DC-Fanpage vol. 2

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Montag, Oktober 20, 2008

I want you...!

Nach längerer Zeit der, um es mal euphemistisch auszudrücken, "Ruhepause", ist es jetzt an der Zeit Nägel mit Köpfen zu machen. Die DCFP soll wieder neu entstehen, von Grund auf neu gemacht. Allerdings braucht es dazu Taten. Und da kommst du ins Spiel.

Wenn du ein DC-Fan bist, dich mit Webseitengestaltung halbwegs auskennst und noch etwas über gute Content Management Systeme weißt, dann melde dich! Entweder bei uns im Forum, im Blog, oder per E-Mail an:
dcfanpage@gmx.de
Betreff: DCFP Neugestaltung

Falls du ein DC-Fan bist, dich aber nicht mit Webseitengestaltung auskennst, und Content Mangement System sowas ähnliches bedeutet wie schräges Helanom, macht das nichts. Falls du allerdings halbwegs schreiben kannst und bereit bist, die eine oder andere Serie für uns zu rezensieren (Egal ob Main DC, Wildstorm, Vertigo, CMX oder Johnny DC) bist du ebenfalls herzlichst willkommen. Wir sind immer auf der Suche nach Leuten, die bereit sind, ihre Meinung über DC-Sachen niederzuschreiben und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wir verlangen nur zwei Sachen:
Deutsch flüssig in Schrift (Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. ;) )und die Fähigkeit eine Rezension von einem Titel spätestens zwei Wochen nach Kauf abzuliefern. Melde dich per Mail:
dcfanpage@gmx.de
Betreff: DCFP Mitarbeit

Also melde dich! Und wenn du Fragen hast, frag. Wir bemühen uns, sie zeitnahe zu bearbeiten.

Samstag, Mai 17, 2008

Aufbau der DC Datenbank

Hier mal eine etwas ausführlichere Tour durch die DC Datenbank, am Beispiel des Hefteintrages von „Hourman“ No. 25



Das Bild hier zeigt den Ordneraufbau der DC DB. Ähnlich wie im normalen Explorer gibt es hier die Ordner der verschiedenen Serien. Die gelben Ordner sind Sammlungsordner, in welchen jeweils die Hefte vorhanden sind, die grauen Ordner sind Strukturordner, in welchen die Ordner zu den jeweiligen Serien enthalten sind.
Das Ausrufezeichen im Ordner bedeutet, dass der Ordner in Bearbeitung ist, das Schloss bedeutet, dass sämtliche Hefteinträge bereits vollständig vorhanden sind.



Dieses Bild hier zeigt nun, was im Sammlungsordner „Hourman“ alles drin ist. Oben seht Ihr die einzelnen Heftausgaben mit den original Hefttiteln sowie deren Seriennummer, ganz rechts dann die Untertitel der Hefte, sofern vorhanden.

Im unteren Bereich seht Ihr die Karte für die Sammlung, rechts besteht die Möglichkeit für ein Bild zur Kennzeichnung der Sammlung (die meisten nehmen hier das Bild der No. 1 oder ein cooles pic vom Helden).
Links gibt es ein Bemerkungsfeld, in welchem man noch irgendwelche Eigenheiten der Serie festhalten kann. Dort steht meistens so was wie „Nachfolgeserie zu xxx“ oder „Nachfolgeserie ist xxx“ oder „enthält die US-Hefte xxx“, wenn es sich um TPBs handelt.
Gehen wir nun in das Heft rein:



Die meisten Felder sind selbsterklärend, Lagerort bedeutet, hier könnt Ihr eingeben „Regal im Wohnzimmer“ oder „Kiste Nr. 7 unterm Bett“ oder so was. Hinter Status verbergen sich die Auswahleinträge „vorhanden“, „gesucht“, „bestellt“, „im Abo“ oder was Euch sonst noch so einfällt.
Unter „Verweise“ könnt Ihr einen Link anlegen, der auf den Nachdruck des Heftes verweist, oder auf die deutsche Ausgabe. Hourman wurde weder nachgedruckt, noch in Deutschland veröffentlicht.
Rechts gibt es die Möglichkeit, ein Bild des Covers zu zeigen.



Die nächste Karte zeigt die wirtschaftlichen Aspekte des Heftes. Also bei wem Ihr das Heft gekauft habt, an welchem Tag, wie das Heft aussieht (Zustand 0, Zustand 1, etc. bzw. bei den Amis eben nm oder vf usw.) Bei „Zustand“ könnt Ihr noch direkt einige Eigenheiten des Heftes auswählen (siehe die Auflistung im Bild). Originalpreis ist der Coverpreis, Einkaufspreis der Preis, den Ihr bezahlt habt. Bei Handelspreis kann man z.B. den jährlichen Preis vom Preiskatalog eintragen und erhält dann rechts unten eine schöne Grafik, wie sich der Heftpreis entwickelt hat über die Jahre (die Angaben hier nur als Beispiel). Im Bemerkungsfeld können dann noch spezielle Sachen wie Auflagenhöhe, Seltenheit oder so was eingegeben werden. Z.B. bei DC Premium HC Nr. 13 den Eintrag, dass beim Druck was schief ging und deshalb ein Teil der Auflage zerstört und nicht in den Handel kam.

Gehen wir nun zum Aufbau des Heftes:



In dieser Karte seht Ihr die Daten zum Heft, also von welchem Verlag, Coverdatum und welche Künstler für das Cover zuständig waren. Rechts daneben wieder ein Bemerkungsfeld für das Heft, wo z. B. solche Sachen eingetragen werden wie bestimmte Besonderheiten á la „zweiseitiges Special über die Entstehung von xxx“, „Vorwort von xyz“ bei Trades oder „Splashpage vom Helden im Heft“ usw.

Darunter dann noch die Angabe, ob es sich um die Erstauflage handelt, ob Gimmicks im Heft dabei sind, ob es eingeschweißt kam oder was sonst noch so mit dabei war.



Hier die letzte Karte zum Heft. Unter Inhalt/Geschichte kann eine Beschreibung des Covers wie hier gezeigt eingetragen werden, oder die Zusammenfassung vom Previews oder Verlag eingetragen werden. Rechts daneben eine Auflistung der auf dem Cover befindlichen Personen.
Darunter die Bewertung, ob es ein gutes oder ein schlechtes Cover ist sowie die Möglichkeit, die Qualität des Covers zu beschreiben.

Jetzt gehen wir zur Geschichte, da sieht es so aus:



Storytitel und Untertitel der Story werden hier eingetragen. Untertitel der Story ist der Name des Crossovers, egal ob innerhalb der Serie wie z.B. bei „Batman- Zehn Nächte der Bestie“ oder Serienübergreifend wie bei Crisis.
Bei Verweis kann man eintragen, welche Geschichte direkt vorher gespielt hat und welche direkt danach kommt, oder wo diese Geschichte nachgedruckt worden ist.
Rechts daneben ein Bild der Geschichte, ich habe mal willkürlich eine Splashpage ausgewählt, ein paar Leute nehmen hier auch das Cover ohne die Schriftzüge, sofern man da rankommt.

Nächste Seite:



Hier stehen nun die Angaben, welche die entsprechende Geschichte betreffen. Also wer die verantwortlichen Autoren sind, wie viel Seiten die Geschichte hat, und, bei Eigenschaften, ob es sich um eine Elseworld-Geschichte handelt oder ob die Geschichte auf Erde-2 spielt. Das Datum ist übrigens der Erstveröffentlichungstermin. Also der Tag, ab dem das Heft im Handel zu kaufen war bzw. sein sollte. Wichtiges Datum in Bezug auf die Chronologie.
Im Bemerkungsfeld kommen dann Sachen rein, welche die Story direkt betreffen. Z.B. „Erster Auftritt von xxx“, „Hochzeit von xxx“ oder auch bemerkenswerte Details (wenn z.B. ein Charakter völlig falsch dargestellt wird oder eine unglaublich schöne Doppelseite im Heft ist oder eine witzige Idee in der Geschichte auffällt).



Auf der letzten Karte befindet sich dann die Zusammenfassung der Geschichte. Tritt eine Person nur in dieser Geschichte auf und sonst nirgendwo, so wird dies am Anfang aufgelistet. Rechts daneben erfolgt dann die Aufstellung der Personen, die in der Geschichte auftreten, auf Wunsch auch mit der Angabe, ob es sich um eine Nebenfigur oder Hauptfigur handelt, oder um die Schlüsselfigur oder nur um einen Kurzauftritt.

