Ankündigung
Man sieht sich im neuen Jahr!
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100% DC Nr. 5: Batman und die Monster-Männer
Enthält:
"Batman and the Monster Men", #1 bis #6; Jan. bis Jul. 2006
Text und Zeichnungen: Matt Wagner
Farbe: Dave Stewart
aus dem Amerikanischen von Steve Kups;
Buch im Softcover; 148 Seiten; farbig; ? 16,95;
Panini/DC Comics;
Cover von Matt Wagner
Seinen ersten Auftritt hatte Professor Hugo Strange in US-DETECTIVE COMICS #36 im Feb. 1940 und somit ist er - noch vor dem Joker - einer der ersten immer wieder kehrenden Protagonisten von Batman. Matt Wagner (Grendel, Mage, Trinity: Batman/Superman/Wonder Woman) siedelt seine Erzählung im ersten Jahr von Batman an, aber nach den Ereignissen von Frank Millers YEAR ONE. Auch gibt es ein Wiedersehen mit anderen bekannten Namen aus Loebs LONG HALLOWEEN, welches auch in der Anfangszeit von Batman spielt.

Chuck Austen , Greg Rucka
Zeichner:
Ivan Reis, Matthew Clark
Preis: 12,50 Euro
Erscheinungsdatum: 13.10.2005
Superman hat einen harten Schlag einstecken müssen und wird einige Meilen weggeschleudert. Repo ? Man ist wegen seiner neuen Stärke total euphorisiert, sieht sich aber gleich neuen Gegnern gegenüber. Zwar stellt die Schrotflinte von Pa Kent kein großes Problem dar, aber Superboy hat sich von seiner ersten Tracht Prügel erholt und bläst zum Gegenangriff, hat damit aber wieder wenig Erfolg.
So wendet sich Repo ? Man dem armen Jonathan zu und droht, ihn auseinander zu reißen. hat aber noch ein Ass im Ärmel und ruft den treuen SuperboyKrypto herbei.
Dies bringt Superman die Zeit, um sich erholen. Er rast nun mit ungeheuerer Geschwindigkeit auf Repo ? Man zu und zwingt ihn damit zur Aufgabe.
Nachdem der leuchtende Stein gefunden wird, der offenbar für die monströse Verwandlung von Repo ?Man verantwortlich war, sehen Superboy und Pa Kent, dass der Kampf an Superman nicht spurlos vorübergegangen ist. Er ist enorm gealtert und ihm bleibt nun nichts anderes übrig als sich neuen Untersuchungen zu stellen.
So findet das Essen bei den Kents ohne Clark statt, bei dem Martha die beiden Streithähne, Lois und Lana, mal die Leviten ließt.
Anderorts entdeckt Jimmy die Stadt von Preus und auch dessen Gefangenen Martian Manhunter. Leider bleibt dies Preus nicht verborgen.
Die von Ruin entführten Zwillinge (Alexandra & Alex Allston) haben von ihrem Entführer eine spezielle Behandlung bekommen. Er hat sie in Parasiten verwandelt, die sich jetzt durch die Lebensenergie ihrer Opfer ernähren.
Im Zuhause von Lois & Clark, herrscht derweil Hochbetrieb. Alle sind da um sich um die verwundete Reporterin zu kümmern. Lois ist aber von diesem Übermaß an Fürsorge wenig begeistert.
Nachdem Lois ein recht unterhaltsames Gespräch mit Clark hatte, wird man Zeuge wie Lieutnant Leocardio auf Strykers Island ihren Gefangenen Xlim verhört. Die gute Dame zeigt dabei wenig Verständnis für Xlim und beweist mal wieder was für ein aufbrausendes Temprament sie hat. Superman ist da natürlich aus anderem Holz geschnitzt. Nachdem Leocardio mit ihrem ?Verhör? fertig ist versucht es Superman mit ?seiner? Strategie. Damit erreicht Superman zumindest, dass Xlim ihm einige Details über Ruin erzählen kann.
