That's me in the corner
Wenn man gefragt werden würde, welches die besten Comicwerke sind, die bislang erschienen sind, dürfte man sofort eine Liste mit Werken wie “Watchmen“, “Dark Knight returns“ oder “Kingdom Come“ zusammenhaben. Und wenn man gefragt wird, welches dieser Werke am besten die Persönlichkeit des jeweiligen Autors wiedergibt, steht man erstmal da wie blöd.
Denn die Frage ist nämlich hochinteressant! Und nach einigem Überlegen stößt man auf die Antwort.
Auf Serien, die wirklich den Autor wiederspiegeln, bzw. auf Serien die der Autor sozusagen mit seinem eigenen Blut gemacht hat.
Und was für Serien wären dies?
In den meisten Fällen, Creater owned Series, Serien die ganz und gar ihrem Erschaffer gehören.
Bei Garth Ennis, dem momentanen Autoren von dem Marvel Helden “Punisher“ wäre es sein “Preacher“.
Bei Warren Ellis, momentaner Autor u. a. von “Ultimate Fantastic Four“, wäre es sein “Transmetropolitan“. Ich glaube, die Serie wird sogar bald verfilmt werden.
Bei James Robinson wäre es die DC Serie “Starman“, die bald fast komplett im Tradepaperbackformat vorliegt.
Und, und, und...! Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
Die aktuellste dieser Serien ist letzten Monat zu Ende gegangen. “Promethea“ ist nach 32 Ausgaben in 6 Jahren zu Ende gegangen.
“Promethea“ ist wirklich das Paradebeispiel für eine Serie, die primär von den Vorlieben, vom Seelenleben des Autors geprägt ist. “Promethea“ ist, bzw. war, da die Serie vor kurzem endete, ein einziger Tripp. Eine Reise in die Magie, eine Einführung in die Kaballa, einer jüdisch-esoterischen Glaubensrichtung, die auch von Madonna gelobt wird. In “Promethea“ erlebt man einen ungezügelten Alan Moore, der vollkommen losgelöst von irgendwelchen Superheldenkonzeptionen, eine Serie abliefert, die man als uneingeweihter selbst nach dem zweiten Mal durchlesen nicht versteht. Gemeinsam mit seinem Zeichenpartner J. H. Williams III ist Alan Moore an Grenzen des machbaren bei Comicheften gegangen, und darüber hinaus. Und das ist keine hohle Phrase.
Klar, über die Liste ließe sich streiten. Viele würden auf die anderen Serien von Alan Moore hinweisen. “Top Ten“, “Tomorrow Stories“ oder “Tom Strong“; halt alle Serien aus seinem ABC Label haben etwas von Alan Moores Herzblut in sich. Aber für mich hat “Promethea“ am meisten von Alan Moores Herzblut abbekommen.
Das heißt nicht, das durch das Ende der Serie eine Lücke entstanden ist. Es gibt immer noch Serien wie “100 Bullets“ oder “Hellboy“.
Die Anzahl solcher Serien ist relativ überschaubar, im Vergleich zum durchschnittlichen Comicoutput von Verlagen wie DC. Und trotzdem sind es immer noch zu viele Serien, als das man alle haben könnte.
Schade!
C
U
In the Funny books
Denn die Frage ist nämlich hochinteressant! Und nach einigem Überlegen stößt man auf die Antwort.
Auf Serien, die wirklich den Autor wiederspiegeln, bzw. auf Serien die der Autor sozusagen mit seinem eigenen Blut gemacht hat.
Und was für Serien wären dies?
In den meisten Fällen, Creater owned Series, Serien die ganz und gar ihrem Erschaffer gehören.
Bei Garth Ennis, dem momentanen Autoren von dem Marvel Helden “Punisher“ wäre es sein “Preacher“.
Bei Warren Ellis, momentaner Autor u. a. von “Ultimate Fantastic Four“, wäre es sein “Transmetropolitan“. Ich glaube, die Serie wird sogar bald verfilmt werden.
Bei James Robinson wäre es die DC Serie “Starman“, die bald fast komplett im Tradepaperbackformat vorliegt.
Und, und, und...! Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
Die aktuellste dieser Serien ist letzten Monat zu Ende gegangen. “Promethea“ ist nach 32 Ausgaben in 6 Jahren zu Ende gegangen.
“Promethea“ ist wirklich das Paradebeispiel für eine Serie, die primär von den Vorlieben, vom Seelenleben des Autors geprägt ist. “Promethea“ ist, bzw. war, da die Serie vor kurzem endete, ein einziger Tripp. Eine Reise in die Magie, eine Einführung in die Kaballa, einer jüdisch-esoterischen Glaubensrichtung, die auch von Madonna gelobt wird. In “Promethea“ erlebt man einen ungezügelten Alan Moore, der vollkommen losgelöst von irgendwelchen Superheldenkonzeptionen, eine Serie abliefert, die man als uneingeweihter selbst nach dem zweiten Mal durchlesen nicht versteht. Gemeinsam mit seinem Zeichenpartner J. H. Williams III ist Alan Moore an Grenzen des machbaren bei Comicheften gegangen, und darüber hinaus. Und das ist keine hohle Phrase.
Klar, über die Liste ließe sich streiten. Viele würden auf die anderen Serien von Alan Moore hinweisen. “Top Ten“, “Tomorrow Stories“ oder “Tom Strong“; halt alle Serien aus seinem ABC Label haben etwas von Alan Moores Herzblut in sich. Aber für mich hat “Promethea“ am meisten von Alan Moores Herzblut abbekommen.
Das heißt nicht, das durch das Ende der Serie eine Lücke entstanden ist. Es gibt immer noch Serien wie “100 Bullets“ oder “Hellboy“.
Die Anzahl solcher Serien ist relativ überschaubar, im Vergleich zum durchschnittlichen Comicoutput von Verlagen wie DC. Und trotzdem sind es immer noch zu viele Serien, als das man alle haben könnte.
Schade!
C
U
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2 Comments:
At 15/3/05 15:38, FantasyDream said…
Ich wei?? nicht, zwar keine schlechte Kolumne, aber die Aussagekraft fehlt mir doch so ein bisschen. Ging es Anfangs noch darum, dass Autoren in ihren eigenen Serie besser sind, als in typischen Superheldenserien, wird es am Ende doch nur eine Werbekolumne f??r Promethea. Besser w?¤re es gewesen ein wenig ??ber das warum Autoren besser in ihren eigenen Serien sind oder ??ber das f??r und wieder solcher Serien zu philosophieren. So fehlt der Kolumne irgendwie das gewisse etwas.
FantasyDream
At 20/3/05 21:51, Katze said…
Wenn's um Ellis (und seine Pers??nlichkeit) geht, sollte man die letzten 4 Creator Owned Hefte von ihm nicht vergessen. Angel Stomp Future, Simon Spector, Ironwine und Quit City.
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