Im unteren Bereich besteht wieder die Möglichkeit, die Geschichte zu bewerten und eine Kritik darüber zu schreiben, was einem an der Geschichte gefallen hat und was nicht.

So ist also ein Hefteintrag aufgebaut.

Damit kann man nun eine Menge machen (was ja auch der Hauptzweck einer Datenbank ist). man kann z.B. suchen:

Der Hourman, wo hat der schon überall mitgewirkt:



Einfach den Darsteller auswählen, entscheiden ob man die Cover mit suchen will oder nur die Geschichten und los geht’s.
Die Spalten im Suchergebnis sind übrigens frei wählbar.

Oder man will wissen, was der Texter sonst so alles gemacht hat:



Oder Ihr wollt einfach nur nach sehr guten Geschichten suchen, gebt also bei „Inhaltsbewertung“ „hervorragend“ ein und bekommt folgendes Ergebnis:



Oder Ihr erinnert Euch an eine Geschichte, in der blaues Kryptonit vorkam, wisst aber nicht mehr, welche Geschichte es war ?



Einfach bei „Inhalt/Geschichte“ die Schlüsselwörter eingeben, fertig.

Fehlt ein Heft ? Habt Ihr es vielleicht ausgeliehen ? Schnell mal schauen:



Nein, alles da.

Die Suchmöglichkeiten sind unbegrenzt, Ihr könnt nach allem suchen, was Euch einfällt. Das ist ja auch Sinn und Zweck der ganzen Datenbank. Welches Heft fehlt mir noch ? Hat Batman schon mal mit Wondergirl gearbeitet ? Hat Neal Adams jemals mit Alan Moore gearbeitet ? Was habe ich für meine Hefte bisher bezahlt ? Wieviele Hefte habe ich in schlechtem Zustand ? Und so weiter ...

Natürlich könnt Ihr auch Drucken. Egal ob Suchliste, Comiclisten, oder ein Suchergebnis, es lässt sich alles Drucken. Hier drei Beispiele:



oder:





Was gibt es sonst noch ?

Ihr wollt wissen, was es für Crossover gibt ? O.K., mal schauen:



Im Augenblick sind zwei Stück als Beispiel in der Datenbank angelegt:

Einmal das Eclipso-Crossover von 1992, einmal das Superman-Crossover „Panic in the sky“.

Die roten Storytitel sind Links, die direkt zur jeweiligen Story führen, die Spalten der Tabelle sind wieder frei wählbar.

Was gibt es sonst noch ? Neben einem Terminkalender könnt Ihr Euch Eure Abos anzeigen lassen:



Ihr könnt aber auch Daten zu Euren Lieblingskünstlern anlegen.

Was wissen wir z.B. über Bill Finger ?



oder über Bob Rozakis:



Was gibt es für Verlage ?



Wen kann ich bei den Händlern ansprechen ?



Wer war nochmal alles bei den Female Furies ?



Und wie sind die Lottozahlen von nächster Woche ?



als ob ich die rausgeben würde ...

By Der Archivar

Freitag, November 23, 2007

Comic Action 2008

Auch dieses Jahr besuchte ich die im Rahmen der Spiel in NRW stattfindende Comic Action. Schon in den ersten paar Stunden erledigte ich alles geplante und besorgte mir unter anderem
den noch fehlenden Fantastic Five Band. Ein Heft, einer Mini-Serie aus dem Spider-Girl-Universum von Marvel. Außerdem reihte ich mich in Schlangen für Zeichnungen
von Bill Morrison und Jelena Kevic-Djurdjevic ein. Von Jelena gab es leider keinen Zombie Batman wie gewünscht, aber dafür einen entsprechenden Captain America.
Es ist ja noch genügend Zeit in den vier Tagen und die Zeichner meiner Wunschliste waren damit bereits abgehakt.
Es kamen folgenden Hefte heraus als Messe-Specials:

CAPTAIN ATOM: ARMAGEDDON (HC) [222] Artwork Giuseppe Camuncoli
THE AUTHORITY: KEV (PAPERBACK) [333] Artwork Glenn Fabry
BATMAN SB 12 VARIANT [444] Cover Ariel Olivetti 52 SPECIAL [666]
JOHN CONSTANTINE: HELLBLAZER - MONSTER 1 VARIANT [222] Cover Glenn Fabry
STAR WARS KLONKRIEGE 3 (HC) [222]
DIE ABENTEUER VON CONAN #3 (HC) [777]
SPAWN 76 VARIANT [444]
CAPTAIN AMERICA SPECIAL [999] Exklusives Cover Marko Djurdjevic
SECRET WAR HC (HC) [222] Mit signiertem Druck Gabriele Dell'Otto
DIE RUHMREICHEN RÄCHER [999] Artwork Bill Morrison
WOLVERINE: EVOLUTION (HC) Special-Edition SW [333] Artwork Simone Bianchi
MARVEL ZOMBIES: MASSAKER [999] Exklusives Cover J. Kevic-Djurdjevic
GHOST RIDER 1.5 [666] Exklusives Cover Marko Djurdjevic
THOR: VIKINGS NEUAUFLAGE [333] Artwork Glenn Fabry
BART SIMPSONS HORROR-SHOW 11 VARIANT [666]
PUNISHER WAR JOURNAL 1 VARIANT [444] Cover Ariel Olivetti
WOLVERINE 46 VARIANT [777] Cover Simone Bianchi
X-MEN 82 VARIANT [777] Exklusives Cover Giuseppe Camuncoli
CIVIL WAR 7 VARIANT [777] Exklusives Cover Ariel Olivetti!
BATMAN 10 VARIANT [777] Cover Simone Bianchi!

und für die Amalganisten sind auch die Marvel und sonstigen Hefte in der Auflistung enthalten. Außerdem gab es zwei Jubiläen zu feiern:
25 Jahre Spiel und 10 Jahre Panini Comics Deutschland, der „Monopolist“ der „kleinen Helden.“ Und nach Verlautbarungen hat sich der diesjährige Verkauf für den Verlag gelohnt, besonders durch die Exklusiven Messeausgaben.

Einige Händler beklagten sich über den GDL-Streik, der nicht nur Pendler schädigte sondern auch die kleinen Geschäftsleute. Aber sprechen wir nicht weiter über die sinistre GDL, sondern vom Trubel der trotzdem herrschte. Ansonsten war dieses Jahr wieder ein Händler mit Comics weniger dabei, was allerdings durch die übrigen sehr gut kompensiert wurde. Etliche Ami-Raritäten gab es bereits für 50 Euro-Cent.

Leider waren dieses Jahr eher weniger Kostenloses und weniger Gewinnspiele dabei. Doch der Eindruck kann natürlich auch täuschen. Und natürlich waren wieder alte Bekannte da, auch wenn einige einander nicht erkannt haben.

Aufgrund des hohen Andrangs bei einigen Zeichnern wurde es bei Panini notwendig zu Würfeln was manchmal erst nach mehreren Anläufen klappte. Ich hatte jedenfalls das Glück bei Marko Djurdjevic einen Pasch zu würfeln und hoffen das es keinen Einfluss auf mein Glück in der Liebe haben würde.

Die bunten Tage vergingen wie im Fluge, egal ob man günstige Messeangebote nutzte oder einfach nur in angenehmer Begleitung durch die Hallen bummelte.

Es wird wieder ein Jahr dauern bis zur nächsten Comic Action, welche im Jahre 2009 auch ein Jubiläum feiert.

Auch auf die Gefahr der Wiederholung hin. Die Messe ist doch immer wieder schön. Nur von einem darf man sich nicht abschrecken lassen. Den vollen Hallen, da man ja nicht der einzige ist, der Spass haben will. Für jeden Spieler ist was dabei, ob nun Rollen-, Brett-, Geschicklichkeits- oder Taktikspieler und Comics gibt es auch noch.

Nahezu 150000 Besucher kamen dieses Jahr auf die Spiel und man darf gespannt sein, wie viel es bei der nächsten Spiel, vom 23. bis 26. Oktober 2008 in Essen, sein werden.