Mit dieser Hilfe gelingt es Superman das Versteck von Ruin zu finden. Er kommt jedoch zu spät und findet nur die ausgesaugten Opfer von den Parasiten Zwillingen.
Derweil drohen Lois und ihre Schwester Lucy ? mit ihren Sohn Sam - weitere Opfer der Zwillinge zu werden.
Anderorts erscheint der Kobold aus der fünften Dimension mal wieder : Mr. Mxyzptlk. Er will der in Not geratenen Lois zu Hilfe eilen, kommt aber letzlich zu spät, da Superman inzwischen schon angekommen ist, um es mit den Zwillingen aufzunehmen. So bleibt für den Gnom nur die Rolle des Tolpatsches. Sein vollkommen überstürztes Eintreffen befördert Superman geradewegs in die Hände von einem der Parasiten.
Kraftlos bricht Superman zusammen und die Parasiten - Zwillinge verschwinden daraufhin, um ihrem Meister zu berichten, wer Superman in Wirklichkeit ist. Mr. Mxyzptlk muss sich jetzt von Lois eine Standpauke anhören und gibt den reuigen Sünder. Er beschließt ins reale Universum zu gehen, um dort aus der DC Redaktion (!!) das Skript von AoS 634 zu besorgen, um zu erfahren wie es mit der Geschichte weitergeht.
Nach getaner Mission in der ?wahren Welt? hat er noch ein kleines Aufeinandertreffen mit den beiden Zwillingen. Und obwohl die beiden für ihn kein wirkliches Hindernis bedeutet hätten, lässt er beide dann letztlich doch ziehen. Superman zeigt dafür aber wenig Verständnis.
Dem Stählernen kam der passende Einfall wie er in die nächsten Konfrontation gehen kann ohne wieder ausgesaugt zu werden. Er borgt sich von John Irons die Steel Rüstung.
Inzwischen hat sich Lieutnant Leocardio dazu entschlossen, dass es mal wieder an der Zeit ist zu beichten und stattet Pater Leone einen Besuch ab. Die Beichte dauert aber nicht sehr lange, denn sie wird zu einem weiteren Metawesen Zwischenfall ?abkommandiert? .
Die beiden Zwillinge sorgen für reichlich Wirbel in der Stadt. Besonders die weibliche Parasitin (Alexandra) ist von ihren neuen Kräften richtig begeistert. Ihr Zwillingsbruder (Alex) macht da eher einer besonneneren Eindruck. Superman hat sich inzwischen in ?Schale? geworfen und versucht nun erneut die beiden Zwillinge aufzuhalten.
Zwar ist der Stählerne ( jetzt im wahrsten Sinne des Wortes) von den kräfteraubenden Berührungen geschützt, aber die Zwillinge haben durch die erste Konfrontation noch einige von Supermans absorbierten Kräfte auf Lager.
Während dieses Kampfes geht ein Tankwagen in die Luft und zahlreiche Passanten kommen in Gefahr. Während Alex dabei wahren Heldenmut beweist und rettend eingreift, zeigt sich Alexandra weiter uneinsichtig. Superman ist aber zur Stelle und kann sie endlich zur Aufgabe zwingen. Dabei kann er ihr auch entlocken, wo sich Ruin versteckt hält.
Nachdem die Parasiten Zwillinge, endlich sicher hinter Schloss und Riegel sind, macht sich Superman auf, um sich Ruin endlich zu stellen.
Kommentar :
Zuerst einmal möchte ich Gene Ha ein Kompliment aussprechen. Das Cover dieses Bandes ist nämlich mit einigen Bildnissen von einem gewissen Kobold aus der fünften Dimension versehen. Dies allein verdient eigentlich keine weitere Beachtung, aber die originelle Idee mit der Tätowierung (im Zusammenspiel mit der Mütze und der Schleife von dem Mädchen) ist doch mal erwähnenswert.
