situation ist schon schwierig genug – nicht nur für unseren Protagonisten. Ist er doch der einzige, dem es gelingt, sich dem totalen Zugriff von Big Brother zu entziehen. Aber die Regierung setzt all ihre Mittel und Organisationen ein, um seiner habhaft zu werden. Und dann ist da auch noch der Commissioner von Gotham City: Er heißt James Gordon und ist der leibhaftige Enkel unseres bekannten James Gordon.

Bei seinen Nachforschungen in die Vergangenheit entdeckt er, dass sein Großvater schon es mit diesem Batman zu tun hatte, was ja nicht sein kann. Ganz nett werden hier drei Flashbacks gezeigt: Der erste ist datiert auf 06. Mai 1939 und dürfte somit auf TEC #27 zurückgehen. Auch die Silhouette ist unverkennbar mit besagtem Cover. Beim dritten Rückblick wird Ellen Yindel erwähnt, dass sie 1986 Commissioner war und von einem Kampf auf der Müllkippe wird berichtet (klar: Anspielung an DKR). Der zweite Rückblick führt ins Jahr 1968. Hier gelingt mir nicht ganz die eindeutige Zuordnung, aber ich glaube, dass er für die Zeit nach dem Editor-Wechsel von Jack Schiff zu Julius Schwartz steht. Da war dann von heut auf morgen Schluss mit Aliens und Bat-Mite u.ä. und Batman bekam sein gelbes Logo....hmm, das war aber 1964....Denny O'Neil schreibt seine erste Batman-Story 1970.....Adam West ist -Batman in 1966... und die Bemerkung mit den Blasen...?? Das Bild erinnert mich an Carmine Infantino. Oder Irv Novick...? Warum 1968?? Hippiezeit?? Flower-Power?? Die letzte Batman-Folge mit Adam West war 1968..? So ganz genau bin ich mir auch nicht sicher...?! .. Genug Ballast im Hinterkopf geordnet…

Zurück zur Story: Batman hat Freunde und Helfer, ohne die sein Kampf ziemlich aussichtslos wäre: Goss (die Ärztin) mit ihrer Tochter Tora und einen jungen Mann, der gerne an Motorrädern rumschraubt und am Ende ebenfalls zu Batman wird. Er ist eine Art Robin, der ein Erbe antritt? Sie alle setzen all ihr Geschick und ihre detektivischen Fähigkeiten ein, um das Rätsel hinter dem Mord zu lösen. Und immer ganz dicht verfolgt von diversen Agenten unterschiedlicher (rivalisierender?) korrupter, staatlicher Organisationen. Und alle wollen nur in den Besitz der Waffe namens Fleischkiller. Ein Virus, eine waffentaugliche Grippe. Wer sie besitzt, hat absolute Macht.

Geschickt und rasant vermag Pope gleichzeitig stattfindende Ereignisse zu schneiden – sein Aufbau der Spannung vermag von der ersten Seite an zu fesseln.

Ganz witzig ist auch die Szene, in der Batman sich vor seinen Häschern verstecken muss und dabei von einem kleinen Jungen beobachtet wird. Als dann die Verfolger den Jungen nach dem Verbleib des Flüchtlings fragen, gibt er keine Auskunft. Als sie dann weg sind, blickt Batman das Kind nur fragend an und dieser zeigt ihm eine kleine Action-Figur von Superman. Diese Szene ist so vielschichtig: Superman rettet Batman (mal wieder) und die Kinder verstehen noch, was Heldenmut bedeutet und, dass dieser in dieser Welt vonnöten ist.

An einer Stelle wird erwähnt, dass es keine Masken (Superhelden) mehr gibt – wie es dazu gekommen ist, wird nicht erklärt.

Ebenfalls wird erzählt, dass alle Insassen vom Arkham Asylum staatlicherseits ermordet worden sind. Zu der Zeit war der Enkel von James Gordon der Leiter der Anstalt. Nachdem es kein Asylum mehr gab, wurde er Commissioner in Gotham City. Jetzt glaubt er auch zu verstehen, warum gerade er diesen Job bekam: Falls irgendwann einmal dieser Batman wieder auftauchen würde, so hofft man, dass Gordon der Schlüssel zu ihm sein könnte.

Wer sich denn nun genau hinter der Maske von Batman verbirgt, wird ebenfalls nicht (eindeutig) geklärt, es gibt aber Andeutungen (aber keine Erklärungen), dass es immer noch unser alter guter Bruce Wayne ist.

Will Eisner hat einmal gesagt, dass die besten Comic-Storys die sind, bei denen der Autor und der Zeichner dieselbe Person ist. Nach der Lektüre von "Batman: Das 100. Jahr" wird diese Vermutung ein weiteres Mal bestätigt.