By Ulrich Scharfenort

Donnerstag, November 08, 2007

Comic Action 2007

Auch dieses Jahr besuchte ich die im Rahmen der Spiel in NRW stattfindende Comic Action. Schon in den ersten paar Stunden erledigte ich alles geplante und besorgte mir unter anderem
den noch fehlenden Fantastic Five Band. Ein Heft, einer Mini-Serie aus dem Spider-Girl-Universum von Marvel. Außerdem reihte ich mich in Schlangen für Zeichnungen
von Bill Morrison und Jelena Kevic-Djurdjevic ein. Von Jelena gab es leider keinen Zombie Batman wie gewünscht, aber dafür einen entsprechenden Captain
America.
Es ist ja noch genügend Zeit in den insgesamt vier Tagen und die Zeichner meiner Wunschliste waren damit bereits abgehakt.

Es kamen übrigens folgende Hefte als Messe Specials heraus:

  • CAPTAIN ATOM: ARMAGEDDON (HC) [222] Artwork Giuseppe Camuncoli
  • THE AUTHORITY: KEV (PAPERBACK) [333] Artwork Glenn Fabry
  • BATMAN SB 12 VARIANT [444] Cover Ariel Olivetti
  • 52 SPECIAL [666]
  • JOHN CONSTANTINE: HELLBLAZER - MONSTER 1 VARIANT [222] Cover Glenn Fabry
  • STAR WARS KLONKRIEGE 3 (HC) [222]
  • DIE ABENTEUER VON CONAN #3 (HC) [777]
  • SPAWN 76 VARIANT [444]
  • CAPTAIN AMERICA SPECIAL [999] Exklusives Cover Marko Djurdjevic
  • SECRET WAR HC (HC) [222] Mit signiertem Druck Gabriele Dell'Otto
  • DIE RUHMREICHEN RÄCHER [999] Artwork Bill Morrison
  • WOLVERINE: EVOLUTION (HC) Special-Edition SW [333] Artwork Simone Bianchi
  • MARVEL ZOMBIES: MASSAKER [999] Exklusives Cover J. Kevic-Djurdjevic
  • GHOST RIDER 1.5 [666] Exklusives Cover Marko Djurdjevic
  • THOR: VIKINGS NEUAUFLAGE [333] Artwork Glenn Fabry
  • BART SIMPSONS HORROR-SHOW 11 VARIANT [666]
  • PUNISHER WAR JOURNAL 1 VARIANT [444] Cover Ariel Olivetti
  • WOLVERINE 46 VARIANT [777] Cover Simone Bianchi
  • X-MEN 82 VARIANT [777] Exklusives Cover Giuseppe Camuncoli
  • CIVIL WAR 7 VARIANT [777] Exklusives Cover Ariel Olivetti!
  • BATMAN 10 VARIANT [777] Cover Simone Bianchi!

Außerdem gab es zwei Jubiläen zu feiern:
25 Jahre Spiel und 10 Jahre Panini Comics Deutschland, der „Monopolist“ der „kleinen Helden.“ Und nach Verlautbarungen hat sich der diesjährige Verkauf für den Verlag gelohnt, besonders durch die Exklusiven Messeausgaben.

Einige Händler beklagten sich über den GDL-Streik, der nicht nur Pendler schädigte sondern auch die kleinen Geschäftsleute. Aber sprechen wir nicht weiter über die sinistre GDL, sondern vom Trubel der trotzdem herrschte. Ansonsten war dieses Jahr wieder ein Händler mit Comics weniger dabei, was allerdings durch die übrigen sehr gut kompensiert wurde. Etliche Ami-Raritäten gab es bereits für 50 Euro-Cent.

Leider waren dieses Jahr eher weniger Kostenloses und weniger Gewinnspiele dabei. Doch der Eindruck kann natürlich auch täuschen. Und natürlich waren wieder alte Bekannte da, auch wenn einige einander nicht erkannt haben.

Aufgrund des hohen Andrangs bei einigen Zeichnern wurde es bei Panini notwendig zu Würfeln was manchmal erst nach mehreren Anläufen klappte. Ich hatte jedenfalls das Glück bei Marko Djurdjevic einen Pasch zu würfeln und hoffen das es keinen Einfluss auf mein Glück in der Liebe haben würde.

Die bunten Tage vergingen wie im Fluge, egal ob man günstige Messeangebote nutzte oder einfach nur in angenehmer Begleitung durch die Hallen bummelte.

Es wird wieder ein Jahr dauern bis zur nächsten Comic Action, welche im Jahre 2009 auch ein Jubiläum feiert.

Auch auf die Gefahr der Wiederholung hin. Die Messe ist doch immer wieder schön. Nur von einem darf man sich nicht abschrecken lassen. Den vollen Hallen, da man ja nicht der einzige ist, der Spass haben will. Für jeden Spieler ist was dabei, ob nun Rollen-, Brett-, Geschicklichkeits- oder Taktikspieler und Comics gibt es auch noch.

Nahezu 150000 Besucher kamen dieses Jahr auf die Spiel und man darf gespannt sein, wie viel es bei der nächsten Spiel, vom 23. bis 26. Oktober 2008 in Essen, sein werden.

By Ulrich Scharfenort

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Mittwoch, Mai 23, 2007

All-Star Superman #3


Enthält:

All Star Superman #5; September 2006; “Luthor, und wie er die Welt sah”; “The Gospel According to Lex Luthor”

All Star Superman #6; März 2007; “Begräbnis in Smallville“; “Funeral in Smallville“

Text: Grant Morrison

Zeichnungen: Frank Quitely

Digitale Tusche und Farbe: Jamie Grant

aus dem Amerikanischen von Christian Heiß

Prestige; € 5,95

52 Seiten; farbig

Panini/DC Comics, Juni 2007

Das Morrisonsche Ideenfeuerwerk geht ungebremst in die nächste Runde!

Luthor steht vor Gericht und wird schuldig gesprochen für Vergehen gegen die Menschlichkeit. Sein Urteil lautet: Elektrischer Stuhl. Auf Stryker's Island darf ihn der Starreporter vom Daily Planet (das ist Clark Kent) eine Stunde exklusiv interviewen.

Schon kurz nach Betreten rettet Clark Kent (getarnt durch seine Tollpatschigkeit) Lex Luthor das Leben. Ein Stromschlag hätte ihn wohl getötet, wenn Clark ihm nicht aus Versehen vorher ein Gerät aus der Hand gerissen hätte: Eine Ironie des Schicksals. Dank der Beweise vom Daily Planet sitzt Luthor in der Todeszelle, aber der beste Reporter vom Planet rettet ihm das Leben. Bei einem Rundgang durchs Gefängnis erklärt Luthor ihm seine Sicht über Superman und wie er die Welt sieht. Superman ist schuld an seinem Handeln und er, Luthor, wird nicht eher ruhen, bis Superman tot ist. Gegenüber Clark Kent erklärt er auch, dass er verantwortlich ist, für das langsame Sterben von Superman.

Während sie durch das Gefängnis gehen, bricht der Parasit los und eine Revolte bricht aus. Clark hat nun das Problem, einerseits sein Interview weiterzuführen, nicht in Kontakt mit dem Parasiten zu kommen, die Revolte zu beenden, die Wärter zu retten, Lex Luthors Leben zu retten und nebenbei auch noch: Nicht seine Geheimidentität preiszugeben.

Aber dank seiner Super-Fähigkeiten gelingt ihm das ganz passabel: Im Supertempo fliegt er die Wärter von der Insel, er schweißt mit Hitzeblick Wasserleitungen auf, friert mit Superpuste das Wasser zu Eis und tritt ein kleines Erdbeben los, welches den Parasiten begräbt.

Unglaublich witzig, aber nachvollziehbar sind die Szenen, in denen Lex Luthor seinem Gegenüber Clark Kent tief in die Augen schaut – dieser aber nicht in ihm Superman erkennt.

Der Affe im Superman-Kostüm in Luthors Zelle auf Stryker's Island erinnert an Beppo den Superaffen (aus Superboy #76, Oktober 1959).

Die zweite Geschichte beginnt mit einem Rückblick: In Smallville stehen Jonathan Kent und der junge Clark Kent auf den Feldern ihrer Farm und betrachten den Sonnenuntergang. Da kommt ein Meteorit hernieder und mit ihm landet Krypto der Superhund auf der Erde. Sofort fängt der junge Superboy an, mit ihm auf Super-Art zu spielen: Stöckchen holen mit Bäumen, Fangen spielen im Weltraum und die Aussicht genießen auf die Erde vom Mond aus.