Im Band geht es dann los mit dem zweiten Teil von ?Repo-Man?. Und wie von den Austen Storys bisher gewohnt, gibt es hier reichlich Action aber wenig Inhalt. Das Ganze kann hier aber wieder ganz gut unterhalten, wenn man nicht allzuviel erwartet und auf Action Comics (wie gesagt der Titel ist hier eben Programm) steht. Mehr gibt es hierzu eigentlich auch nicht zu sagen, weil man eigentlich nur abwarten kann wie das kommende Finale nun ablaufen wird. Alles andere zu Austens Geschichten kann man in der Besprechung des letzten Bandes lesen.
Keine schlechte Idee, da der Parasit eigentlich fast immer gut dafür war ein Superman Comic etwas interessanter zu machen. Und dass die beiden Zwillinge nicht die gleiche Auffassung haben, wie sie mit ihrer neuen Gabe umgehen sollen, macht sie durchaus sympathisch.
Aber halt, einen klassischen Superman Gegner in ein zweifaches Wesen zu teilen gab es doch schon mal, oder? Richtig, in der neunten Ausgabe von Superman ? die neue Serie, stellte uns Joe Casey einen geteilten Mr. Mxyzptlk vor. Allerdings mit einem so bescheidenen Erfolg, dass diese Idee von DC schnell ad acta gelegt wurde. Dies wird mit den neuen Parasiten mit großer Wahrscheinlichkeit nicht passieren denn sie sind ungleich ambitionierter.
Aber da wir schon mal bei dem Kobold sind, bleiben wir gleich bei diesem. Sein Auftritt hier wirkt insgesamt etwas deplaziert, ebenso wie sein Ausflug in die reale Welt. Zwar sind die Bilder in der DC Redaktion recht amüsant, aber da die Idee nicht besonders neu ist und schon bei Superman / Batman ? Mordspässe verwendet wurde, fehlt hier etwas die Originalität.
So wirft der Auftritt von Mr.Mxyzptlk einen leichten Schatten auf diese dreiteilige Geschichte, die ansonsten absolut überzeugen kann. Da wäre zum einen Ruin, der weiter im Hintergrund seine Fäden zieht. Zwar glaube ich langsam, dass Rucka mit Ruin einen Hush für Superman entwickeln wollte, aber dennoch hinterlässt er auf bemerkenswerterweise einen interessanten Eindruck.
Entscheidender Vorteil beim Rucka Run dürften aber die Dialoge sein. Ich kann mich wirklich kaum entsinnen, dass in einem Superman Comic solch gute Dialoge zu finden sind. So kann dann auch der erste Teil des Dreiteilers die meisten Pluspunkte einheimsen, da hier zwischen Lois und Clark und dann später bei der Unterhaltung zwischen Superman und Leocadio sehr gelungene Textpassagen auftauchen.
Schön war auch der kurze Auftritt von Pater Leone, auch wenn mich der an das grausige Finale von ?Für das Morgen? erinnert hat. Aber dies ist eine andere Geschichte.
Und ach ja, die beiden Zeichner waren wieder mal in bestechender Form.
Fazit :
By Stefan Segle
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1985: Crisis (Bei Dino Comics in Form von zwei JLA Sonderbänden erschienen)
1986: Legends (Bei Hethke in Form der Batman Sonderbände 13 bis 15 erschienen)
1995: Year One (Teile in diversen Comics erschienen)
1995: Underworld Unleashed
1996: Legends of the Dead Earths
1996: Final Night
1996: Genesis
1998: Ghosts
1999: Day of Judgement
2000:
2001: Our Worlds at War, Joker: Last Laugh (Our Worlds at War: Bei Panini in Form eines Sonderbandes erschienen; Joker: Last Laugh in der regulären Superman Serie erschienen)
2002:
Legends of the Dead Earth, Pulp Heroes, Ghosts, Planet DC und JLApe kamen nicht auf deutsch heraus! Das waren Annual Crossovers (Crossover in Form eines übergreifenden Themas für die Annuals).
