Swamp Thing: Healing the Breach

Gathering itself into a collective entity called the Holland Mind, it reaches back more than three decades to find a voice that will challenge the Swamp Thing, urging him to confront the growing danger before it is too late.
Warum die Kürze dieser (hoffentlich nicht allzu emotionalen) Rezension? Ganz einfach: Ich habe den Band nicht in seiner Gänze lesen können. Stellenweise war er einfach zu unterirdisch, zu schlecht und zu enttäuschend und hat mir zu sehr wehgetan, um mehr zu tun, als die Seiten flüchtig zu überblättern. Doch selbst ein eher oberflächliches Lesen genügt schon, um festzustellen, dass hier etwas nichts mit rechten Dingen zugeht und Murks mit Swamp Thing getrieben wird. Murks, den ich in dieser Form nicht weiter hinnehmen oder durch den Kauf weiterer Bände auch noch fördern werde. Deshalb ist die Serie mit diesem Band ? und so lange dieses in seiner Zusammensetzung zwar recht unstete, dafür aber in seiner ?Qualität? stets miese Kreativteam am Werk ist ? vorerst einmal aus dem Abo geflogen...
Abgesehen von der fehlenden Chronologie und dem dadurch erschwerten Einstieg in die Geschichte vermiesen mir Story und Artwork in etwas, das ich einfach einmal als ?unheilige Allianz? beschreiben möchte, Seite für Seite den Spaß an den neuesten Abenteuern meiner Lieblingsfigur. Mir scheint es mittlerweile sogar so, als sei die Serie mit jedem Trade schlechter geworden und bereits jetzt, mit dem dritten Band, am vorläufigen Tiefpunkt anbelangt (was nach dem zweiten Trade aber irgendwie abzusehen war). Denn bis auf ein paar halbwegs gelungene Momente der Geschichte selbst, hie und da einen einigermaßen spritzigen Dialog und das ein oder andere ganz ordentliche Panel ist dieser Band ein Totalausfall, den man am liebstem hinterm Haus vergraben würde, um ihn aus dem Gedächtnis zu verbannen und zu vergessen.
Und nein, da hätte auch das Totleben-Cover (das es natürlich wieder nicht auf´s Cover des Trades geschafft hat und von einem ? pardon! ? hässlichen Braccia-Cover verdrängt worden ist) nichts mehr an diesem durchwegs negativen Eindruck geändert und lediglich noch einen Nostalgie-Punkt herausgeholt, der am Ende aber auch nur nutzlose Kosmetik gewesen wäre.
Vielleicht liegt es ja wirklich in erster Linie am Artwork, mit dem ich einfach nicht warm werde, und die Story an sich ist besser, als es mir im Folge dieser Symbiose zwischen Text und Zeichnungen erscheint ? aber als Gesamtprodukt fällt Healing the Breach für mich persönlich leider durch.
Ein Comic ohne Seele, ein Kreativteam ohne Finesse ? und daher momentan eine Serie ohne Hoffnung.

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