Auf der Farm erscheinen drei Fremde und suchen als Erntehelfer Arbeit. Es stellt sich heraus, dass dies Kal Kent, der Superman aus dem Jahr 85300 ist, zusammen mit seinen Freunden, dem Unbekannten Superman und Klyzyzk Klzntplkz, dem Superman aus der fünften Dimension. Sie sind in Smallvilles Vergangenheit, um das Chronovore, ein Monster, das alles altern lässt, was es berührt, unschädlich zu machen.

Das Monster treibt sein Unwesen (durch Berühren verwandeln sich Kühe in das, was sie später sein werden: Hamburger), und Superboy möchte den anderen Supermännern helfen. Sie versuchen ihn aber daran zu hindern, denn wer sich dem Monster entgegenstellt, dem klaut es Zeit – genau diese Zeit wird Superboy gestohlen, in dem das Herz von Jonathan Kent aufhört zu schlagen. Aber der Unbekannte Superman ist bei Jonathan Kent und es stellt sich heraus, dass er der Superman aus der All-Star-Continuity ist. So ist es ihm vergönnt, doch bei seinem Vater in dessen Todesstunde anwesend zu sein.

Nach dem Tod von Jonathan steht für Clark fest, dass er Smallville verlassen möchte.

Superman-Prime (von DC One Million) erscheint und erklärt (dem ASS-Superman), dass er zusammen mit drei Generationen (er selbst, sein jüngeres Ich und sein Nachfahre aus dem Jahr 85300) heute den Chronovore besiegt hat – eine seiner legendären zwölf Aufgaben. Der goldene Superman-Prime übergibt Superman eine unzerstörbare Blume von Neu Krypton und zurück in seiner Zeit. legt der All-Star-Superman sie ans Grab von Jonathan Kent, mit dem er nun doch noch leibhaftig sprechen könnte, bevor dessen Herz die Schläge ausgingen.

Wieder sind die Anspielungen und Hommagen an das Silver Age und an andere Arbeiten von Morrison unzählig und sicherlich schwer, alle(!) zu erkennen. Man kann sich nur wiederholen: Morrison kennt sich aus mit Superman wie kaum ein zweiter, Morrison ist der moderne Jules Verne, Morrison ist Stephen Hawking auf Crack.

Wer die zwölf Arbeiten des Herakles' kennt, weiß, dass noch schwierige Aufgaben auf unseren Helden warten. Ich vermute mal (ganz wild und sinnfrei), dass Wonder Woman noch auftreten wird und Superman ihr was (das Lasso?) klauen muss…

Und wer weiß, vielleicht war das Erscheinen von Krypto auch eine der Super-Challenge?

Dieser Morrison macht einfach Spaß und dieses Gefühl ganz in der Story zu verschwinden gibt es nur ganz selten. Das Entgegenfiebern der nächsten Ausgabe ist ein Gefühl, das im heutigen Comic-Einerlei leider viel zu selten sich einstellt. Bei diesem Opus stimmt alles: Witz, Fantasie, große Gefühle, Spannung – dargeboten in einer perfekten künstlerischen Harmonie zum Text.

Sonntag, April 29, 2007

100 % DC #6: Batman Geheimnisse


The Killing Joke II

100% DC Nr. 6: Batman - Geheimnisse

Enthält:

“Batman: Secrets“, #1 bis #5; Mai. bis September 2006

Text und Zeichnungen: Sam Kieth

Farbe: Alex Sinclair

aus dem Amerikanischen von Steve Kups;

Buch im Softcover; 148 Seiten; farbig; € 16,95;

Panini/DC Comics;

Cover von Sam Kieth

Ganz unverholen nimmt Sam Kieth in seinem Fünfteiler Bezug auf das Meisterwerk von Alan Moore The Killing Joke und es gelingt ihm, dass dies überhaupt nicht anmaßend oder geklaut aussieht. Ganz im Gegenteil. Er vermag mit diesem Aufhänger sogar eine stimmige Brücke in der Continuity zu schlagen und man weiß, was Kieth wichtig ist.

Wieder einmal sind Batman und Joker also die Hauptakteure. Und es geht um ihr Verhältnis zueinander und diesmal auch um ihre Außenwirkung in den Medien und um ihr Bild in der Öffentlichkeit.

Der Joker hat es geschafft, die Vorsitzende der Bewährungskommission Deborah Parisi davon zu überzeugen, dass er geheilt und geläutert ist. Und so wird er entlassen.

Es stellt sich heraus, dass ihre Stellvertreterin Terry Ammons an dieser Entlassung mitgewirkt hat und dies nicht ganz uneigennützig: Sie hat sich unsterblich in Joker verliebt und ist ihm hörig. Das kann nicht gut gehen, denn es kommt, wie es kommen muss: Der Joker ist weiterhin der rücksichtslose Mörder, dem alles(!) egal ist. Batman muss ihn stoppen, aber erschwerend kommt noch hinzu, dass durch zweideutige Photos der Eindruck in der Öffentlichkeit entsteht, dass Batman der Böse und Joker das Opfer ist.

Der Joker erpresst Mooley Williams, der bei einem Kabelkanal für die Sendungen verantwortlich ist. Dadurch werden die Bilder von Batman und dem Joker gezeigt. Dem Joker gefällt, was nun passiert: Die öffentliche Meinung ist verunsichert und sein Plan sieht nun vor, durch gezielte Manipulation noch mehr gegen Batmans guten Ruf zu unternehmen.

In den Rückblicken erfahren wir aus Bruce' Vergangenheit etwas scheinbar Furchtbares: Er und sein Freund Mooley spielen draußen in der Natur, dann eine Explosion, viel Blut und ein völlig verstörter kleiner Bruce. Was es genau damit auf sich hat, wird bei jedem Rückblick deutlicher und am Ende erfahren es auch die Leser.

Die Auflösung ist überraschend und Sam Kieth gelingt dadurch eine Charakterisierung von Bruce Wayne/Batman die sehr tief geht. Nicht der harte und rücksichtslose Dunkle Ritter, sondern der sensible und moralisch geprägte Mensch wird herausgebildet. Erstaunlich. Bruce Wayne/Batman lügt nie und tötet nie – und wird es auch niemals.

Und so stellt sich heraus, dass wohl jeder seine kleinen Geheimnisse hat und diese ihn erpressbar machen. Lügen lohnt sich nie. Lügen schwächen einen – wer ehrlich ist, bleibt unantastbar.

Nun kennen wir auch Batmans letztes Geheimnis.

Graphisch erinnert Kieth' Joker sehr stark an den Joker von Dave McKean im Arkham Asylum. Auch sonst glaubt man an einigen Stellen, dass sie einem bekannt vorkommen. Wie zum Beispiel die Szene mit dem Flashback zur Ermordung von Thomas und Martha Wayne – sie erinnert sehr stark im Aufbau und Optik an Miller DKR. Auch die Rolle der Medien in der heutigen Zeit erinnert etwas an Millers Sichtweise. Mooley Williams sieht so aus, als ob er aus einem Spirit-Comic von Eisner stammen könnte. Aber all dies ist nicht störend, sondern weiß zu gefallen.

Sam Kieth ist vor allem bekannt durch seine Figur THE MAXX aus dem Hause Image. Ferner dürften seine Arbeiten für Marvel (u.a. WOLVERINE/HULK) und Matt Wagners MAGE bekannt sein. Für Neil Gaiman inkte er 1989 die ersten fünf Ausgaben von THE SANDMAN.

Vielleicht haben wir ja noch Glück und Panini veröffentlicht das ebenfalls von Sam Kieth stammende Werk SCRATCH. Hier trifft Batman auf einen Werwolf….

Wer Lust hat, kann ja mal auf Kieth' Homepage vorbeischauen: http://www.samkieth.com .

by Norbert Elbers

Donnerstag, April 12, 2007

Superman Sonderband 9

Autoren:
Greg Rucka, Geoff Johns & Jeremy Johns, Gail Simone


Zeichner:
Karl Kerschl, Jim Fern, John Byrne


Preis: 12,95 Euro


Erscheinungsdatum: 09.02.2006

Der Weg zum Ruin : Finale (AoS 640)

Man sieht Zeitungsartikel und verschiedene Bilder, dabei erzählt Lois Lane von ihrem Ehemann Clark Kent alias Superman.