Ob die Geschichten noch Teil der Continuity sind ? Hmm ..., wie war das wieder ? Der jetzige Hawkman ist eine Mischung zwischen Hawkman I und Hawkman II, Hawkman III ist definitiv tot. Also, schätzungsweise, ja.
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Chuck Austen , Greg Rucka
Zeichner:
Paul Pelletier, Carlos D?anda, Luke Ross, Renato Guedes, Shane Davis, Cliff Richards, Ivan Reis
Preis: 12,50 Euro
Erscheinungsdatum: 11.08.2005
Verstrichene Zeit (AoS 632)
In Metropolis werden Xlim und sein ehemaliger Befehlshaber Ruin abgeführt. Auf dem Weg zum Gefängnis haben die mitfahrenden Wachen nur Spott für Ruin übrig, dieser zeigt sich aber davon wenig beeindruckt.
Die Ärzte kämpfen derweil weiter um das Leben von Lois Lane und es schaut nicht gut aus für die Reporterin. Superman bleibt nichts anderes übrig als hilflos vor dem Operationssaal zu warten.
Beim Daily Planet geht die Nachricht ein, dass die Umaki bedingungslos kapitulieren und Jimmy berichtet Perry, dass Lois angeschossen wurde.
Inzwischen haben die Wachen, die Ruin transportiert haben, ihren Spott mit dem Leben bezahlt und ihr Mörder ist geflüchtet. Sein Ziel ist nun das Metropolis Hospital, wo er seinen ehemaligen Geiseln einen Besuch abstattet.
Die Ärzte konnten glücklicherweise die Blutung bei Lois stoppen. Aber da für die Frau des Stählernen nur das Beste gut genug ist wird Dr. Mid- Nite kontaktiert.
Schrei des Banshee (AC 820)
Artemisia ist eine junge Angestellte beim Daily Planet für die es nichts Wichtigeres als Ordnung und Sauberkeit gibt. Dieses disziplinierte Leben findet aber bald ein jähes Ende, denn ihre Mitbewohnerin Lacy diente nämlich als Hülle für Silver Banshee und diese hat nun entschieden, dass Artemisia eine bessere Wirtin abgeben würde.
Jack Ryder besucht derzeit die Witwe von seinem Kameramann, der bei der Superschurken Invasion auf die Star Labs gestorben ist. Es erscheint aber dabei so, dass er mit anderen Dingen zu kämpfen hätte.
Silver Banshee füllt sich mit ihrer neuen Hülle pudelwohl und macht sich auf, ihren Hunger zu stillen und Ordnung in das Chaos der Menschen zu bringen. Mit anderen Worten, sie mordet sich durch die Straßen von Metropolis.
Als Superman das Schreckensszenario entdeckt, kann er gerade noch eine junge Frau aus den Klauen von Banshee retten. In dieser Zeit entdeckt Silver Banshee eine kleine Bar mit angetrunkenen Menschen. Perfekt für ihren neuen Ordnungssinn um dort ?aufzuräumen?.
Dort trifft sie auf den Creeper, der allerdings für sie kein besonders großes Problem darstellt. Mit einer Vision macht sie ihm deutlich was für ein Versager er als Jack Ryder ist.
Das ausgebrochene Feuer und Chaos muss dann aber Superman bereinigen. Anschließend legt er Banshee buchstäblich auf Eis.
Der Epilog gebührt dann Doomsday, der eine neue Seite bei sich entdeckt.
Die Nachrichten berichten, dass Doomsday sich auf den Weg nach Metropolis macht, woraufhin die Bewohner von Metropolis fluchtartig die Stadt verlassen.
Anderswo auf der Erde trifft man wieder auf Preus, der eine Gruppe von Menschen ziemlich deutlich macht, dass es besser ist, ihm zu folgen.
