DC-Fanpage vol. 2

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Sonntag, März 06, 2005

Ein Brett im Stein:

Ich muss etwas gestehen.
Ich bin ein Fan des Eidalon Verlags. Ich kaufe regelmäßig Produkte dieses Verlages und fühle mich im höchsten Maße von seinem Programm unterhalten. Und ich muss mich fragen, wieso?
Eigentlich könnte man meinen, das alles gegen die fortgesetzte Existenz des Verlags spricht. Ich meine, wir haben hier einen Verlag, der weder Sachen von DC noch von Marvel noch von Image veröffentlicht. Im Gegenteil:
Hauptsächlich veröffentlicht er Comics von US Verlagen wie „Antarctic Press“ oder „Oni Press“. Namen, die dem Durchschnittscomicfan nichts sagen dürften.
Dazu kommt noch, das diese Comics weder von einem Jim Lee gezeichnet oder einem Brian Michael Bendis geschrieben werden. Namen wie „Fred Perry“, „Ben Dunn“ oder gar „Joseph Wright“ dürften für Unverständniss sorgen. Höchstens „Greg Rucka“ dürfte bekannt sein. Aber wenn man dann von „Queen & Country“ redet, ist wieder das Unverständniss da.
Eigentlich alles Fakten die gegen den Verlag sprechen. Und doch existiert er nun schon seit dem Jahr 2000 und veröffentlicht weiter fleißig ein breites Sortiment an Comics.
Und ich bin verdammt froh darüber!
Denn all die eben genannten Faktoren machen den Verlag so interessant für mich.
Mein Leben wäre wesentlich grauer wenn ich kein „Gold Digger“ lesen könnte. Ich würde mich langweilen, wenn ich auf „Queen & Country“ verzichten müsste.
Kurz gesagt, es würde mir etwas fehlen wenn Eidalon irgendwann einmal bankrott gehen müsste.
Ich lese „Gold Digger“ mit Genuß. Ich genieße Fred Perrys ungewöhnlichen Zeichenstil, der sowohl eine amerikanische als auch japanische Einflüsse aufweißt, und doch eigenständig ist. Ich genieße die Abenteuer von Gina und Brittany Diggers, die beide in einem Universum beheimatet sind, indem es nur so vor Paralleldimensionen, Lycanthropen, Magier und so wimmelt. Ich lese jeden Band mit Genuß und durchstreife die Seiten auf der Suche nach Anspielungen auf bekannte Comics, Fernsehserien oder Videospiele.
Ich genieße „Queen & Country“. Greg Ruckas Spionagegeschichten sind etwas besonderes. Sie sind realistisch, hart, düster. Diese Serie hat nichts mit James Bond gemeinsam. Und ich kann es kaum erwarten, bis der nächste Band auf den Markt kommt.
Ich habe mir die beiden „Twillight X“ Bände gekauft, trotz der starken Differenzen im Graphikstil. Dafür werde ich durch die Story entschädigt, die meistens leicht daherkommt. Ein guter Band für Zwischendurch.
Und ich freue mich wie wild auf „Halo & Sprocket“. Ich bin schonmal in den Genuß einiger US Ausgaben gekommen. Und ich kann die Serie wirklich nur jedem empfehlen! Vor allem weil die Frage beantwortet wird, ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Nur soviel, die Antwort macht Sinn.
Die Serie handelt von einem Engel und einem Roboter, die gemeinsam mit einem normalen Erdenmädchen wohnen. Genug Stoff für irre und durchgedrehte Geschichten. Ich freue mich drauf.
Und dieses „sich drauf freuen“ ist es auch, was den Verlag so interessant für mich macht! Die Comics ragen über die sonst übliche Masse an Superheldenserien hervor. Und es beweist Mut, sich mit diesen Comics auf dem momentanten Comicmarkt zu behaupten.
Aber es scheint zu funktionieren. Gottseidank!
Soviel zum Thema Eidalon. Als nächstes werde ich eventuell mich auf den momentanen Prozess um die Supermanrechte kümmern.
Solange könnt ihr euch bei captionsML@yahoogroups.com anmelden. Und bei den Kommentaren direkt beim blog bitte beachten, dass das System auf die englische Sprache eingestellt ist. Das heißt, das Umlaute und das sz nur als Hieroglyphen dargestellt werden, es sei denn man stellt diese Buchstaben als html Code da.
In diesem Sinne
C
U
in the funny books.

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