Nebenbei läuft noch ein Plot, in dem Clark seine Schulfreundin Lana Lang besucht. Er versucht Näheres über ihre Scheidung mit ihren Mann Pete Ross zu erfahren. Seine ehemalige Freundin erweist sich aber nicht gerade kooperativ.

Als man dann sieht, wie John Henry Irons von Ruin angegriffen wird, fährt Lois mit ihrer Ausführung über ihren Mann fort.

Bei dem Plot, der dort nebenbei läuft, sieht man wie Clark seinen Freund Pete Ross unterrichtet, wie sein Besuch bei Lana gelaufen ist.

Lois ist derweil bei ihrer Erzählung bei der Notwendigkeit von Geheimidentitäten gekommen und dabei sieht man, dass Natasha Irons, in ihrer Identität als neuer Steel, ihrem Onkel zu Hilfe gekommen ist.

Dabei läuft wieder eine Nebenhandlung, in der Clark seinen Kumpel Jimmy Olsen im Krankenhaus besucht. Dort kann er aber nicht lange bleiben, da ihm der Angriff von Ruin auf die Irons nicht verborgen bleibt.

Superman ist schnell an Ort und Stelle und während dieses Kampfes, gibt Lois wieder ein paar Zeilen zum besten.

Klar das auch hierzu eine anderer Plot dazu läuft. Lois hat sich von ihrer Schussverletzung ganz gut erholt und versucht nun herauszufinden, wer für den Schuss auf sie verantwortlich war. Dafür bleibt jetzt aber keine Zeit, denn Perry White berichtet hastig vom Kampf Ruins gegen Superman. Lois macht sich schnell auf den Weg und trifft dort den vom Krankenhaus entlassenen Jimmy Olsen und Geraldine Frank.

Zusammen werden sie Zeuge wie Superman seinen Gegner endlich demaskieren kann.

Selbstmord – Auftrag (Superman Secret Files & Origins 2004)

Siehe hier die entsprechende Besprechung .

Seltsame Anziehungskräfte ( AC 827 & 828)

In Star City wird Linsay Wah alias Aura, ein ehemaliges Mitglied der Ravers, auf der Strasse von einer verhüllten Frau angesprochen. Schon bald zeigt sich aber, dass Repulse, wie sich die Frau nennt, keine freundlichen Absichten hat.

An einem ganz anderen Ort der Erde kriegt ein Eingeborenenstamm einen unliebsamen Besuch von Männern, die einen Tribut verlangen, damit dem Dorf nichts passiert. Sie ahnen aber nicht, dass der Stamm der Obhut von Superman sicher sein kann, der mit den bösen Eindringlingen auch gleich kurzen Prozess macht und sie in die Flucht schlägt.

Nach diesem kleinen Ausflug in den Afrikanischen Ländern fliegt der Stählerne zu seiner noch schlummernden Frau nach Hause. Aber für das geplante Frühstück ist leider keine Zeit, denn Lois muss zu einer Pressekonferenz von einem Abgeordneten.

Beim Daily Planet bekommt Jimmy Olsen mal wieder die schlechte Laune von Perry White ab, als plötzlich ein Auto in die Redaktion kracht. Repulse hat sich nämlich ein neues Opfer herausgesucht : Dr. Polaris. Die gute Dame geht nicht gerade zimperlich mit dem Meister des Magnetismus um, darum ist es gut, dass Superman schnell zur Stelle ist.

Aber der Stählerne muss schnell feststellen, dass Dr. Polaris anscheinend an einer gespaltenen Persönlichkeit leidet.

Jimmy Olsen hat von Perry White den betagten Reporter Schuman zur Seite gestellt bekommen, um vom neuesten Kampf Supermans zu berichten. Und der Stählerne hat zur Zeit wahrlich nichts zu lachen, Dr. Polaris führt einen Kampf mit seiner zweiten Persönlichkeit (Repulse) und sorgt dabei für enormen Ärger in Metropolis.

Lois kriegt davon nichts mit, denn sie ist wieder voll in ihrem Element und stellt dem Abgeordneten Shepard bei seiner Pressekonferenz ziemlich unangenehme Fragen.

In der Zwischenzeit sind Jimmy und sein neuer Partner Zeugen des bizarren Kampfes zwischen Superman und Dr. Polaris (oder besser Repulse) geworden. Der Stählerne muss immer mehr feststellen, wieso sein Gegner als Meister des Magnetismus gilt.

Inzwischen ist die Pressekonferenz vom Abgeordneten Shepard beendet und so kann er sich der frechen Reporterin widmen, die ihn öffentlich so bloßgestellt hat. Seine demonstrierte Stärke kann Lois Lane aber überhaupt nicht beeindrucken.

Superman hat es mittlerweile geschafft seinen Gegner etwas zu beruhigen. So erfährt man endlich, weshalb Repulse von Dr. Polaris geschaffen wurde. Mit diesem Wissen kann er endlich gegen seine zweite Persönlichkeit angehen.

Anschließend tauchen Black Adam und Zoom auf und beanspruchen Dr. Polaris für sich. Superman ist zwar nicht damit einverstanden, kann aber nichts dagegen unternehmen.

Später macht der Stählerne mit seiner Frau einen kleinen „Ausflug“ zur Chinesischen Mauer. Dort erzählen sie sich was sie den Tag über erlebt haben und genießen den Sonnenaufgang.

Kommentar :

Die Würfel sind also gefallen. Das Gesicht, dass sich hinter Ruin versteckte ist, endlich gelüftet. Die Auflösung, die man nach dem vorletzten Band erwarten konnte, ist eingetreten. Oder etwa doch nicht ?

Ich stelle einfach mal die gewagte Behauptung auf und sage nein, ist sie nicht ! Dafür war nämlich die bisherige Storyline von Rucka viel zu durchdacht. Echte erzählerische Patzer sind ihm nicht passiert und so einfach darf die Auflösung nicht sein. Darum darf wohl weiter gerätselt werden , wer hinter Ruin steckt.

Interessant ist aber, wie die hier gezeigte Auflösung zustande kommen konnte. Die nächsten Bände können also kommen.

Gut, dass von den letzten kreativen Teams Greg Rucka als einziger bleiben durfte. Seine Geschichten waren sowieso die besten und unterhaltsamsten. Er erhielt mit Karl Kerschl einen soliden Zeichner, dessen Stil zwar etwas einfach erscheint aber in dieser Ausgabe durchaus gefallen konnte. Für ein entgültiges Urteil muss man hier aber die kommenden Bände abwarten.

Die nächste Geschichte wurde hier auf der Dcfanpage schon von meinem Kollegen Götz `comicfreak` Piesbergen besprochen. Darum gibt es hier von meiner Seite nicht mehr viel zu sagen. Ich finde es aber sehr erfreulich, dass Panini die Story mit in die Deutsche Serie gepackt hat. So wirkt die Sache mit dem vermeintlichen Ruin doch um einiges runder.

Die letzten beiden Storys in diesem Band gehören dem neuen Kreativteam von der US – Serie Action Comics : Gail Simone und Altmeister John Byrne. Aber um mal ganz ehrlich zu sein, so ganz überzeugend ist der erste Zweiteiler von der Ex Birds of Prey Autorin noch nicht. Vielmehr wirkt die Story wie ein Relikt aus den frühen Achtzigern.

Sehr einfach im Erzählstil und ohne spannende Momente. Auch die Dialoge wirken phasenweise etwas hölzern.

Man braucht nur die Unterhaltungen zwischen Superman und seiner Frau Lois mit denen aus den Rucka Heften vergleichen. Bei Simone wirken sie oberflächlich und man kann als Leser nicht wirklich teilhaben. Bei Rucka wirken sie lebensecht und um einiges glaubwürdiger.

Die zweite Persönlichkeit von Dr. Polaris ( Repulse ) glänzt eigentlich auch nur mit aufgesetzten und nervigen Dialogen. Das ist noch nicht überzeugend und wirkt insgesamt nicht mehr zeitgemäß. Aber da Gail Simone mit ihrer Birds of Prey Serie eigentlich ganz gut überzeugen konnte, sollte man ihr noch eine Chance geben.