Superman hat im Moment andere Sorgen, er findet gerade seine angeschossene Frau ( schöner Seitenblick auf die Ereignisse in den Adventures of Superman Heften)
Preus bleibt auch weiterhin nicht untätig und vergrößert immer mehr seine Anhängerschar.
Derweil sieht man Jesse, einen Verlierer wie er im Buche steht, er versucht sich vergeblich als Geldeintreiber zu bewerben. Sein Leben erhält allerdings eine neue Wende, als Gog vor ihm erscheint und einen leuchtenden Stein in Händen hält.
Preus hat sich inzwischen eine recht große Menschenschar untertan gemacht, die für ihn eine angemessene Behausung baut.
Superman kümmert sich inzwischen rührend um seine angeschossene Frau .
Dem Martian Manhunter blieb inzwischen das rege Treiben von Preus nicht verborgen, und er muss bei dem nun folgenden Kampf eine herbe Niederlage einstecken.
Repo - Man Teil 1 (AC 822)
Clark Kent bittet seinen neuen Vorgesetzten Mr. Loving um ein paar Tage Urlaub, um sich ausschließlich seiner verletzten Frau widmen. Nachdem der unsympathische Chef eher zögerlich zustimmt, trifft Clark auf den, durch das Treffen mit Silver Banshee, immer noch angeschlagenen Jack Ryder.
Als Superman zuhause ankommt erwartete ihn seine sehr gereizte Frau. Lois hat sich zwar inzwischen von ihrer Schusswunde weitestgehend gut erholt, aber dass sie in ihrer Wohnung Frauenunterwäsche entdeckt, die nicht ihr gehört, missfällt ihr sehr.
Das ändert sich auch nicht während der Fahrt nach Smallville, wo beide zum Essen eingeladen sind. Dass Lois dort auch noch auf Lana trifft, trägt auch nicht zur Stimmungserheiterung bei.
Aber es rollt schon der nächste Ärger an. Ein Abschleppdienst will den Truck von Pa Kent abholen, weil er angeblich nicht abbezahlt wurde. Als Clark reingeht, um das ?Missverständnis? aufzuklären bricht das Chaos völlig aus. Der Truck wird einfach abgeschleppt und der junge Gehilfe macht eine monströse Verwandlung durch. Sein erstes Opfer ist Connor alias Superboy, der durch das Kent Haus geschleudert wird.
Blitzschnell ist Superman zur Stelle, aber der Mann aus Stahl muss die Erfahrung machen, dass die Verwandlung noch nicht ganz beendet war.
Kommentar :
Superman muss hier mit dem schweren Schlag fertig werden, dass seine Frau angeschossen wurde und ihr Leben an einem seidenen Faden hängt. Mit dieser Story unterstreicht Greg Rucka wieder eindrucksvoll, warum ihn viele für einen der fähigsten Superman Schreiber der letzten Jahre halten. Supermans Sorge um seine Frau kommt glaubhaft rüber, auch wenn man schon ahnt, dass auch dieses mal die gute Miss Lane keine dauerhaften Schäden davontragen wird (bedauerlicherweise schon in diesem Band zu sehen) .
Neben diesem überraschend gut gewordenen Handlungsfaden findet Rucka auch noch Zeit, seinem Hauptbösewicht zu einer schnellen Flucht zu verhelfen. Interessant dürfte nun also werden was Ruin mit seinen Geiseln vorhat.
Der Gastzeichner dieser Story dürfte jedem bekannt sein : Paul Pelletier. Und wie nicht anders zu erwarten gibt es an seinen Zeichnungen nichts auszusetzen. Auch weil er diesmal nicht versuchen muss, den Stil von Ed McGuinness nachzuahmen (wie öfters geschehen in der ersten Supes Serie von Panini)
Da ist es auch nicht gerade förderlich, dass in der darauffolgenden Story die nächste Supergefahr heraufbeschworen wird. Der vom Göttersturz bekannte Preus ( Superman Sonderband 1) erhält wieder einen Auftritt. Die Story ist zwar überaus unterhaltenswert, weil dort allerhand passiert und auch der Humor (nicht zuletzt wegen seiner schwarzen Note ) nicht zu kurz kommt, aber für das ganze Storygeflecht von Chuck Austen sehe ich langsam Probleme. Das Doomsday irgendwann auftaucht, konnte man ja schon in den ersten Geschichten von Austen erahnen. Auch das Gog eine Rolle spielen wird. Aber dazu kam die geschwächte Verfassung von Superman und nun auch noch Preus ?