Wer Lust hat, kann ja mal auf Popes offizieller Homepage vorbeischauen: www.paulpope.com

by norbert elbers

Englisch Lernen mit Superhelden


ENGLISCH LERNEN MIT SUPERMAN – UP AND AWAY

128 Seiten • 12,5 x 19 cm • kartoniert-laminiert

ISBN 978-3-468-79406-3 9,95 (D), 10,30 (A), sFr 18,00

Erscheinungstermin im Handel: März 2007

LANGENSCHEIDT VERLAG MÜNCHEN

Enthält:

Superman Adventures # 16, 19, 22, 23, 24, 1998, Autor: Mark Millar, Zeichnungen: Aluir Amancio, Tusche: Terry Austin

ENGLISCH LERNEN MIT BATMAN – BAD GUYS GALLERY

128 Seiten • 12,5 x 19 cm • kartoniert-laminiert

ISBN 978-3-468-79407-0 9,95 (D), 10,30 (A), sFr 18,00

Erscheinungstermin im Handel: März 2007

LANGENSCHEIDT VERLAG MÜNCHEN

Enthält:

Batman: Gotham Adventures #50, "Second Times", Juli 2002, Autor: Scott Peterson, Zeichnungen: Tim Levins, Tusche: Terry Beatty

Batman Adventures (2nd. Series) #1.1, "No Asylum", Juni 2003, Autor: Ty Templeton, Zeichnungen: Rick Burchett, Tusche: Terry Beatty

Batman Adventures (2nd. Series) #1.2, "Who Am I?", Juni 2003, Autor: Dan Slott, Zeichnungen: Ty Templeton, Tusche: Terry Beatty

Batman Adventures (2nd. Series) #2.1, "Free Man", Juli 2003, Autor: Ty Templeton, Zeichnungen: Rick Burchett, Tusche: Terry Beatty

Batman Adventures (2nd. Series) #2.2, "Fowl Play", Juli 2003, Autor: Dan Slott, Zeichnungen: Ty Templeton, Tusche: Terry Beatty

Batman Adventures (2nd. Series) #3.1, "My Boyfriend's Back", August 2003, Autor: Ty Templeton, Zeichnungen: Rick Burchett, Tusche: Terry Beatty

Batman Adventures (2nd. Series) #3.2, "Breathing Room", August 2003, Autor: Dan Slott, Zeichnungen: Ty Templeton, Tusche: Terry Beatty

Batman Adventures (2nd. Series) #4.1, "Need To Know", September 2003, Autor: Ty Templeton, Zeichnungen: Rick Burchett, Tusche: Terry Beatty

Batman Adventures (2nd. Series) #4.2, "The Balance", September 2003, Autor: Dan Slott, Zeichnungen: Ty Templeton, Tusche: Terry Beatty

Homepage: www.berlitzpublishing.de

Englisch lernen mit Batman und Superman! Das hat es ja noch nie gegeben: Superheldencomics (Bilder und Texte der Originalausgaben), die das Lernen vereinfachen sollen! Was auf den ersten Blick vielleicht fremd wirkt, ist aber ein sehr guter Versuch, um auch Alltags-Englisch und mitunter fremde Redewendungen spielerisch im Kontext zu erfahren. Denn schwierige Vokabeln oder Idiome sind in den Sprechblasen blau markiert und um diese nachzuschlagen, genügt es, die zusätzlichen Seiten mit den Vokabelerklärungen auszuklappen. Und wenn doch einmal ein Zusammenhang im Dunkeln bleibt, verleiht der Anhang mit den deutschen Inhaltsangaben dem Verständnis Flügel. Für fortgeschrittene Anfänger und Wiedereinsteiger, ab Niveau A1 der Europäischen Sprachenzertifikate. Die Vokabelerklärungen und Übungen von Astrid Stannat sind fundiert und machen Spaß.

Die Geschichten selbst sind spannend und bieten beste Unterhaltung im Animated-Stil. Die hochkarätigen Autoren (bei Superman kein geringerer als Mark Millar(!)) präsentieren durchdachte Storys.

Bei Batman – wie der Titel auch schon vermuten lässt – geben sich die Bösen Buben (und Damen) ein Stelldichein und machen dem Mitternachtsdetektiven das Leben schwer. Aber nicht genug damit, auch ist der Pinguin noch zu allem Übel nun Bürgermeister in Gotham City und möchte Batman von Amts wegen dazu zu bringen, seine Karriere als Verbrechensbekämpfer aufzugeben. Gleichzeitig versucht Ra's al Ghul im Arkham Asylum alle Insassen dort umzubringen. Batman ist zur Stelle und muss das Schlimmste verhindern. Den Autoren Templeton/Slott gelingen kurze prägnante Charakterisierungen der handelnden Personen. Diese kleinen Geschichten zeigen die ungeheuere Bandbreite auf, in der sich Superhelden bewegen können. Allen voran natürlich Mark Millar bei Superman – nicht umsonst ist er einer der populärsten Schreiber der Gegenwart. Seine Ideen haben mitunter starke sozialkritische Elemente und sind so bestens geeignet für Groß und Klein.

by Norbert Elbers