Ihr Zeichner John Byrne tut natürlich mit seinem altbekannten Zeichenstil auch nicht gerade viel dafür, dass die Geschichten besonders modern ausschauen, obwohl er mit dem Tuschezeichner Nelson einen durchaus fähigen Mann zur Seite gestellt bekam. Irgendwie ist aber bei John Byrne zuviel Routine in seine Zeichnungen reingekommen. Er zeichnet nur noch, ohne seinen Figuren Leben einzuhauchen. Dynamik sucht man mittlerweile auch vergebens. Dazu kommt, dass er noch heute sehr am Hintergrund spart. Somit sind seine Zeichnungen zwar nicht schlecht, aber leider auch vollkommen uninteressant.

Man kann also leider nach diesen Band sagen, dass zumindest in graphischer Hinsicht der Kreativteamwechsel eher ein Rückschritt war.

Fazit :

Ein wenig spektakulärer, aber keineswegs enttäuschender Sonderband. Rucka wird uns sicherlich mit seiner Ruin Saga noch weiter in Atem halten und bei Simones Geschichten ist noch sehr viel Luft nach oben. Man darf sich also auch auf die nächsten Bände freuen.

Schade allerdings, dass die neuen Zeichner nicht an Matthew Clark und Ivan Reis heranreichen können.

By Stefan Segle

Superman Sonderband 8


Autoren:

Greg Rucka, Judd Winick


Zeichner:
Matthew Clark, Ian Churchill


Preis: 12,95 Euro


Erscheinungsdatum: 12.01.2006

Der Weg zum Ruin Teil 3 (AoS 638)

Clark ist von dem Vorschlag seiner Frau, Kinder zu bekommen, ziemlich verdutzt und meldet gleichzeitig seine Bedenken an. Lois wäre aber nicht Lois, wenn sie ihren Standpunkt nicht glaubwürdig vertreten könnte. So entsteht ein schöner Dialog zwischen den beiden, der aber von einem Babygeschrei unterbrochen wird.

Mr. Mxyzptlk stattet seinem Lieblingsehepaar mal wieder einen Besuch ab und hat passend zur noch eben gelaufenen Diskussion, ein Baby dabei.

Aber noch ehe das verblüffte Reporterehepaar auf „ihre“ neue Tochter (Lara) reagieren können, schnippt der kleine Kobold sie alle in ein von ihm erschaffenes Kino.

Dort zeigt er in kleinen witzigen Episoden wie die Tochter von Lois und Clark aufwächst.

Zunächst einmal kommt eine Geschichte im Sin City Stil, in der Superman seinen Superhelden Kollegen seine neugeborene Tochter präsentiert. Anschließend kommt eine Cartoon Geschichte im Stile von Calvin and Hobbes. Lara ist dort mittlerweile schon ein kleines Mädchen und beweist schon gewisse Fähigkeiten, um ihren Wünsche selbst zu erfüllen. In den nächsten Episode ist die Tochter von Lois und Clark schon sechzehn und ist in einem Animated ähnlichen Stil gehalten. In dieser Story erhält Lara an ihrem Geburtstag ihr Kostüm und hat anschließend auch gleich ihren ersten Kampf mit einem sehr modernisierten Lex Luthor.

Danach sind die kleinen netten Episoden auch schon wieder vorbei und auch das von Mr. Mxyzptlk erschaffene Baby gehört der Vergangenheit an. In theatralischer Art und Weise ermahnt er die beiden nun, an sich zu glauben und sich gegen die drohenden schweren Zeiten zu wappnen.

Blitzgewitter Teil 1-3 (AC 826, AoS 639 und Superman 216)

In einem verborgenen Tempel am anderen Ende der Welt sieht man wie Bruce Gordon einen Schatzräuber aufspürt. Begleitet wird man dabei von einem Gespräch zwischen Captain Marvel und dem Zauberer Shazam.

Nachdem die beiden dann auch in natura zu sehen waren und ihr Gespräch beendet ist, wird man Zeuge wie sich verschiedene Menschen vor Zorn das Leben nehmen.

Der letzte von den Selbstmördern ruft aber Superman auf den Plan. Denn Malcolm Diamond hat sich einen sehr spektakulären Abgang ausgedacht. Er wirft sich mit einigem Dynamit vor eine Hochbahn und die darauffolgende Katastrophe kann nur mit kryptonischen Superkräften eingedämmt werden.

Die anschließende Bestandsaufnahme von Commissioner Henderson und Superman wirft Fragen auf , da der Selbstmörder nicht gerade das typische Profil eines solchen aufweist. Als Zeugin des Szenario tritt dann Dr. Jeanine Tracey von den S.T.A.R. Labors auf den Plan, aber in ihr scheint noch etwas anderes zu hausen. Dies bleibt dem Stählernen und dem Commissioner aber verborgen.

Später beim Daily Planet versucht Clark herauszufinden, ob es noch mehr von solchen Zwischenfällen gab. Seine Recherche wird von einem kurzen Gespräch mit seiner Frau unterbrochen, die ihm von ihrem nächsten Exklusivinterview erzählt.

Am Abend zeigt es sich dann, dass bei Dr. Jeanine Tracey wirklich etwas nicht stimmt. Sie klaut aus den S.T.A.R. Labors eine Lexcorp - Kampfrüstung und greift damit Superman an. Bei dem folgenden Kampf sieht man wer wirklich für das merkwürdige Verhalten von Dr. Tracey verantwortlich ist : Eclipso !

Das Ziel von Eclipso ist leicht zu erraten. Er versucht mit diesem Angriff den Stählernen zornig zu machen um von ihm Besitz zu ergreifen. Superman durchschaut aber den Plan und kann Eclipso auf Distanz halten ohne in Zorn zu verfallen.

Zwar fordert der Gegner vom Stählernen durch das Bedrohen Unschuldiger einen Zornesausbruch heraus, aber der Kryptonier hat auch auf diesen Trick eine Antwort. Nach dieser letzten Attacke von Eclipso ist zwar Dr. Tracey wieder befreit, aber der Bösewicht scheint verschwunden zu sein.

Später beim Daily Planet nimmt dann Clark Kent Verbindung mit Bruce Gordon auf, der früher auch schon ein Wirt von Eclipso war. Leider hat dieser keine hilfreichen Informationen für den Reporter.

Frustriert macht sich Clark auf den Weg nach Hause, wo Lois schon da ist und ihren Bericht über den Kampf von Superman und Eclipso verfasst. Die gute Miss Lane kann ihren Mann aber auch nicht trösten. Ganz im Gegenteil sie spricht sogar davon, dass Superman eine Gefahr für die Allgemeinheit ist und schreibt dies auch in ihren Bericht.

Clark ist darüber natürlich wenig erfreut und eine hitzige Diskussion entsteht. Dies ist der Moment auf den Eclipso gewartet hat, denn Lois war sein neuer Wirt. So konnte er an Superman rankommen und ihn so zornig zu machen um von ihm Besitz zu ergreifen.

Eclipso jubiliert, er hat sein Ziel erreicht und konnte den Körper vom Stählernen übernehmen. Aber lange kann er sich nicht freuen, denn Captain Marvel steht schon bereit, um ihn aufzuhalten.

Man sieht eine kurze Zusammenfassung von Eclipsos Herkunftsgeschichte bis hin zu seiner neuen Gestalt. Superman ist sein neuer Körper und mit dem muss er sich nun einen harten Kampf mit Captain Marvel liefern. Der Kampf geht über die Mauern von Metropolis bis zum Meer hinaus. Eclipso hat dabei aber nur eine Sache ihm Sinn. Er will den Körper von Captain Marvel für sich gewinnen, weil dessen Körper aus Magie besteht. Und wie schon bei Superman, versucht er auch hier das Leben unschuldiger Menschen zu gefährden, um seinen Kontrahenten zornig zu machen. Klar, dass auch bei Captain Marvel dieser plumpe Versuch fehlschlägt.

Der Superheld verlagert nämlich ganz einfach den Kampf in die Arktis. Dort kann niemand gefährdet werden. Hier greift er Eclipso nun mit Blitzangriffen an, in dem er sich immer wieder in Billy Batson und in Captain Marvel verwandelt.

Damit schafft er es aber nicht seinen Gegner aus Supermans Körper zu vertreiben. Im Gegenteil, nach einiger Weile kann Eclipso sich sogar befreien und Billy Batson daran hindern das magische Wort zu sagen. Aber Hilfe naht. Der Zauberer Shazam ist seinem Schützling zu Hilfe geeilt und kann Eclipso in Schach halten. Aber um Superman aus dem Würgegriff seines Peinigers zu befreien braucht auch er Hilfe. Er hat den alten Feind von Eclipso herbeigeholt : den Spectre. Er kann nun endlich den Stählernen befreien.