Da hat der Stählerne aber einiges am Hals . Leider zuviel auf einmal, denn mir zumindest, wird das langsam zu abgehoben. Zwar sind abgehobene Storys bei Superman nichts Ungewöhnliches , aber man sollte doch bitteschön einen vernünftigen Rahmen wahren.
Austen übertreibt aber in keinem vertretbaren Rahmen mehr und dadurch verlieren die Storys ihre anfangs erfrischende Unbeschwertheit.
Denn auch in der vierten und letzten Story in diesem Band hat der gute Chuckie einen neuen Gegner für den Stählernen übrig, auch wenn Repo ?Man nichts weiter als ein Erzeugnis von Gog ist.
Ansonsten hat diese Story aber zumindest wieder etwas von dem lockeren Humor der ersten Geschichten von Austen. Witzig ist die Dreiecksbeziehung zwischen Lois / Clark und Lana auf alle Fälle, auch wenn ich es bedauerlich finde, dass Lois schon so schnell wieder auf dem Damm ist. (oder respektive im Rollstuhl)
Die leider etwas konfus gewordene Storyline von Chuck Austen wird dem Leser aber zumindest visuell versüßt. Die Story mit Silver Banshee hat mit D?anda einen fähigen Zeichner erhalten, der für eine sympathische dunkle Stimmung sorgt. Und auch die Zeichnerschar in der Preus Story kann voll und ganz überzeugen.
Die letzte Story gehört wieder dem regulären Zeichner: Ivan Reis, der sich immer mehr zu einem meiner liebsten Zeichner mausert . Allerdings dürften die vielen Gastzeichner ein recht deutlicher Hinweis sein, dass Reis und auch Clark ( bei AoS) Probleme haben ihre Deadlines einzuhalten.
Fazit :
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Als Lex achtzehn Jahre alt war, kamen seine alkoholabhängigen, hoffnungslos zerstrittenen Eltern bei einem Unfall ums Leben. Der junge Lex erhielt 300.000 Dollar aus ihrer Lebensversicherung und beschloss von nun an sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Um einer Unterbringung bei einer Pflegefamilie zuvorzukommen, entschloss er sich zu einem genialen Schritt.
Er engagierte einen arbeitslosen Schauspieler und verpasste ihm eine neue Identität, um den Behörden weiszumachen, dass der Mann, der bei dem Unfall ums Leben gekommen war nur sein Stiefvater gewesen ist und dies sein wirklicher Vater sei.
Um einer genaueren Untersuchung zuvorzukommen, zogen Lex und sein "Vater" weit weg von Metropolis, in die Kleinstadt Smallville in Kansas.
Er wurde in der Smallville High in die neunte Klasse eingestuft, da Lex in seiner Überheblichkeit den Einstufungstest nicht richtig gelöst hatte und seine Zeit nur damit verbracht hatte Rechtschreibfehler im Text zu korrigieren und auf die Rückseite eine Erfindung von ihm zu kritzeln.
Die Tatsache, dass es kurz darauf Lex gelang, nachdem er in Rekordzeit die Heizung der Schule repariert hat, den Test innerhalb weniger als einer Minute zulösen wurde vom Direktor nicht anerkannt, da er ihn für einen Unruhestifter hielt.
Während seiner Zeit in Smallville wurde Lex immer mehr zum Außenseiter, da er mit seinem jungen Genie, seinem Reichtum und seinem rebellischen Verhalten überall aneckte und den Leuten Angst machte.
