DC-Fanpage vol. 2

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Dienstag, Dezember 05, 2006

US All-Star Batman and Robin, the Boy-Wonder


Story:
Frank Miller

Zeichnungen:
Jim Lee

Inks:

Scott Williams

Erscheinungsdatum:
Coverdatum März 2006

Inhalt:

Episode Four

Angekommen. Nach zwei Ausgaben mit nichts als ?Batman und (der zukünftige) Robin fahren im Batmobil zur Batcave? sind die beiden endlich angekommen. Batman ist ziemlich stolz auf sein Hauptquartier, das auf ganzen sechs ausklappbaren Seiten gezeigt wird ? Robin hingegen ist weniger beeindruckt. Zum Dank (und als Teil seiner unbarmherzigen Ausbildung) schließt Batman ihn in der Höhle ein. Als Dick Hunger hat, erwähnt Batman nur, in der Höhle wäre genug Essbares für ihn. Fledermäuse und Ratten.

Batman erfährt inzwischen von Vicky Vale, die in der Notaufnahme im Sterben liegt. Er schlägt vor, einen Spezialisten aus Paris hinzuzuziehen. Als Alfred anmerkt, dass dieser zu lange brauchen würde, um Vicky von Nutzen zu sein, kommt Batman auf ?den Clown in Metropolis?, der ihm noch einen Gefallen schulde. Überheblich lächelnd erfreut er sich daran, dass er Supermans Geheimidentität kennt, dieser aber nicht seine.

Superman trägt dann auch den Arzt mitsamt seinem Auto nach Gotham, nicht ohne dabei zu fluchen.

Batman unterdessen zieht los, um einen Polizisten einzuschüchtern. Als er zurückkehrt, hat Alfred Dick Grayson einen Hamburger und Fritten gebracht. Bruce ist außer sich. Zum ersten Mal kommt er auf den Gedanken, dass der Junge alles ruinieren könnte.


Kommentar:

Das war?s? Da wird Superman groß und breit angekündigt und ziert sogar das Frank Miller Variant Cover ? und dann ist er nur auf zwei Panels zu sehen? Riecht irgendwie nach Mogelpackung.

Andererseits passt dieser Kurzauftritt sehr schön in die Welt von All-Star Batman. Man muss sich halt immer wieder vor Augen halten, dass wir es nicht mit dem klassischen Batman zu tun hat. Dieser Batman hat sich selbst von Ratten ernährt. Dieser Batman spürt immer noch das Blut seiner Mutter an seinen Händen. Dieser Batman ist ?verdammt viel smarter als Superman jemals sein wird?, oder hält sich zumindest dafür. Diesen Batman zu lesen macht Spaß.

Auch Superman unterscheidet sich von seinem herkömmlichen Gegenstück, ja sogar von Morrisons All-Star Superman. Hier beschränkt sich sein Vokabular auf ?Damn?. Hier sind er und Batman nicht gleichberechtigt, stattdessen verkommt der Kryptonier zu Batmans Laufburschen. Süß.

Und All-Star Dick Grayson ist eine so starke Figur, dass es tatsächlich Sinn macht, die Serie nicht bloß ?All-Star Batman? zu nennen. Auch wenn man sich fragt, wie dieser Robin jemals mit Batman zusammenarbeiten können wird.


Fazit:

Tja. Nach wie vor gute Popcorn-Unterhaltung in viel zu kleinen Dosen, um sie zu würdigen. Vielleicht sollte ich auf die obligatorischen Paperbacks warten? aber dafür bin ich zu ungeduldig. Die Serie ist halt einfach mein unregelmäßig erscheinendes ?Guilty Pleasure?. Diese Funktion erfüllt es allerdings hervorragend.

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