Aber Eclipso konnte wieder entkommen und hat im Arkham Asylum einen neuen Wirt gefunden, der voller Zorn ist.

Kommentar :

Nach dem letzten, doch recht ereignisreichen Superman Sonderband geht’s dieser etwas gemütlicher an. Auch wenn in diesen Band eine weitere Episode in der Geschichte der Superman versus Captain Marvel Kämpfe geschrieben wurde. Aber dazu etwas später.

Die erste Geschichte kommt im Grunde ohne Kämpfe aus. Was sicherlich auch in der Person von Mister Mxyzptlk begründet ist. An dieser kleinen Nervensäge hat Greg Rucka anscheinend einen Narren gefressen. Zum dritten Mal schon, lässt er Mxyzptlk in seinem Superman Run auftreten.

Dieses Mal gefiel mir sein Auftritt allerdings besonders gut. Es ist zwar etwas enttäuschend, dass Rucka auf Kosten dieser „Lois will Kind“ Story, seine hervorragende „Wer ist Ruin ?“ Geschichte unterbricht. Aber die originellen Witze und die Anspielungen an andere Comics machen soviel Spass, dass man darüber hinwegsehen kann. Dennoch hoffe ich, dass es das jetzt erstmal gewesen ist mit Mister Mxyzptlk. Positiv an dieser Story war aber wieder die Beziehung zwischen Lois und Clark. Greg Rucka versteht es eben wie wohl noch kein Autor zuvor, diese Beziehung glaubwürdig und lebensecht rüber zu bringen. Dafür kann man den Autoren nicht genug loben.

Das gleiche gilt aber auch für den Zeichner, Matthew Clark. Er hat zwar im Vergleich zu seinen ersten Heften etwas abgebaut und hatte wohl Mühe die eine oder andere Deadline einzuhalten. (wie sonst sind die zahllosen Gastzeichner zu erklären). Wie er hier aber beispielsweise einen Frank Miller kopierte war allererste Klasse.

Danach darf dann Judd Winick endlich seinen Dreiteiler mit Eclipso, Captain Marvel und Superman erzählen. Sein Assistent am Bleistift ist Ian Churchill, der schon ein paar Mal an dem einen oder anderen Superman Heft beteiligt war. Hier liefert er aber mit Abstand seine beste Arbeit ab. Sicherlich auch, weil der Colorist, Beth Sotelo einen wirklich exquisiten Job macht.

Die Bilder sind also schön, und die Story ? Nun, die ist auch ganz okay, auch wenn man so etwas irgendwann schon mal gesehen hat. In den vier Superman Annual Heften aus dem Jahre 1992 gab es nämlich eine ähnliche Story. Auch dort nahm Eclipso den Körper von Superman in Besitz und traf dabei auf Captain Marvel. Hat sich Winick davon inspirieren lassen oder ist alles nur Zufall ? Nun, dass lass ich jetzt einfach mal so stehen und wende mich einen ungeschrieben Gesetz zu : „Superman und Captain Marvel in einem Comic = Kampf zwischen den beiden“

Irgendwie finden die Autoren eben immer einen Weg, die beiden stärksten Helden im DCU gegeneinander antreten zu lassen. Das Merkwürdige ist aber, es scheint bis auf wenige Ausnahmen fast immer zu funktionieren. Der bisher beste Kampf zwischen den beiden war sicherlich in Alex Ross Meisterwerk „Kingdom Come“. Darum ist die Anspielung im letzten Teil der Story als eine Art Wertschätzung dieses Klassikers zu verstehen.

Nett gemacht, auch wenn der ganze Dreiteiler, insgesamt betrachtet, etwas aufgebläht wirkt. Besonders viel passiert dort nämlich eigentlich nicht und das was passiert, hätte man locker in einem Zweiteiler auch reinpacken können.

Positiv ist aber, dass es trotzdem nie langweilig wird, weil Winick seinen Zeichner mit großen Panels glänzen lässt und selbst nur selten viele Wörter verliert.

Richtig interessant wird’s aber gegen Ende der Story. Sie führt nämlich direkt in die mehr als gelungene Mini Serie „Day of Vengeance“ (hierzulande im ersten Infinite Crisis Monster Band ), die ein weiterer Baustein in Richtung Infinite Crisis darstellt.

Fazit :

Ein Band der unterhalten kann. Die erste Geschichte glänzt mit Humor, die zweite mit spektakulären Zeichnungen und einer kurzweiligen Geschichte. Wer nicht vollkommen unvorbereitet in die „Day of Vengeance“ - Storyline gehen will, sollte hier zugreifen. Ist aber für das Verständnis der Story keine Pflicht.

Green Lantern Sonderband #1


Autoren:

Geoff Johns, Darwyn Cooke


Zeichner:
Ivan van Sciver, Carlos Pacheco, Darwyn Cooke


Preis: 12,95 Euro


Erscheinungsdatum: 08.06.2006

Steigflug ( Green Lantern 1 : Vol. 3)

Man sieht in einem kurzen Rückblick, wie Hal Jordan vor Jahren zu seinem Ring kam.


Zeitsprung ins Heute. Jordan testet mit seinem alten Freund Shane zwei Flugzeuge. Anschließend verköstigen sich die beiden Piloten in der Kantine. Dabei sprechen sie über ihr Leben und Hal erzählt, dass er wieder einen Job als Pilot haben will. Nachdem sich die Piloten verabschiedet haben meldet sich John Stewart bei Jordan. Er hat ein verlassenes Raumschiff entdeckt und bietet Hal an, ihm bei der Untersuchung zu helfen.

Beim Schiff angekommen, müssen die beiden Lanterns feststellen, dass es vollkommen gelb ist. Da diese alte Schwäche der Ringe aber mittlerweile überwindet werden kann, stellt dies für die beiden Helden kein Problem mehr dar. Im Schiff angekommen stellen sie fest, dass der Tank leer ist und der Pilot wohl nicht mehr vor hat, wieder abzureisen.

Das bedeutet wohl gewaltigen Ärger, denn als nächstes sieht man ihn dann in Kalifornien in Aktion. Für zwei Menschen endet dies aber tödlich.

Hal Jordan ist inzwischen nach Coast City zurückgeflogen. Die Stadt befindet sich noch in Aufbau und ist ziemlich verlassen. Zuhause angekommen trifft er auf seinen Bruder Jim. Gemeinsam sprechen sie über ihre Familie. Die Unterhaltung wird aber abrupt beendet. Ein Jet droht mitten in der Stadt abzustürzen. Nachdem Hal Jordan seinen Ring aufgeladen hat, macht er sich gleich auf den Weg, um das Schlimmste zu verhindern. Dies gelingt ihm natürlich ohne wirkliche Mühe. Der Pilot entpuppt sich als blonde Schönheit und der Antrieb des abgestürzten Jets ist anscheinend außerirdischen Ursprungs.

Derweil erwacht etwas auf einem Militärtransporter wieder zum Leben.

Ohne Furcht ( Green Lantern 2 : Vol. 3)

Während anderorts der kürzlich gelandete Pilot des Raumschiffes weiter mordet, untersucht Green Lantern noch immer den Jet mit dem fremdartigen Antrieb. Mehr kann er aber nicht rausfinden, denn der eintreffende General Stone erweist sich als wenig kooperativ. Mit diesem General hat Hal Jordan vor Jahren auch schon mal zu tun gehabt. Leider war das wenig erfreulich.

John Stewart untersucht derweil das Treiben des mordenden und zerstörerischen Piloten und teilt anschließend seine Ermittlungen seinem Freund Hal Jordan mit. Der macht sich gerade wieder auf den Nachhauseweg um das Gespräch mit seinem Bruder zu beenden.

Später auf der Militärbasis trifft Jordan wieder auf seinen Freund Shane. Der unterbreitet ihm eine Möglichkeit, wieder als Pilot arbeiten zu können. Hal muss mit General Stone Frieden schließen.

Inzwischen ist der Militärtransporter auch auf dem Stützpunkt eingetroffen. Hier sieht man dann, was auf seiner Ladefläche wieder zum Leben erweckt ist : Ein alter, ziemlich mitgenommener, Manhunter Roboter.

Kleines Zwischenspiel zu Hal’s Bruder Jim. Er hat entschlossen, Coast City den Rücken zuzukehren.