Der einzige Freund den Lex zu der Zeit hatte, war der junge Clark Kent, der genau wie er ein Außenseiter war und er Einzige war der ihn verstand.
Diese Freundschaft zerbrach allerdings als Clark Lex eines Tages in seinem Labor besuchte und Lex ihm seine neueste Erfindung zeigen wollte: Eine Maschine mit der lang zerstörte außerirdische Zivilisationen in der Vergangenheit kontaktieren will. Als der junge Luthor ihm die Energie Quelle seiner Erfindung zeigte, musste Clark entsetzt feststellen, dass es sich dabei um Kryptonit handelt und wich zurück. Lex glaubte allerdings in seiner Paranoia, dass Clarks Reaktion ihm galt und warf ihn voller Wut aus seinem Labor. Er startet die Maschine und es gelingt ihm tatsächlich für einen kurzen Augenblick einen Blick auf das untergegangene Krypton zu erhaschen, bevor die Maschine explodiert und sein ganzes Haus in Flamen aufgeht. Lexs "Vater" stirbt bei der Explosion sofort, während es Clark gelingt Lex gerade noch heimlich aus dem Feuer zu retten, dessen Haare durch die Flamen vollkommen verbrannt worden sind.
Kurz nach diesem Ereignis verlässt Lex Smallville und kehrt nie wieder zurück.
Er gründet seine eigene Firma namens Lexcorp, und wird mit Hilfe seines Genies innerhalb weniger Jahre zum reichsten und mächtigsten Mann von Metropolis.
Als es Clark Kent mit Hilfe eines Interviews gelingt endlich seinen alten Freund wiederzutreffen, verleugnet dieser ihm jemals begegnet zu sein und auch nur einen Fuß nach Smallville gesetzt zu haben. Durch seinen Vater Jonathan erfährt Clark, dass es Lex inzwischen gelungen war, sämtliche Akten über seine Zeit in Smallville vernichten zu lassen und die städtische Bevölkerung soweit einzuschüchtern, jedes Mal das Thema zu wechseln, wenn der Name Lex Luthor auftaucht.
Mr. Dennis O'Neil schrieb in Detective 574, dass alles ab Batman No. 408 und Detective No. 569 zur neuen Continuity gehört.
Die neue fängt bei mir in etwa so an:
Batman #401 (November 1986): "A Bird In the Hand..."
Detective Comics #568 (November 1986): "Eyrie"
Batman #402 (December 1986): ""
Batman #403 (January 1987): "One Batman Too Many"
Detective Comics #569 (December 1986): "Catch As Catscan"
Detective Comics #570 (January 1987): "The Last Laugh"
Legends #2 (December 1986): "Breach of Faith!"
Legends #3 (January 1987): "Send For... the Suicide Squad!"
Legends #4 (February 1987): "Cry' Havoc...!"
Legends #5 (March 1987): "Let Slip the Dogs of War"
Legends #6 (April 1987): "Finale!"
Detective Comics #571 (February 1987): "Fear for Sale"
Detective Comics #572 (March 1987): "The Doomsday Book"
Detective Comics #573 (April 1987): "The Mad Hatter Flips His Lids!"
Detective Comics #574 (May 1987): "...My Beginning... and My Probable End"
Justice League #1 (May 1987): "Born Again"
Justice League #2 (June 1987): "Make War No More!"
Justice League #3 (July 1987): "Meltdown"
Justice League #4 (August 1987): "Winning Hand"
Batman #410 (August 1987): "Two of a Kind"
Batman #411 (September 1987): "Second Chance"
Batman #412 (October 1987): "The Sound of Silence"
Detective Comics #579 (October 1987): "The Crime Doctor's Crimson Clinic"
Batman #413 (November 1987): "The Ghost of Masahiko Taraha"
Detective Comics #580 (November 1987): "Double Image"
Detective Comics #581 (December 1987): "One Out of Two ... Isn't Bad ..."