Zurück zur Action und zur Militärbasis. Jordan hat sich mittlerweile in „Schale“ geworfen und kümmert sich um den Manhunter. Der Kampf wogt hin und her und führt die beiden in ein geheimes Lager, in dem Green Lantern eine erschreckende Entdeckung macht. Das Militär konnte offenbar Abin Surs Schiff nachbauen.

Dieser Schock wird aber ihm Keim erstickt. Der mysteriöse Pilot tritt jetzt nämlich in Erscheinung und entpuppt sich als neueres Manhunter Modell.

Verspäteter Start ( Green Lantern 3 : Vol. 3)

Der neue Manhunter greift sein älteres Modell an und macht auch vor Green Lantern nicht Halt. Dies macht er aber auf eine sehr hinterlistige Weise. In seinem Kopf ist nämlich eine Energiebatterie versteckt ,die jetzt Green Lanterns Ring nach und nach entleert. Als die Energiereserve des Ringes fast komplett aufgesaugt wurde, lässt der Manhunter seinen Gegner zurück und widmet sich jetzt wieder seinem Vorgängermodell.

Somit bleibt eine fast kraftlose Green Lantern zurück, die nicht mehr genug Energie hat, um nach Hause zu fliegen und seinen Ring aufzuladen. Ein Jet könnte da Abhilfe schaffen, aber der eintreffende General Stone lässt sich nur durch Shanes Eingreifen breitschlagen, dem Helden einen Flieger zu geben.

Später in der Luft lässt sich Green Lantern vom General dann unterrichten, wie das Militär zu dem alten Manhunter Droiden kam. Der wird aber derzeit von seinem Nachfolgemodell gehörig in die Mangel genommen. Gerettet wird er aber vom Eintreffen unseres Helden. Nur hat sein Ring nun vollends keine Energie mehr und zurück bleibt der einfache Fliegerpilot Hal Jordan. Sein Jet wird aber vom angreifenden Manhunter schwer beschädigt und droht nun abzustürzen. Aber Glück im Unglück : ein abfallendes Flugzeugteil trifft den Manhunter genau am Kopf und legt damit die Energiebatterie frei. Nun kann der helllichte Tag beginnen und der angreifende Roboter hat keine Chance mehr.

Das ältere Manhunter Modell ist stark mitgenommen und läuft in Gefahr, zu explodieren. Green Lantern hat nur eine Chance: Er bringt ihn ins All, damit er dort gefahrlos seinen Frieden findet. Aber bevor das Unvermeidliche eintrifft, überrascht der Roboter mit einem Gefühl.

Später hat Hal Jordan ein Treffen mit General Stone und nach dieser Unterredung hat er wieder einen Job als Pilot. Auf den Planeten Biot, braut sich aber schon wieder neues Ungemach zusammen.

Flug ( Green Lantern, Secret Files & Origins 2005)

Hal Jordan, war schon als kleines Kind vom Fliegen begeistert. Deswegen war es für ihn das größte, als eines Nachts sein Vater zu ihm ans Bett kam und ihn mit auf den Flugplatz nahm, um mit ihm in einem wirklichen Flugzeug zu fliegen.

Dies hatte einen so bleibenden Einfluss auf Hal, dass er dies auch Jahre später mit Carol Danvers machte. Im Heute wurde jetzt Kyle Rayner die Ehre zu Teil, um an dieser Tradition teilzuhaben.

Kommentar :

Es waren doch damals wirklich schöne kontroverse Diskussionen die „Rebirth“ ausgelöst hat. Die in Deutschland, im DC Premium 39, veröffentlichte Geschichte spaltete die Fangemeinde in mehrere Lager. Auf der einen Seite, die Fraktion die froh war, wieder Hal Jordan als Ringträger zu sehen. Die andere Seite war enttäuscht das „Rebirth“ fasst alles für null und nichtig erklärte, was bei „Emerald Twillight – Der Fall von Hal Jordan“ (Dinos erstes JLA Spezial ) geschah.

Dann gab es sicher noch den einen oder anderen, der enttäuscht war, dass Kyle Rayner nun wohl nicht mehr als unangefochtene Green Lantern fungieren wird.

Grob betrachtet hatte bei diesen Diskussionen wohl jeder ein bisschen recht und jeder lag irgendwie auch daneben. Fakt ist, DC hat sich dazu entschlossen, Hal Jordan als Green Lantern zurückkehren zu lassen. Man hat sich wohl davon bessere Verkäufe versprochen. Nun, in Amerika wurden die ersten Ausgaben dieser Serie ja durchaus ansprechend verkauft (nach heutigen Maßstäben). Kurz- und vielleicht sogar mittelfristig dürfte DC’s Vorhaben also aufgehen. Langfristig gedacht muss man halt abwarten.

Daher ist der Wechsel von Kyle Rayner zurück zu Hal Jordan sicherlich nicht für jeden nachvollziehbar. Denn wer sagt denn, dass jetzt hier in zwei bis drei Jahren nicht auch wieder die Luft draußen sein wird.

Die war allerdings, zugegebenermaßen, bei Kyle Rayner schon lange draußen. Den Autoren fiel nicht mehr viel ein um interessante Green Lantern Geschichten mit ihm zu kreieren. Sie schickten ihn ins All, ließen ihn von Jade oder John Stewart vertreten, oder sie gaben ihm neue gewaltige Kräfte, um sie ihm wenig später wieder zu nehmen. Es gab keine echte Konstante mehr und aus dem einstmals sympathischen Charakter blieb nicht mehr viel übrig.

Man sieht, man kann es hin und her drehen, jede Fraktion kann gute Argumente bringen die für ihren Favoriten sprechen könnte.

Ich persönlich werde Kyle Rayner als Green Lantern dennoch vermissen, freue mich aber doch etwas darüber, dass die Green Lantern aus meiner Jugend wieder zurück ist.

Hal Jordan hat aber erst mal mit einem sehr mäßigen ersten Sonderband zu kämpfen. Zwar können die Kämpfe mit dem Manhunter durchaus gefallen, ansonsten ist es hier aber so öde wie derzeit in Coast City. Tote Hose und es passiert nichts wirklich Entscheidendes. Dazu trifft man hier nur auf blasse Charaktere. Sogar der Titelheld kann nicht wirklich überzeugen. Der Band muss „Wasser auf den Mühlen der Hal Jordan – Gegner“ sein.

Wenn in den Credits nicht der Name Geoff Johns stehen würde, ich könnte nicht glauben dass dieses Geschreibsel wirklich von ihm kommt. Was für tolle Storys hat er uns bei Flash und der JSA beschert (leider sind beide Serien vom deutschen Fanboy eher verschmäht ) ? Hier ist bisher nichts davon zu merken !

Man muss also die kommenden Bände abwarten und hoffen, dass es besser wird.

Der Silberstreif am Horizont sind aber die Zeichnungen von Carlos Pacheco. Nach seinen eher mäßigen Leistungen in der Batman / Superman Serie, zeigt er sich hier stark verbessert. Seine Figuren sind zwar sehr klassisch gezeichnet, schauen aber alle unterschiedlich aus. Dadurch ist jede Figur nicht nur wegen der Klamotten und der Colorierung zu unterscheiden, sondern auch anhand der Gesichter.


Die letzte Geschichte in diesem Band hat nichts mit dem neuen Plot um Hal Jordan als Green Lantern zu tun. Sie steht vielmehr für sich und kann vielleicht deswegen so stark überzeugen. Sie strahlt eine überaus sympathische Herzlichkeit aus. Die klare Handschrift von Darwyn Cooke ist hier zu erkennen. Und nicht nur wegen den Zeichnungen in den Rückblicken fühlt man sich an die hervorragende Geschichte „neue Horizonte“ erinnert ( DC Premium 40 und 41).

Damit stimmt zumindest die Kurzgeschichte am Schluss des ersten Green Lantern Bandes versöhnlich. Das ändert aber nichts daran, dass dieser Band für eine Nummer eins einfach zu wenig bietet.

Fazit :

Ein schwacher Start für Hal Jordan als neue und alte Green Lantern. Zwar passen die Zeichnungen und die Kurzgeschichte am Schluss, aber als Fan hätte man Besseres verdient gehabt.

Im nächsten Band muss einiges mehr passieren. Sonst wird auch diese Green Lantern Serie sehr bald vom deutschen Markt verschwinden. Also geben wir dem Ringschwinger noch eine Chance .