Action Comics #594 (November 1987): "All That Glisters"
Booster Gold #23 (December 1987): "Blind Obsession"
Justice League International Vol. 1 #8 (December 1987): "Moving Day"
Batman #414 (December 1987): "Victims!"
Batman #415 (January 1988): "Millennium"
Detective Comics #582 (January 1988): "Sole Survivor"
und so weiter ...
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Story:
Frank Miller
Zeichnungen:
Jim Lee
Inks:
Scott Williams
Erscheinungsdatum:
Coverdatum März 2006
Episode Four
Angekommen. Nach zwei Ausgaben mit nichts als ?Batman und (der zukünftige) Robin fahren im Batmobil zur Batcave? sind die beiden endlich angekommen. Batman ist ziemlich stolz auf sein Hauptquartier, das auf ganzen sechs ausklappbaren Seiten gezeigt wird ? Robin hingegen ist weniger beeindruckt. Zum Dank (und als Teil seiner unbarmherzigen Ausbildung) schließt Batman ihn in der Höhle ein. Als Dick Hunger hat, erwähnt Batman nur, in der Höhle wäre genug Essbares für ihn. Fledermäuse und Ratten.
Batman erfährt inzwischen von Vicky Vale, die in der Notaufnahme im Sterben liegt. Er schlägt vor, einen Spezialisten aus Paris hinzuzuziehen. Als Alfred anmerkt, dass dieser zu lange brauchen würde, um Vicky von Nutzen zu sein, kommt Batman auf ?den Clown in Metropolis?, der ihm noch einen Gefallen schulde. Überheblich lächelnd erfreut er sich daran, dass er Supermans Geheimidentität kennt, dieser aber nicht seine.
Superman trägt dann auch den Arzt mitsamt seinem Auto nach Gotham, nicht ohne dabei zu fluchen.
Batman unterdessen zieht los, um einen Polizisten einzuschüchtern. Als er zurückkehrt, hat Alfred Dick Grayson einen Hamburger und Fritten gebracht. Bruce ist außer sich. Zum ersten Mal kommt er auf den Gedanken, dass der Junge alles ruinieren könnte.
Kommentar:
Das war?s? Da wird Superman groß und breit angekündigt und ziert sogar das Frank Miller Variant Cover ? und dann ist er nur auf zwei Panels zu sehen? Riecht irgendwie nach Mogelpackung.
Andererseits passt dieser Kurzauftritt sehr schön in die Welt von All-Star Batman. Man muss sich halt immer wieder vor Augen halten, dass wir es nicht mit dem klassischen Batman zu tun hat. Dieser Batman hat sich selbst von Ratten ernährt. Dieser Batman spürt immer noch das Blut seiner Mutter an seinen Händen. Dieser Batman ist ?verdammt viel smarter als Superman jemals sein wird?, oder hält sich zumindest dafür. Diesen Batman zu lesen macht Spaß.
Auch Superman unterscheidet sich von seinem herkömmlichen Gegenstück, ja sogar von Morrisons All-Star Superman. Hier beschränkt sich sein Vokabular auf ?Damn?. Hier sind er und Batman nicht gleichberechtigt, stattdessen verkommt der Kryptonier zu Batmans Laufburschen. Süß.
Und All-Star Dick Grayson ist eine so starke Figur, dass es tatsächlich Sinn macht, die Serie nicht bloß ?All-Star Batman? zu nennen. Auch wenn man sich fragt, wie dieser Robin jemals mit Batman zusammenarbeiten können wird.
Fazit:
Tja. Nach wie vor gute Popcorn-Unterhaltung in viel zu kleinen Dosen, um sie zu würdigen. Vielleicht sollte ich auf die obligatorischen Paperbacks warten? aber dafür bin ich zu ungeduldig. Die Serie ist halt einfach mein unregelmäßig erscheinendes ?Guilty Pleasure?. Diese Funktion erfüllt es allerdings hervorragend.
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